Wohlfahrtsstaat und Interessenorganisationen im Wandel
Theoretische Einordnungen und empirische Befunde- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Wirtschafts- und Sozialpolitik, Band 22
- Verlag:
- 23.08.2019
Zusammenfassung
Die Interessenvertretung im Wohlfahrtsstaat unter den sich verändernden Kontextbedingungen ist ein zentrales Thema der Sozialpolitikforschung. Veränderungen wie die neuen sozialen Risiken stellen die Sozialpolitik und auch die Interessenorganisationen vor neue Herausforderungen. Zunehmend rücken schwache Interessen (z.B. Geringqualifizierte) in den Mittelpunkt. Daher stehen verschiedene Felder der sozialstaatlichen Interessenvertretung im Zentrum des Bandes. In Deutschland und international vergleichend wird untersucht, inwiefern sich die Konstellationen der Interessenvertretung in der sich wandelnden Wohlfahrtsstaatlichkeit verändert haben. Die Palette der untersuchten Akteure ist dabei breit: Neben den Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden werden auch Parteien und andere Interessenorganisationen untersucht, die sonst in der Forschung zu wenig Beachtung finden. Dazu zählen neben den kommunalen Spitzenverbänden auch die Sozialgerichte und verschiedene bildungspolitische Akteure. Mit Beiträgen von Lena Brüsewitz, Imke Friedrich, Sascha Kristin Futh, Tanja Klenk, Ulrike A.C. Müller, Frank Nullmeier, Sabine Ruß-Sattar, Friedbert Rüb, Wolfgang Schroeder, Benedikt Schreiter, Michaela Schulze, Florian Steinmüller, Christoph Strünck, Felix Welti
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- Erscheinungsdatum
- 23.08.2019
- ISBN-Print
- 978-3-8487-3779-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-8122-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Wirtschafts- und Sozialpolitik
- Band
- 22
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 255
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung: Wohlfahrtsstaat und Interessenorganisationen im Wandel Kein Zugriff Seiten 7 - 18 Wolfgang Schroeder, Michaela Schulze
- Die Sozialstaatsentwicklung im vereinten Deutschland. Sozialpolitik der Jahre 1990 bis 2013 Kein Zugriff Seiten 19 - 40 Frank Nullmeier
- Interessenorganisationen und Wohlfahrtsstaat aus politik- und verwaltungswissenschaftlicher Perspektive Kein Zugriff Seiten 41 - 62 Tanja Klenk
- Verbände und Sozialgerichtsbarkeit – eine Forschungsskizze Kein Zugriff Seiten 63 - 76 Felix Welti
- Überlegungen zur »Europäisierung« am Beispiel des Strategie-Wandels deutscher Wohlfahrtsverbände Kein Zugriff Seiten 77 - 98 Katharina Benderoth, Sabine Ruß-Sattar
- Kommunale Spitzenverbände im Sozialstaat. Interessenvertretung in Hessen und Niedersachsen Kein Zugriff Seiten 99 - 118 Lena Brüsewitz
- Bildungsinteressen von Kindern und Jugendlichen aus Zuwanderer-familien Kein Zugriff Seiten 119 - 138 Imke Friedrich
- Die Handlungsmacht des DGB im deutschen Wohlfahrtsstaat Kein Zugriff Seiten 139 - 158 Sascha Kristin Futh
- Hartz-IV-Proteste und SGB-II-Klagen: Interessenorganisierung mittels Recht Kein Zugriff Seiten 159 - 172 Ulrike A. C. Müller
- Geringqualifizierte im Fokus der Interessengruppen. Kein Zugriff Seiten 173 - 194 Benedikt Schreiter
- Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik in Deutschland und Frankreich im Kontext der Akteurskonstellationen Kein Zugriff Seiten 195 - 218 Florian Steinmüller
- Interessenvermittlung: Die IG Metall als sozialpolitischer Akteur Kein Zugriff Seiten 219 - 238 Wolfgang Schroeder
- Zwischen Verbandszweck und Mitgliedermotivation: Bedarf für weitere Forschung Kein Zugriff Seiten 239 - 252 Christoph Strünck
- Angaben zu den Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 253 - 255





