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Rationalitäten des Lebensendes

Interdisziplinäre Perspektiven auf Sterben, Tod und Trauer
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Der kulturelle, soziale, medizinische wie politische Umgang mit dem Lebensende unterliegt in den letzten Jahrzehnten einem starken Wandel. Vor dem Hintergrund der Zunahme chronischer Krankheits- und damit auch langer Sterbeverläufe entstanden neue Problemstellungen, die unter anderem zu einer Neukonzeption der Sterbebegleitung führten. In dem Band analysieren ExpertInnen aus verschiedenen Fachbereichen (Eth-nologie, Geschichtswissenschaft, Medizin, Medien- und Kommunikationswissenschaft, Pflegewissenschaft und Soziologie) die gegenwärtige Verhandlung von Sterben, Tod und Trauer und deren gesellschaftliche Relevanz. Die Beiträge thematisieren zentrale Entwicklungen am Lebensende, wie etwa aktuelle Ansätze im Palliativ- und Hospizbereich, individuelle Vorsorgepraktiken oder öffentliche Repräsentationen in der (digitalen) Medienlandschaft, und nehmen deren institutionelle sowie soziokulturelle Kontexte in den Blick. Dabei werden zahlreiche Gemeinplätze der bisherigen Forschung kritisch hinterfragt, die sich durch die enge Verbindung von sozialem Protest und Wissenschaft ergeben haben. Mit Beiträgen vonFlorian Greiner; Julia Dornhöfer; Anna Wagner, Manuel Menke, Susanne Kinnebrock und Marina Drakova; Michaela Thönnes; Lilian Coatas; Mara Kaiser; Sabine H. Krauss; Anna Kitta; Anna D. Bauer; Anke Offerhaus; Thorsten Benkel und Werner Schneider


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-8487-6101-2
ISBN-Online
978-3-7489-0125-9
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Gesundheitsforschung. Interdisziplinäre Perspektiven
Band
3
Sprache
Deutsch
Seiten
326
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Teilzugriff Seiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
  2. Florian Greiner
    1. 1. Die Thanatologie als akademische Disziplin in Geschichte und Gegenwart Kein Zugriff Florian Greiner
    2. Florian Greiner
      1. 2.1 Gesundheit und Medizin am Lebensende Kein Zugriff Florian Greiner
      2. 2.2 Forschung als sozialer Protest: Thanatologie zwischen Chance und Risiko Kein Zugriff Florian Greiner
      3. 2.3 Konstruktionen des Sterbens zwischen Tabu und Sichtbarkeit – Das Lebensende und die Medien Kein Zugriff Florian Greiner
    3. Florian Greiner
      1. 3.1 Auf der Suche nach dem ‚guten Tod‘ – Sterberäume zwischen Biopolitik und Selbstverantwortung Kein Zugriff Florian Greiner
      2. 3.2 Care am Lebensende Kein Zugriff Florian Greiner
      3. 3.3 Optionssteigerung in der Sterbekultur Kein Zugriff Florian Greiner
    4. Literatur Kein Zugriff Florian Greiner
    1. Julia Dornhöfer
      1. 1. Einleitung: Sterbevorsorge im Alltag Kein Zugriff Julia Dornhöfer
      2. Julia Dornhöfer
        1. 2.1 Die Beratung Kein Zugriff Julia Dornhöfer
        2. 2.2 Die Arbeit am Dokument Kein Zugriff Julia Dornhöfer
        3. 2.3 Die Bevollmächtigung Kein Zugriff Julia Dornhöfer
      3. 3. Fazit Kein Zugriff Julia Dornhöfer
      4. Literatur Kein Zugriff Julia Dornhöfer
    2. Anna J. M. Wagner, Manuel Menke, Susanne Kinnebrock, Marina Drakova
      1. 1. Hinführung Kein Zugriff Anna J. M. Wagner, Manuel Menke, Susanne Kinnebrock, Marina Drakova
      2. 2. Care am Lebensende, Ethik und die Relevanz gesundheitlichen Vorausplanens Kein Zugriff Anna J. M. Wagner, Manuel Menke, Susanne Kinnebrock, Marina Drakova
      3. 3. Massenmediale Darstellungen von Lebensende und Vorausplanen und ihre Bedeutung für individuelle Lebenswelten Kein Zugriff Anna J. M. Wagner, Manuel Menke, Susanne Kinnebrock, Marina Drakova
      4. Anna J. M. Wagner, Manuel Menke, Susanne Kinnebrock, Marina Drakova
        1. Anna J. M. Wagner, Manuel Menke, Susanne Kinnebrock, Marina Drakova
