
Geschichte schreiben – erinnern – imaginieren
Ausgewählte Aufsätze- Autor:innen:
- Reihe:
- Schriftenreihe des Frankfurter Universitätsarchivs, Band 9
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Aufsätze des Frankfurter Zeithistorikers Christoph Cornelißen zum Wandel der modernen Geschichtswissenschaft und ihrer Position in der Erinnerungskultur. In allen Kulturen und zu allen Zeiten hat es ein Interesse an der Vergangenheit gegeben. Die Art und Weise aber, wie und von wem Geschichte geschrieben, erinnert oder auch imaginiert wurde, weist eine erhebliche Bandbreite auf. So folgen die Geschichtserzählungen unterschiedlichen Ideen von Raum und Zeit, außerdem stehen sie für abweichende Auffassungen vom »Nutzen« der Historie für das Leben. Die vorliegende Aufsatzsammlung analysiert diese Gemengelage in verschiedenen Perspektivierungen. Neben grundsätzlichen Fragen (Periodisierung, Grundbegriffe, Objektivitätspostulat, nationale und transnationale Ansätze) werden ausgewählte Aspekte der modernen Historiographiegeschichte in systematisch und biographisch angelegten Beiträgen beleuchtet. Dabei spielt die Auseinandersetzung mit Generationszugehörigkeiten eine wichtige Rolle. Darüber hinaus zeichnen die Beiträge die Konturen der Erinnerungskulturen in der Gegenwart nach, um abschließend auf Spannungsverhältnisse bei der Repräsentation von Geschichte im Film und in der Literatur einzugehen. In ihrer Gesamtheit zeigen die Aufsätze eindrucksvoll die Herausforderungen auf, die sämtliche Versuche betreffen, aus vergangenen Begebenheiten Geschichte zu machen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-8353-6080-8
- ISBN-Online
- 978-3-8353-9306-6
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Reihe
- Schriftenreihe des Frankfurter Universitätsarchivs
- Band
- 9
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 357
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- 1. Das Studium der Geschichtswissenschaften Kein Zugriff
- 2. Die Zeiten des Zeithistorikers Kein Zugriff
- 3. Zeit(en)wende Kein Zugriff
- 4. Objektivität Kein Zugriff
- 5. Transnationale Geschichte als Herausforderung an die Europa-Historiographie Kein Zugriff
- 6. Die Frontgeneration deutscher Historiker und der Erste Weltkrieg Kein Zugriff
- 7. Vom »Ruhrkampf« zur Ruhrkrise: Die Historiographie der Ruhrbesetzung Kein Zugriff
- 8. »Schuld am Weltfrieden«. Politische Kommentare und historiographische Deutungsversuche deutscher Historiker zum Versailler Vertrag 1919–1933 Kein Zugriff
- 9. Der wiederentstandene Historismus. Nationalgeschichte in der Bundesrepublik der 1950er Jahre Kein Zugriff
- 10. »Vereinigungs-Historikertag« in Bochum? Zur Rolle des Verbandes der Historiker Deutschlands (VHD) in den Jahren 1989–1991 Kein Zugriff
- 11. Erforschung und Erinnerung – die deutschen Historiker und die »zweite Geschichte« des Nationalsozialismus Kein Zugriff
- 12. Wolfgang J. Mommsen – der Repräsentant einer Historikergeneration? Kein Zugriff
- 13. »Erinnerungskulturen« Kein Zugriff
- 14. »Vergangenheitsbewältigung« – ein deutscher Sonderweg? Kein Zugriff
- 15. Die öffentliche Erinnerung an den deutschen Widerstand in Westeuropa – nationale und transnationale Dimensionen Kein Zugriff
- 16. Zum Wandel der Erinnerungskulturen in Europa seit 1989/91 Kein Zugriff
- 17. Geordnete Erinnerungen an den Untergang. Betrachtungen zu Walter Kempowskis ›Abgesang '45‹ Kein Zugriff
- 18. Bernhard Schlink – ›Der Vorleser‹ Kein Zugriff
- 19. Im Kampf gegen »Brüssel«. Zur Aktualität von Hans Magnus Enzensbergers ›Ach Europa!‹ Kein Zugriff
- 20. Soldat der Waffen-SS – die Kontroverse um das »Geständnis« von Günter Grass im Jahr 2006 Kein Zugriff
- 21. ›Heimat‹ (1984): »Manchmal bedauere ich, dass ich meinen Film ›Heimat‹ genannt habe« Kein Zugriff
- Nachwort der Herausgebenden: Perspektiven eines Europäers Kein Zugriff Seiten 349 - 352
- Nachweis der Erstdrucke Kein Zugriff Seiten 353 - 356





