Die „Zeitschrift für Politik“ sieht ihre Aufgabe darin, die Politikwissenschaft in ihrer ganzen Breite und Vielfalt zu repräsentieren, ihre Entwicklung in Forschung und Lehre zu dokumentieren und als Forum für innovative wissenschaftliche Diskussionen zu dienen.. Ihr wissenschaftliches Erkenntnisinteresse bezieht sich auf: die Politische Theorie, Philosophie und Ideengeschichte als die traditionelle Basis der Politikwissenschaft, die vergleichende Politikwissenschaft und komparative, Politikfeldforschung, die neueren Entwicklungen der deutschen, europäischen und internationalen Politik sowie die Forschungsfelder der Zeitgeschichte, der Politischen Soziologie, der Politischen Ökonomie sowie der Politischen Rechtslehre. Homepage: www.zfp.nomos.de
Der Beitrag geht aus von der weit verbreiteten These einer Abhängigkeit pluralistischer Demokratien von der Dominanz von Verteilungs- gegenüber Wert- und Identitätskonflikten. Er zeigt an zwei sehr unterschiedlichen Klassikern einer...
Die Unterrepräsentation von Menschen mit Migrationshintergrund ist auf allen Ebenen des politischen Systems weiterhin eklatant. Gerade im Bürgermeisteramt sind die Anteile sowohl von Amtsinhabern als auch von Kandidaten mit Migrationshintergrund...
Ferdinand A. Hermens und Dolf Sternberger gehörten zu den Gründungsvätern der deutschen Politikwissenschaft. Beide stritten sie - vergebens - für die Einführung eines mehrheitsbildenden Wahlverfahrens. Stand bei Hermens die Wahlsystemfrage im...
Angesichts zahlreicher Mängel steht das personalisierte Verhältniswahlsystem erneut unter Reformdruck. Ein Prämienwahlverfahren mit einem Koalitionsbonus (52,5 Prozent der Mandate) erleichterte die Regierungsbildung und machte Farbenspiele in...
Das personalisierte Verhältniswahlsystem, das in der Bundesrepublik seit 1953 besteht, ist durch vier zusammenhängende Merkmale bestimmt: die im Normalfall hälftige Aufteilung von direkt gewählten Wahlkreisabgeordneten und Listenmandaten, die...