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Monographie Kein Zugriff

Rechtsontologie und praktische Vernunft

Autor:innen:
Verlag:
 2008

Zusammenfassung

In der gegenwärtigen analytischen Rechtsphilosophie wird die Debatte um die Objektivität des Rechts von reduktionistischen und metaphysischen Auffassungen dominiert, die oft in eine Sackgasse führen. Anders als diese Strategien greift der Autor in seiner Darstellung auf das begriffliche Arsenal der modernen analytischen Ontologie zurück. Rechtsnormen werden als abstrakte Entitäten aufgefasst, die innerhalb von semantischen Strukturen vorkommen. So gelingt es ihm, die Unergiebigkeit reduktionistischer und metaphysischer Positionen der Objektivität zu vermeiden, auch wenn die normative Natur des Rechts hierdurch noch nicht erklärt wird. Letzteres erfolgt durch den Nachweis, dass die genannten semantischen Strukturen argumentativer Natur sind. Dazu greift der Verfasser auf die Diskurs- und Argumentationstheorie des Rechts zurück und zeigt, dass die ontologische Struktur des Rechts dank dessen argumentativer bzw. diskursiver Natur auf die Sprachpragmatik zurückgeführt werden kann. Diese verweist auf eine grundlegende Autonomienorm kantischen Charakters, die aus den Grundvoraussetzungen der Argumentation abgeleitet werden kann. Auf diese Weise lässt sich zeigen, dass die Ontologie des Rechts, und mithin seine Objektivität, auf den formal-moralischen Gehalt einer Autonomiegrundnorm angewiesen ist.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2008
Copyrightjahr
2008
ISBN-Print
978-3-8329-3158-2
ISBN-Online
978-3-8452-0764-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie
Band
46
Sprache
Deutsch
Seiten
256
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
    Autor:innen:
  2. Danksagung Kein Zugriff Seiten 11 - 12
    Autor:innen:
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 18
    Autor:innen:
      1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 19 - 22
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Austin und der klassische Positivismus Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Harts reduktionistisches Dilemma Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Die Bedeutung normativer Aussagen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Semantischer Sinngehalt und semantische Kraft Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Die Ontologie des Rechts und die Relevanz der Semantik Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Resümee und Ausblick Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 44 - 45
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die Identitätsformel Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Die Supervenienzrelation Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Unhaltbarkeit des ontologischen Monismus: Die Asymmetrie von Entitäten Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Die Unzulänglichkeitsthese Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Das Asymmetrieargument Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Asymmetrie der Begriffe: Crispin Wrights Argument Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Unabdingbarkeitsthese Kein Zugriff
          Autor:innen:
      6. Autor:innen:
        1. Die Spielarten der Normativen Natur Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Resümee und Agenda Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 75 - 77
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Der Wandel von der Philosophie des Geistes zur Philosophie des Sinngehalts Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Repräsentationalismus Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Der Vorrang des Denkens Kein Zugriff Seiten 82 - 84
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Normativität des Gehalts Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Das Fregeanische Argument für abstrakte Gegenstände Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Fregeanische Objektivität Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Antipsychologismus und Logik Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Geistunabhängigkeit und Realismus Kein Zugriff
          Autor:innen:
        6. Welche Geistunabhängigkeit? Kein Zugriff
          Autor:innen:
        7. Objektivität und Normen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Das Prädikat ‚wahr’: Ein Beispiel Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Wahrheitskonzeptionen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Wahrheit und Korrespondenz Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Das semantische Wahrheitsverständnis Kein Zugriff
          Autor:innen:
      6. Rechtliche Entitäten Kein Zugriff Seiten 118 - 121
        Autor:innen:
      7. Autor:innen:
        1. Logischer Positivismus und die Darstellung der Umwelt Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Verifikationismus Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Metaphysik von Carnaps Aufbau Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Agenda Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 131 - 133
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Einen Satz behaupten Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Bedeutung und Wahrheit Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Ein nicht-reduktionistischer Handlungsbegriff Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Normative Bedeutung und Autonomie: Ein Überblick Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Agenda Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 151 - 152
        Autor:innen:
      2. Transzendentalpragmatik, Universalpragmatik und die normative Grundlage der Kommunikation Kein Zugriff Seiten 152 - 156
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Das transzendentale Argument Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Sonderfallthese (SFT) Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Prozedur und Richtigkeit Kein Zugriff Seiten 160 - 165
        Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Der performative Widerspruch bei Kant Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Das Wesen der enthaltenen Notwendigkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
      6. Das Transzendentale Argument und Metaphysische Notwendigkeit Kein Zugriff Seiten 168 - 173
        Autor:innen:
      7. Richtigkeit und Autonomie Kein Zugriff Seiten 173 - 177
        Autor:innen:
      8. Qualifizierende und klassifizierende Verbindungen zwischen Recht und praktischer vernunft Kein Zugriff Seiten 177 - 182
        Autor:innen:
      9. Autor:innen:
        1. Gegen Habermas’ Prozeduralismus Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Argumentationsgemeinschaft Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Privatprache und Diskurs: Vorbemerkungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Weitere Einwände Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 196 - 198
        Autor:innen:
      2. Gehalt und Sprache Kein Zugriff Seiten 198 - 202
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Vermittler Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Vorstellungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Abbilder Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Praktiken Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Private Praxis Kein Zugriff
          Autor:innen:
        6. Gemeinschaftliche Praxis Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Kontextualismus, Realismus und Objektivität Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Exkurs: Der Mythos des Gebens Kein Zugriff Seiten 226 - 228
        Autor:innen:
      6. Mentalismus: Ultrainterpretationen Kein Zugriff Seiten 228 - 230
        Autor:innen:
      7. Autor:innen:
        1. Sprachspiele Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Transzendentale Notwendigkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Moralität des Fundaments Kein Zugriff
          Autor:innen:
      8. Autor:innen:
        1. Apels Grundnorm der Kommunikation Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Autonomienorm als eine ‘Tatsache der Vernunft’ Kein Zugriff
          Autor:innen:
      9. Autor:innen:
        1. Interpretation und Nichtübereinstimmung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      10. Schluss Kein Zugriff Seiten 246 - 248
        Autor:innen:
  4. Bibliographie Kein Zugriff Seiten 249 - 256
    Autor:innen:

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