          1. 4.1.1 Polarisierende Mediendarstellungen und normative Thematisierungen des Sterbens Kein Zugriff Anna J. M. Wagner, Manuel Menke, Susanne Kinnebrock, Marina Drakova
          2. 4.1.2 Fokus auf individuelle ‚Gegenwehr‘: Gesundheitliches Vorausplanen als Mittel zur Wahrung der eigenen Autonomie Kein Zugriff Anna J. M. Wagner, Manuel Menke, Susanne Kinnebrock, Marina Drakova
        2. Anna J. M. Wagner, Manuel Menke, Susanne Kinnebrock, Marina Drakova
          1. 4.2.1 Sterbehilfe Kein Zugriff Anna J. M. Wagner, Manuel Menke, Susanne Kinnebrock, Marina Drakova
          2. 4.2.2 Gesundheitliches Vorausplanen Kein Zugriff Anna J. M. Wagner, Manuel Menke, Susanne Kinnebrock, Marina Drakova
      5. 5. Zusammenfassung und Diskussion Kein Zugriff Anna J. M. Wagner, Manuel Menke, Susanne Kinnebrock, Marina Drakova
      6. Literatur Kein Zugriff Anna J. M. Wagner, Manuel Menke, Susanne Kinnebrock, Marina Drakova
    3. Michaela Thönnes
      1. 1. Einführung – Zur Soziologie des Sterbens Kein Zugriff Michaela Thönnes
      2. Michaela Thönnes
        1. 2.1 Institutionalisiertes Sterben Kein Zugriff Michaela Thönnes
        2. 2.2. Individualisiertes Sterben Kein Zugriff Michaela Thönnes
      3. 3. Forschungsbedarf im Bereich der ambulanten Pflege Sterbender Kein Zugriff Michaela Thönnes
      4. Michaela Thönnes
        1. 4.1 Fokusgruppen-Interview mit den drei Organisator*innen des Modellprojekts Kein Zugriff Michaela Thönnes
        2. 4.2 Präsentation und Teilnehmer*innen des Modellprojekts Kein Zugriff Michaela Thönnes
        3. 4.3 Feldforschung zu AAPD – Exkurs ambulante Pflege Sterbender Kein Zugriff Michaela Thönnes
        4. Michaela Thönnes
          1. 4.4.1 Offene Antworten: Die AAPD ohne Worte Kein Zugriff Michaela Thönnes
          2. 4.4.2 Handlungsbedarf: Individuelle Perspektiven und Themenschwerpunkte Kein Zugriff Michaela Thönnes
          3. 4.4.3 Gründe für Sterbebegleitung: Beziehung und Selbstbewusstsein Kein Zugriff Michaela Thönnes
      5. 5. Fazit Kein Zugriff Michaela Thönnes
      6. Literatur Kein Zugriff Michaela Thönnes
    1. Lilian Coates
      1. 1. Einleitung Kein Zugriff Lilian Coates
      2. 2. Selbstverständnis und Zielsetzung der Hospizbewegung Kein Zugriff Lilian Coates
      3. 3. Die Hospizarbeit und die „neuere Institutionalisierung des Sterbens“ Kein Zugriff Lilian Coates
      4. 4. Grundzüge der ethnomethodologischen Blickführung Kein Zugriff Lilian Coates
      5. Lilian Coates
        1. 5.1. Die Hospizarbeit als „Ordinary Action“ Kein Zugriff Lilian Coates
        2. 5.2. Die ‚Eigenrationalität‘ der Hospizarbeit zwischen Individualisierung und Medikalisierung Kein Zugriff Lilian Coates
        3. 5.3. Hospizbewohner*innen und Angehörige als „Unit of Care“ Kein Zugriff Lilian Coates
        4. 5.4. Das Hospiz als ‚Ort des Sterbens‘ Kein Zugriff Lilian Coates
        5. 5.5. Die Rezentrierung des Sterbegeschehens Kein Zugriff Lilian Coates
      6. 6. Zusammenfassung und Ausblick Kein Zugriff Lilian Coates
      7. Literatur Kein Zugriff Lilian Coates
    2. Mara Kaiser
      1. 1. Einleitung Kein Zugriff Mara Kaiser
      2. 2. Hintergrund und Forschungsstand Kein Zugriff Mara Kaiser
      3. Mara Kaiser
        1. 3.1 Methodologische Einbettung von Erfahrungen Kein Zugriff Mara Kaiser
        2. 3.2 Erfahrungen der Pflegepraxis Kein Zugriff Mara Kaiser
        3. 3.3 Methodischer Zugang: Storytelling Kein Zugriff Mara Kaiser
      4. Mara Kaiser
        1. 4.1 In der Stille Kein Zugriff Mara Kaiser
        2. 4.2 Zum Schutz Kein Zugriff Mara Kaiser
        3. 4.3 Die Grenzen Kein Zugriff Mara Kaiser
      5. Mara Kaiser
        1. 5.1 Informelle Reflexionsräume Palliativer Praxis Kein Zugriff Mara Kaiser
        2. 5.2 Formale Reflexionsräume Palliativer Praxis Kein Zugriff Mara Kaiser
      6. 6. Fazit Kein Zugriff Mara Kaiser
