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Sammelband Kein Zugriff

Die Republik der Tugend

Jean-Jacques Rousseaus Staatsverständnis
Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 4
Verlag:
 2003

Zusammenfassung

Im Traditionszusammenhang neuzeitlicher Staatsphilosophie kommt Jean-Jacques Rousseau die Rolle eines Außenseiters zu. Seine Vorstellungen von einem gelungenen politischen Zusammenleben orientieren sich nicht an dem modernen Anstaltsstaat, sondern an der Bürgerrepublik des klassischen Republikanismus. Da diese Bürgerrepublik jedoch auf die Grundlage des neuzeitlichen Egalitarismus gestellt wird, führt Rousseaus Wiederbelebung des Polis-Modells zugleich auch zu einer Grundlegung der plebiszitären Demokratie, die die Kritik an der Bürgerferne der repräsentativen Parteiendemokratie und die Forderung nach Aufbau einer zwischen Markt und Staat tretenden Zivilgesellschaft bis heute inspiriert.

Die Beiträge dieses Bandes verfolgen die Entwicklung des politischen Denkens Rousseaus von den beiden Diskursen bis zu den Verfassungsentwürfen für Korsika und Polen. In ihrem Mittelpunkt steht aber der demokratietheoretische und demokratieethische Grundtext der politischen Moderne, der »Gesellschaftsvertrag«.

Der Herausgeber ist Ordinarius für Philosophie und Direktor am Philosophischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2003
ISBN-Print
978-3-8329-0049-6
ISBN-Online
978-3-8452-9523-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
4
Sprache
Deutsch
Seiten
202
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
    1. Vom Vertragsstaat zur Tugendrepublik. Die politische Philosophie Jean–Jacques Rousseaus Kein Zugriff Wolfgang Kersting
    1. Rousseaus Kulturphilosophie Kein Zugriff Seiten 25 - 54 Dieter Sturma
    2. „Die Liebe zu den Gesetzen“. Elemente einer politischen Psychologie in Rousseaus Diskursen, in der Politischen Ökonomie, im Brief über die Tugend und in der Urfassung des Gesellschaftsvertrags Kein Zugriff Seiten 55 - 78 Astrid von der Lühe
    1. Gesellschaftsvertrag, Volkssouveränität und „volonté générale“. Das systematische Zentrum der politischen Philosophie Jean–Jacques Rousseaus Kein Zugriff Seiten 79 - 116 Wolfgang Kersting
    2. Die Praxis der Freiheit. Vom legitimationstheoretischen Anspruch zum politischen Traum Kein Zugriff Seiten 117 - 146 Christine Chwaszcza
    3. Rousseau als Gesetzgeber. Über die Verfassungsentwürfe im Projet de Constitution pour la Corse und den Considérations sur le gouvernement de Pologne Kein Zugriff Seiten 147 - 174 Dietmar Herz
    1. Politischer Rousseauismus. Einige Kapitel aus der Wirkungsgeschichte des Contrat social Kein Zugriff Matthias Kaufmann

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