Automatisierte Auslegung von mehrstufigen Stadienfolgen beim Gesenkschmieden
- Autor:innen:
- Reihe:
- Berichte aus dem IPH, Band 02/2024
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Der Entwicklungsprozess zur Auslegung von Stadienfolgen beim Gesenkschmieden ist ein erfahrungsabhängiger und zeitaufwendiger Prozess. Aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks haben insbesondere kleine und mittlere Unternehmen der Schmiedebranche oftmals nicht die Kapazitäten für eine detaillierte Auslegung von effizienten und optimierten Stadienfolgen. In dieser Arbeit wurde eine Methode zur automatisierten Auslegung von mehrstufigen Stadienfolgen beim Gesenkschmieden auf Basis der Bauteilgeometrie entwickelt. Die entwickelte Methode besteht aus einzelnen Modulen, die schrittweise die notwendigen Parameter (Formenklasse, Komplexität des Schmiedeteils, Stufenzahl, Gratanteil) zur Auslegung einer Stadienfolge aus der Bauteilgeometrie ermitteln und die einzelnen Zwischenformen der Stadienfolge generieren. Die Anwendung der Methode auf verschiedene Bauteilgeometrien konnte zeigen, dass für ein breites Spektrum von Schmiedebauteilen (Langformen, Scheibenformen, gedrungene Formen, gebogene Langformen, Langformen mit Gabelungen) Stadienfolgen automatisiert generiert werden können. Dabei werden umformtechnische Randbedingungen wie Volu-menkonstanz und zulässige Längenänderungen eingehalten. Mittels FEM-Simulationen wurden die Qualitätskriterien der Formfüllung und Faltenfreiheit überprüft, wodurch aufgezeigt werden konnte, dass die Methode prozesssichere Stadienfolgen generiert.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-95900-952-2
- ISBN-Online
- 978-3-95900-952-2
- Verlag
- TEWISS, Garbsen
- Reihe
- Berichte aus dem IPH
- Band
- 02/2024
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 133
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - XII
- 1.1 Zielsetzung Kein Zugriff
- 1.2 Aufbau der Arbeit Kein Zugriff
- 2.1 Einordnung in Fertigungsverfahren Kein Zugriff
- 2.2 Gesenkformen Kein Zugriff
- 2.3 Auslegung von Stadienfolgen Kein Zugriff
- 3.1 Anforderungen an die zu entwickelnde Methode Kein Zugriff
- 3.2 Bestehende Ansätze zur automatisierten Stadienplanung Kein Zugriff
- 3.3 Forschungsbedarf und Lösungsansatz Kein Zugriff
- 4.1 Ziel der Methode und Methodenaufbau Kein Zugriff
- 4.2 Einteilung der Schmiedeteilgeometrie in Schnittebenen Kein Zugriff
- 4.3 Modul zur Klassifizierung der Schmiedeteile und Ermittlung von geometrischen Auslegungsparametern Kein Zugriff
- 4.4 Modul zur Bewertung der Komplexität eines Schmiedeteils Kein Zugriff
- 4.5 Modul zur Bestimmung der Stufenzahl Kein Zugriff
- 4.6 Modul zur Erzeugung der Zwischenformen Kein Zugriff
- 4.7 Einordnung der entwickelten Methode zur automatisierten Stadienplanung in den Auslegungsprozess von Stadienfolgen Kein Zugriff
- 5.1 Auswahl von Versuchsgeometrien zur Validierung der Methode Kein Zugriff
- 5.2 Anwendung der Methode zur automatisierte Stadienplanung Kein Zugriff
- 5.3 FEM-Simulationen zur Überprüfung von Qualitätskriterien Kein Zugriff
- 5.4 Kritische Diskussion und Fazit Kein Zugriff
- 6.1 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 6.2 Ausblick und weiterer Forschungsbedarf Kein Zugriff
- Relevante Studentische Arbeiten Kein Zugriff
- 8 Anhang Kein Zugriff Seiten 124 - 130
- Lebenslauf Kein Zugriff Seiten 131 - 133