      7. 7. Literatur Kein Zugriff Mara Kaiser
    3. Sabine H. Krauss
      1. 1. Einleitung: Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) in Deutschland Kein Zugriff Sabine H. Krauss
      2. Sabine H. Krauss
        1. 2.1 Rationalitäten und der Wohlfahrtsstaat Kein Zugriff Sabine H. Krauss
        2. 2.2 Sterben und der Wandel im Gesundheitssystem Kein Zugriff Sabine H. Krauss
        3. 2.3 Dienstleistung versus Care? Kein Zugriff Sabine H. Krauss
      3. Sabine H. Krauss
        1. 3.1 Sterben und Zeit Kein Zugriff Sabine H. Krauss
        2. 3.2 Zeit haben Kein Zugriff Sabine H. Krauss
        3. 3.3 Zeit für einen angemessenen Umgang mit der außergewöhnlichen Situation Kein Zugriff Sabine H. Krauss
        4. 3.4 Sich Zeit nehmen Kein Zugriff Sabine H. Krauss
        5. 3.5 Zeit als Mittel zum Zweck Kein Zugriff Sabine H. Krauss
        6. 3.6 Zeit als Ressource: Zeitoptimierung, Zeitknappheit und zu wenig Zeit Kein Zugriff Sabine H. Krauss
        7. 3.7 Angehörige als Zeitressource Kein Zugriff Sabine H. Krauss
      4. 4. Fazit: Rationalitäten der SAPV in Deutschland Kein Zugriff Sabine H. Krauss
      5. Literatur Kein Zugriff Sabine H. Krauss
    4. Anna Kitta
      1. Anna Kitta
        1. 1.1 Aktueller Diskurs Kein Zugriff Anna Kitta
        2. 1.2 Diskrepanz zwischen bevorzugtem und häufigstem Sterbeort Kein Zugriff Anna Kitta
      2. Anna Kitta
        1. 2.1 Vorstellungen und Wünsche der Betroffenen Kein Zugriff Anna Kitta
        2. 2.2 Mehrdimensionale, miteinzubeziehende Aspekte am Lebensende Kein Zugriff Anna Kitta
      3. Anna Kitta
        1. 3.1 Würdetherapie Kein Zugriff Anna Kitta
        2. 3.2 Narrative Medicine Kein Zugriff Anna Kitta
        3. 3.3 Ausblick für die Weiterentwicklung der Versorgung von Sterbenden im Krankenhaus Kein Zugriff Anna Kitta
      4. 4. Fazit Kein Zugriff Anna Kitta
      5. Literatur Kein Zugriff Anna Kitta
    1. Anna D. Bauer
      1. 1. Einleitung Kein Zugriff Anna D. Bauer
      2. 2. Die Lesbarkeit des Sterbens Kein Zugriff Anna D. Bauer
      3. Anna D. Bauer
        1. 3.1 Reiche Alltagspraxis – Herstellung symmetrischer Muster von Betroffenheit Kein Zugriff Anna D. Bauer
        2. 3.2 Die schwierige Familie – Schnittstellenmanagement zwischen Organisation und Familie Kein Zugriff Anna D. Bauer
        3. 3.3 Der selbstbestimmte Patient – Das Aushalten des ‚wilden‘ Willens Kein Zugriff Anna D. Bauer
      4. Anna D. Bauer
        1. Kein Zugriff Anna D. Bauer
      5. Literatur Kein Zugriff Anna D. Bauer
    2. Anke Offerhaus
      1. 1. Einleitung Kein Zugriff Anke Offerhaus
      2. 2. Sichtbarkeit von Sterben, Trauern und Gedenken in und durch Medien Kein Zugriff Anke Offerhaus
      3. 3. Facetten digitaler Sterbe- und Erinnerungskultur Kein Zugriff Anke Offerhaus
      4. 4. Online-Kommunikation als Bewältigungsstrategie Kein Zugriff Anke Offerhaus
      5. 5. Der digitale Nachlass als Spur des digitalen Selbst Kein Zugriff Anke Offerhaus
      6. 6. Kultureller Wandel und Multioptionalität in der digitalen Gesellschaft Kein Zugriff Anke Offerhaus
      7. Literatur Kein Zugriff Anke Offerhaus
    3. Thorsten Benkel
      1. 1. Einleitung Kein Zugriff Thorsten Benkel
      2. 2. Stabilisierungen Kein Zugriff Thorsten Benkel
      3. 3. Bedeutungsumbrüche Kein Zugriff Thorsten Benkel
      4. 4. Die Ordnung des Sterbens Kein Zugriff Thorsten Benkel
      5. Literatur Kein Zugriff Thorsten Benkel
    1. Werner Schneider
      1. Literatur: Kein Zugriff Werner Schneider
    1. G.IP – Gesundheitsforschung. Interdisziplinäre Perspektiven Kein Zugriff Seiten 319 - 319
    2. ZIG – Zentrum für Interdisziplinäre Gesundheitsforschung Kein Zugriff
  3. Autor*innen- und Herausgeber*innenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 321 - 326

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