Antisemitismus im Briefumschlag
Die „Judenfrage“ in deutscher Privatkorrespondenz der NS-Zeit- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Als Dmitri Silbermann Anfang der 1990er-Jahre aus Moskau nach Berlin kam, war er in der einstigen „Reichshauptstadt“ vielerorts mit der Vergangenheit konfrontiert. Besonders interessierte ihn, wie „einfache Deutsche“ in der NS-Zeit über die „Judenfrage“ dachten. Zeitgenössische, authentische Quellen aber, die Antworten hätten geben können, waren kaum zugänglich. Er begann, nach deutscher Feldpost und Zivilkorrespondenz zu suchen. In diesem Band stellt Dmitri Silbermann eine Auswahl aus seiner inzwischen mehrere Zehntausend Briefe umfassenden Sammlung vor – ergänzt um Fotografien deutscher Soldaten aus den besetzten Ostgebieten. Ein kleiner Teil der Briefe seines Archivs thematisiert die Situation der jüdischen Bevölkerung. Auch Schilderungen zum Holocaust sind, selten zwar, in Soldatenbriefen in die Heimat zu finden. Kurze Bemerkungen, beiläufig erwähnte Beobachtungen, fast harmlos klingende Äußerungen über „die Juden“ offenbaren, wie scheinbar normal Antisemitismus damals war.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-86331-800-0
- ISBN-Online
- 978-3-7489-5619-8
- Verlag
- Metropol Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 200
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 10 Christoph Kreutzmüller
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 22
- Deutsche Soldaten sehen die Sowjetunion Kein Zugriff Seiten 23 - 25
- Antisemitische Propaganda an der Front Kein Zugriff Seiten 26 - 35
- Feldpost und Zivilkorrespondenz. Antisemitismus im Brief Kein Zugriff Seiten 36 - 167
- Die „bildliche“ Feldpost. Von Christoph Kreutzmüller und Dmitri Silbermann Kein Zugriff Seiten 168 - 179
- Postkarten Kein Zugriff Seiten 180 - 181
- Epilog Kein Zugriff Seiten 182 - 185
- Index der Briefeschreiber und -empfänger Kein Zugriff Seiten 186 - 195
- Ortsregister Kein Zugriff Seiten 196 - 200





