Prävention von Folter und Misshandlung in Deutschland
- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 2007
Zusammenfassung
Obwohl Folter und andere Formen grausamer und unmenschlicher Behandlung in internationalen Menschenrechtskonventionen verboten sind, findet Folter vielerorts statt. Über die Ächtung der Folter hinaus sind daher im internationalen Menschenrechtsschutz präventive Instrumente entwickelt worden, die durch ein Monitoring sensibler Bereiche darauf hinwirken sollen, Folter und Misshandlung von vornherein zu verhindern. Für diesen präventiven Ansatz steht insbesondere das Zusatzprotokoll zur UN-Antifolterkonvention, das im Juni 2006 in Kraft getreten ist. Die Zeichnung und Ratifizierung des Zusatzprotokolls durch die Bundesrepublik Deutschland soll in Kürze geschehen.
In dem vorliegenden Band werden die unterschiedlichen Anwendungsbereiche des Zusatzprotokolls zur UN-Antifolterkonvention in Deutschland – Gefängnisse, Polizeistationen, psychiatrische Kliniken, Abschiebehafteinrichtungen und Pflegeheime – von Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachdisziplinen wie z.B. Rechtswissenschaft, Medizin, Psychologie, Soziologie und Politikwissenschaft – auf etwaige Schutzlücken und strukturelle Gefährdungslagen hin analysiert.
Auf diese Weise leistet der Band einen Beitrag zu einer wirksamen Ausgestaltung des präventiven Folter- und Misshandlungsschutzes in Deutschland.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2007
- Copyrightjahr
- 2007
- ISBN-Print
- 978-3-8329-2269-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0186-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 350
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 18Autor:innen: |
- Geleitwort des UN-Sonderberichterstatters gegen die Folter: Die Bedeutung des Zusatzprotokolls im weltweiten Kampf gegen die Folter Kein Zugriff Seiten 19 - 26Autor:innen:
- Nationale Präventionsmechanismen – Kategorien und Bewertung Kein Zugriff Seiten 27 - 56Autor:innen:
- Die Zeichnung, Ratifikation und Implementation des Zusatzprotokolls zur UN-Anti-Folter-Konvention in Deutschland – Anmerkungen zum politischen Prozess Kein Zugriff Seiten 57 - 70Autor:innen:
- Fremdsprachigkeit und Analphabetismus als strukturelle Gefährdungsmerkmale in Gewahrsamssituationen Kein Zugriff Seiten 71 - 92Autor:innen:
- Justizvollzugsanstalten: totale Institutionen, Folter und Verbesserungen der Prävention Kein Zugriff Seiten 93 - 116Autor:innen:
- Prävention von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe in Jugendarrest- und Jugendstrafvollzugsanstalten in Deutschland Kein Zugriff Seiten 117 - 132Autor:innen: |
- Psychiatrische Besuchskommissionen als Modell für die Prävention von Gewalt und Menschenrechtsverletzungen? Kein Zugriff Seiten 133 - 148Autor:innen:
- Besuchskommissionen: Dezentrale Präventionsmechanismen im Psychiatrierecht – OPCAT-konform? Kein Zugriff Seiten 149 - 174Autor:innen:
- Die zivilisierte Armee? Verletzungen der Menschenwürde in der Bundeswehr und ihre Prävention Kein Zugriff Seiten 175 - 194Autor:innen: |
- Folterprävention durch Grundrechtsmonitoring Stand und Defizite bei der Polizei Kein Zugriff Seiten 195 - 212Autor:innen:
- Misshandlungen in polizeilichem Gewahrsam Empirische Erkenntnisse zu Umfang und Struktur sowie zur Wirksamkeit von Kontrollmechanismen Kein Zugriff Seiten 213 - 236Autor:innen:
- Gefährdung kranker Flüchtlinge durch Abschiebung und Abschiebehaft Kein Zugriff Seiten 237 - 258Autor:innen: |
- Abschiebungshaft und Abschiebung aus rechtlicher Sicht Kein Zugriff Seiten 259 - 284Autor:innen:
- Gewalt und Misshandlungen in Pflegeeinrichtungen und deren Prävention Kein Zugriff Seiten 285 - 322Autor:innen:
- Freiheitsentzug bei Kindern und Jugendlichen außerhalb des Strafvollzuges in Einrichtungen der Jugendhilfe Kein Zugriff Seiten 323 - 344Autor:innen:
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 345 - 350





