Die Zeitschrift Leviathan ist der Idee sozialwissenschaftlicher Aufklärung und Kritik verpflichtet. Sie veröffentlicht aktuelle Forschungsbeiträge und Debatten zu Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Philosophie, Recht und Gesellschaft.Sie richtet sich an eine breite Leserschaft aus Lehre und Forschung, Politik und Verwaltung, Publizistik und Medien. Im Zeichen eines methodologischen, disziplinären und politischen Pluralismus schlägt sie Brücken zwischen Theorie, Empirie und politischer Praxis.Homepage: www.leviathan.nomos.de
Dieser Beitrag befasst sich mit dem Verständnis des Staates in der traditionellen Wirtschaftstheorie, die dessen Rolle auf die Stabilisierung der Märkte sowie auf Fördermaßnahmen oder die Risikominimierung für den Privatsektor beschränkt....
Der Beitrag führt vor, wie Geschichten über die kollektive wirtschaftliche Zukunft zur Mobilisierung politischer Unterstützung für neoliberale Reformen genutzt wurden. Am Beispiel des Economic Recovery Tax Acts von 1981 wird gezeigt, wie die...
Die Klage über mangelnde Steuermoral ist in der aktuellen Medienberichterstattung omnipräsent, aber sie ist nicht neu: Bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wurde bemängelt, die Deutschen in den westlichen Besatzungszonen hinterzögen ihre...
Wie können Entscheidungshandelnde mit sehr komplexen Problemsituationen zurechtkommen, die ein geordnetes Abwägen von Alternativen unmöglich machen? Der Beitrag stellt »Coping« als einen in solchen Situationen zum Zuge kommenden Modus des...
Von 1937 bis 1943 war Otto Kirchheimer Mitarbeiter am exilierten Institut für Sozialforschung in New York. Doch zu keinem Zeitpunkt seiner Mitarbeit am Institut kam es zu einer echten interdisziplinären Kollaboration. Kirchheimers Arbeiten bilden...
Der Aufsatz untersucht die Bearbeitung der von Carl Schmitt geprägten These vom Weltbürgerkrieg durch seine Schüler Roman Schnur, Reinhart Koselleck, Hanno Kesting und Nicolaus Sombart nach 1945. Gezeigt wird, dass der Rückgriff auf dieses...