
Die formalistische Prätention des Rechts
Ansatz einer postkritischen Rechtstheorie- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Das richterliche Urteil gibt sich nach außen als das Ergebnis einer neutralen Regelanwendung aus, obwohl sich nachweisen lässt, dass die Regel ihre Anwendung nicht zu determinieren vermag. Dies wirft die Frage auf, warum das Recht einen Anspruch erhebt, dem es doch nicht gerecht werden kann. Ihr geht Lennart Schwedler mithilfe des Begriffs der formalistischen Prätention nach. Er zeigt, dass und warum das Recht zwingend darauf angewiesen ist, das richterliche Urteil als schlichtes Resultat der Anwendung von Rechtsnormen auszuweisen. Täte es dies nicht, könnte es seine gesellschaftliche Funktion nicht erfüllen und die ihm vorgetragenen Konflikte nicht dauerhaft befrieden. Das Buch vereint sprachphilosophische Grundlagenreflexion mit einer Analyse rechtlicher Funktionsbedingungen und zeigt, dass das Recht auf die Vorgabe eines Wesens festgelegt ist, dem zu entsprechen es nicht in der Lage ist.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-95832-438-1
- ISBN-Online
- 978-3-7489-7280-8
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 160
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 13
- Kapitel I: Sprachphilosophische Grundlegung Kein Zugriff Seiten 14 - 45
- Kapitel II: Die Unverzichtbarkeit des Formalismus Kein Zugriff Seiten 46 - 70
- Kapitel III: Zwischen Übereinstimmung und Unabhängigkeit Kein Zugriff Seiten 71 - 104
- Kapitel IV: Differenz jenseits des Widerspruchs, Dualität jenseits der Fiktion Kein Zugriff Seiten 105 - 131
- Kapitel V: Fazit und Ausblick Kein Zugriff Seiten 132 - 152
- Literatur Kein Zugriff Seiten 153 - 158
- Dank Kein Zugriff Seiten 159 - 160




