
Soziologie des Nationalsozialismus
- Autor:innen/Herausgeber:innen:
- | |
- Reihe:
- Klostermann Rote Reihe, Band 166
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Wie konnte es geschehen, dass sich eine hochentwickelte moderne Nation wie Deutschland von Hitler und seinen Gefolgsleuten in der NSDAP für deren barbarischen Ziele in Dienst nehmen ließ und die Selbstzerstörung der eigenen politischen, kulturellen und moralischen Grundlagen in Kauf nahm? Bis in die Gegenwart hinein wirken die Erfahrungen von Krieg, Verfolgung und Terror und prägen die Auseinandersetzungen zwischen den Generationen. Sie bilden die unauslöschliche Grundlage für stets neue Versuche, die Geschichte im Kollektivgedächtnis lebendig zu halten. M. Rainer Lepsius (1928–2014), der Nestor der deutschen Nachkriegssoziologie, widmete zahlreiche Studien den gesellschaftlichen Voraussetzungen und Bedingungen, die zum Entstehen und Aufstieg des Nationalsozialismus führten. Seine in den 1980er Jahren an der Universität Mannheim gehaltene Vorlesung Soziologie des Nationalsozialismus bündelt seine einschlägigen Forschungen zu einem großen Essay, der die Stringenz der wissenschaftlichen Argumentation mit der Frische eines lebendigen Erzählstils verbindet – und darin mit den legendären Arbeiten von Sebastian Haffner und Hannah Arendt vergleichbar ist.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 9783465046325
- ISBN-Online
- 978-3-465-14632-2
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Klostermann Rote Reihe
- Band
- 166
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 209
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
- Einleitung der Herausgeber Kein Zugriff Seiten 7 - 14
- 1. Programm der Vorlesung Kein Zugriff Seiten 15 - 19
- 2. Totalitarismus, Faschismus, Nationalsozialismus und Hitlerismus Kein Zugriff Seiten 20 - 37
- 3. Hitlers Sozialisation und politische Formierung Kein Zugriff Seiten 38 - 56
- 4. Der extreme Nationalismus und die deutschen Eliten Kein Zugriff Seiten 57 - 78
- 5. Der »Führer« als Charismaträger Kein Zugriff Seiten 79 - 100
- 6. Charismatische Herrschaft als Regimeform Kein Zugriff Seiten 101 - 118
- 7. Charismatische Herrschaft als nationale Vergemeinschaftung Kein Zugriff Seiten 119 - 141
- 8. Die Ent- und Neulegitimierung der politischen Ordnung Kein Zugriff Seiten 142 - 165
- 9. Fragmentierung intermediär vermittelter Interessen Kein Zugriff Seiten 166 - 189
- 10. Konformität, Nonkonformität, Widerstand Kein Zugriff Seiten 190 - 196
- Anhang 8. Mai 1945 – Ende und Neubeginn Kein Zugriff Seiten 197 - 206
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 207 - 208




