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Sammelband Kein Zugriff

Staat und Politik bei Horkheimer und Adorno

Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 64
Verlag:
 2014

Zusammenfassung

Horkheimer und Adorno haben zum Verständnis der kapitalistischen Gesellschaft im 20.Jahrhundert einen wesentlichen und unvergleichlichen Beitrag geleistet. Die philosophische Matrix ist ein interdisziplinärer Ansatz, der ökonomische, psychologische und kulturtheoretische Untersuchungen aufeinander bezieht. Eine politische Theorie im eigentlichen Sinne blieb freilich ungeschrieben. Zu ihr gibt es nur Ansätze in unterschiedlichsten Kontexten, die in diesem Band beleuchtet werden: sozialpsychologische (autoritärer Charakter, kollektiver Narzissmus), herrschaftstheoretische (Rackettheorie, verwaltete Welt) und im engeren Sinn staatstheoretische (autoritärer Staat, Staatskapitalismus).

Weitere Themen sind die Liberalismuskritik, der politische Negativismus und das Verhältnis zum Marxismus. Obwohl die Autoren Probleme im politischen Denken Horkheimers und Adornos nicht verschweigen, machen sie doch zugleich sein Potential zur Erkenntnis einer Wirklichkeit deutlich, die Kritik nach wie vor verdient.

Mit Beiträgen von:

Hendrik Wallat, Gunzelin Schmid Noerr, Joachim Hirsch, Ulrich Ruschig, Kai Lindemann, Raban Witt, Hans-Ernst Schiller, Hans-Georg Bensch, Marc Schraven und Per Jepsen.

Herausgeber:

Ulrich Ruschig, Prof. Dr., seit 1996 Professor für Philosophie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg | Hans-Ernst Schiller, Prof. Dr., lehrt seit 1996 Sozialphilosophie und Ethik an der Fachhochschule Düsseldorf.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2014
Copyrightjahr
2014
ISBN-Print
978-3-8487-1426-1
ISBN-Online
978-3-8452-5477-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
64
Sprache
Deutsch
Seiten
228
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 15
  3. Horkheimers Liberalismuskritik der 1930er Jahre Kein Zugriff Seiten 16 - 38
    Autor:innen:
  4. Zur kritischen Theorie des psychischen und politischen Autoritarismus Kein Zugriff Seiten 39 - 57
    Autor:innen:
  5. Staatskapitalismus? Zur Kontroverse zwischen Friedrich Pollock, Max Horkheimer und Franz Neumann in Bezug auf den Charakter des nationalsozialistischen Systems Kein Zugriff Seiten 58 - 70
    Autor:innen:
  6. Weiterdenken in marxistischer Tradition: Die Lehre vom autoritären Staat Kein Zugriff Seiten 71 - 101
    Autor:innen:
  7. Der Racketbegriff als Herrschaftskritik Kein Zugriff Seiten 102 - 126
    Autor:innen:
  8. Erfassen, berechnen, beherrschen: Die verwaltete Welt Kein Zugriff Seiten 127 - 147
    Autor:innen:
  9. Die Lehre von der Automatisierung der Freiheit. Zu Politik und Ökonomie in Horkheimers Spätwerk Kein Zugriff Seiten 148 - 172
    Autor:innen:
  10. Bestimmungen zu Staat und Herrschaft bei Adorno Kein Zugriff Seiten 173 - 188
    Autor:innen:
  11. „Die charakteristische Gestalt absurder Meinung“. Zur Nationalismuskritik von Theodor W.Adorno und Max Horkheimer Kein Zugriff Seiten 189 - 206
    Autor:innen:
  12. Aporien negativer Politik? Gesellschaftsutopie und Askese der politischen Theorie im Spätwerk Horkheimers und Adornos Kein Zugriff Seiten 207 - 224
    Autor:innen:
  13. Zu den Autoren Kein Zugriff Seiten 225 - 228
    Autor:innen:

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