
»Leve getruve frunde«
Außenbeziehungen und Kommunikation zwischen niedersächsischen Städten am Beispiel Braunschweigs und Hildesheims (ca. 1446-1494)- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Briefbücher als serielle Schlüsselzeugnisse für die Diplomatie und Außenbeziehungen norddeutscher Städte im Spätmittelalter am Beispiel der Städte Braunschweig und Hildesheim. »Leve getruve frunde«, »liebe getreue Freunde« – mit diesen Worten beginnen zahlreiche Briefe, welche die Räte norddeutscher Städte im späten Mittelalter einander wechselseitig zuschickten. Aufbewahrt wurden die jeweils ausgehenden Schreiben in sogenannten Briefbüchern, die einen interessanten und umfassenden Einblick in die städtischen Außenbeziehungen zu dieser Zeit bieten. Tatsächlich bilden die in den Briefbüchern bewahrten Stücke die gesamte Bandbreite städtischer Diplomatie ab: von der Korrespondenz innerhalb der großen Bündnisse wie dem Sächsischen Städtebund oder der Hanse über Konflikte mit dem Landesherren bis hin zu kleineren Handelsstreitigkeiten und Vermittlung in Rechtsstreitigkeiten zwischen einzelnen Bürgern. Die in den Stadtarchiven von Braunschweig und Hildesheim überlieferten Briefbücher im Besonderen, welche hier im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, erlauben dabei nicht nur einen Einblick in die Geschicke und das »pralle Leben« dieser beiden Städte während der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, sondern darüber hinaus auch einen Vergleich zwischen zwei bedeutenden norddeutschen Kommunen.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5885-0
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8949-6
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Reihe
- Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen
- Band
- 324
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 374
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- 1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 48
- 2. Ausgangslage und politische Situation im norddeutschen Raum im 15. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 49 - 68
- 3. Gründe und Notwendigkeit für eine Außenpolitik der Städte Kein Zugriff Seiten 69 - 102
- 4. Die Adressaten der Briefe Kein Zugriff Seiten 103 - 142
- 5. Orte nah und fern – Die Reichweite städtischer Diplomatie Kein Zugriff Seiten 143 - 146
- 6. Städtische Außenbeziehungen in den Auseinandersetzungen zwischen den Städten und der sich entwickelnden territorialen Landesherrschaft Kein Zugriff Seiten 147 - 236
- 7. Die Instrumente städtischer Diplomatie: Kanzlei, Ratsschreiber und Ratssendeboten Kein Zugriff Seiten 237 - 258
- 8. Zusammenfassung und Fazit Kein Zugriff Seiten 259 - 262
- Anhänge Kein Zugriff Seiten 263 - 344
- Siglenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 345 - 346
- Quellen- und Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 347 - 364
- Register der Personen und Orte Kein Zugriff Seiten 365 - 373





