
Die Grundbegriffe der Metaphysik
Welt – Endlichkeit – Einsamkeit- Autor:innen:
- Reihe:
- Klostermann Rote Reihe, Band 6
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Die im Wintersemester 1929/30 an der Freiburger Universität vierstündig gehaltene Vorlesung ist in zweierlei Hinsicht bedeutsam. Zum einen enthält sie eine breit durchgeführte Analyse der in der Freiburger Antrittsvorlesung „Was ist Metaphysik?" nur gestreiften Langeweile, zum anderen bietet sie eine ebenso ausführliche Wesensbestimmung des Organismus und des Lebens – eine Thematik, die Heidegger in „Sein und Zeit", § 12, nur benennt. Die Vorlesung setzt in ihrer Vorbetrachtung ein mit einer Erörterung des Begriffs der Metaphysik und kommt zu dem Ergebnis, daß die drei metaphysischen Fragen nach Welt, Endlichkeit und Vereinzelung aus einer Grundstimmung heraus gefragt werden müssen. Somit fällt dem Ersten Teil die Aufgabe zu, die tiefe Langeweile als die Grundstimmung des in der Vorlesung in Gang zu setzenden Philosophierens zu wecken. Drei Grundformen der Langeweile werden zum Aufweis gebracht. Der Zweite Teil übernimmt die Ausarbeitung der drei metaphysischen Fragen aus der gewonnenen Grundstimmung. Das Fragen nach der Welt geschieht auf dem Wege der vergleichenden Betrachtung von drei leitenden Thesen: ‚der Stein ist weltlos‘, ‚das Tier ist weltarm‘, ‚der Mensch ist weltbildend‘, wobei die Untersuchung ihren Ausgang nimmt von der mittleren These, deren Entfaltung der Vorbereitung des Weltproblems dient. Die Aufklärung des Wesens der Weltarmut des Tieres führt zur Wesensbestimmung der Tierheit, des Organismus und des Lebens. Im Übergang zur These ‚der Mensch ist weltbildend‘ gibt die Vorlesung eine Wesensanalyse der Welt und der Weltbildung des Menschen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-465-04093-4
- ISBN-Online
- 978-3-465-14093-1
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Klostermann Rote Reihe
- Band
- 6
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 544
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - XX
- 1. Kap.: Die Umwege zur Bestimmung des Wesens der Metaphysik Kein Zugriff
- 2. Kap.: Die Zweideutigkeit im Wesen der Philosophie Kein Zugriff
- 3. Kap.: Rechtfertigung der Kennzeichnung des inbegrifflichen Fragens Kein Zugriff
- 1. Kap.: Die Aufgabe der Weckung einer Grundstimmung Kein Zugriff
- 2. Kap.: Die erste Form der Langeweile: das Gelangweiltwerden von etwas Kein Zugriff
- 3. Kap.: Die zweite Form der Langeweile: das Sichlangweilen bei etwas Kein Zugriff
- 4. Kap.: Die dritte Form der Langeweile: die tiefe Langeweile Kein Zugriff
- 5. Kap.: Die Frage nach einer bestimmten tiefen Langeweile als der Grundstimmung unseres heutigen Daseins Kein Zugriff
- 1. Kap.: Die Frage: Was ist Welt? Kein Zugriff
- 2. Kap.: Der Beginn des metaphysischen Fragens mit der Frage nach der Welt Kein Zugriff
- 3. Kap.: Der Beginn der vergleichenden Betrachtung: "das Tier ist weltarm" Kein Zugriff
- 4. Kap.: Aufklärung des Wesens der Weltarmut des Tieres Kein Zugriff
- 5. Kap.: Entfaltung der leitenden These "das Tier ist weltarm" Kein Zugriff
- 6. Kap.: Thematische Exposition des Weltproblems: "der Mensch ist weltbildend" Kein Zugriff
- Für Eugen Fink zum sechzigsten Geburtstag Kein Zugriff Seiten 533 - 536
- Nachwort des Herausgebers Kein Zugriff Seiten 537 - 544




