Rechtsontologie und praktische Vernunft
- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie, Band 46
- Verlag:
- 02.04.2008
Zusammenfassung
In der gegenwärtigen analytischen Rechtsphilosophie wird die Debatte um die Objektivität des Rechts von reduktionistischen und metaphysischen Auffassungen dominiert, die oft in eine Sackgasse führen. Anders als diese Strategien greift der Autor in seiner Darstellung auf das begriffliche Arsenal der modernen analytischen Ontologie zurück. Rechtsnormen werden als abstrakte Entitäten aufgefasst, die innerhalb von semantischen Strukturen vorkommen. So gelingt es ihm, die Unergiebigkeit reduktionistischer und metaphysischer Positionen der Objektivität zu vermeiden, auch wenn die normative Natur des Rechts hierdurch noch nicht erklärt wird. Letzteres erfolgt durch den Nachweis, dass die genannten semantischen Strukturen argumentativer Natur sind. Dazu greift der Verfasser auf die Diskurs- und Argumentationstheorie des Rechts zurück und zeigt, dass die ontologische Struktur des Rechts dank dessen argumentativer bzw. diskursiver Natur auf die Sprachpragmatik zurückgeführt werden kann. Diese verweist auf eine grundlegende Autonomienorm kantischen Charakters, die aus den Grundvoraussetzungen der Argumentation abgeleitet werden kann. Auf diese Weise lässt sich zeigen, dass die Ontologie des Rechts, und mithin seine Objektivität, auf den formal-moralischen Gehalt einer Autonomiegrundnorm angewiesen ist.
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Bibliographische Angaben
- Erscheinungsjahr
- 2008
- Erscheinungsdatum
- 02.04.2008
- ISBN-Print
- 978-3-8329-3158-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0764-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie
- Band
- 46
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 256
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 18
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 19 - 22
- Austin und der klassische Positivismus Kein Zugriff
- Harts reduktionistisches Dilemma Kein Zugriff
- Die Bedeutung normativer Aussagen Kein Zugriff
- Semantischer Sinngehalt und semantische Kraft Kein Zugriff
- Die Ontologie des Rechts und die Relevanz der Semantik Kein Zugriff
- Resümee und Ausblick Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 44 - 45
- Die Identitätsformel Kein Zugriff
- Die Supervenienzrelation Kein Zugriff
- Die Unhaltbarkeit des ontologischen Monismus: Die Asymmetrie von Entitäten Kein Zugriff
- Die Unzulänglichkeitsthese Kein Zugriff
- Das Asymmetrieargument Kein Zugriff
- Die Asymmetrie der Begriffe: Crispin Wrights Argument Kein Zugriff
- Die Unabdingbarkeitsthese Kein Zugriff
- Die Spielarten der Normativen Natur Kein Zugriff
- Resümee und Agenda Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 75 - 77
- Der Wandel von der Philosophie des Geistes zur Philosophie des Sinngehalts Kein Zugriff
- Repräsentationalismus Kein Zugriff
- Der Vorrang des Denkens Kein Zugriff Seiten 82 - 84
- Normativität des Gehalts Kein Zugriff
- Das Fregeanische Argument für abstrakte Gegenstände Kein Zugriff
- Fregeanische Objektivität Kein Zugriff
- Antipsychologismus und Logik Kein Zugriff
- Geistunabhängigkeit und Realismus Kein Zugriff
- Welche Geistunabhängigkeit? Kein Zugriff
- Objektivität und Normen Kein Zugriff
- Das Prädikat ‚wahr’: Ein Beispiel Kein Zugriff
- Wahrheitskonzeptionen Kein Zugriff
- Wahrheit und Korrespondenz Kein Zugriff
- Das semantische Wahrheitsverständnis Kein Zugriff
- Rechtliche Entitäten Kein Zugriff Seiten 118 - 121
- Logischer Positivismus und die Darstellung der Umwelt Kein Zugriff
- Verifikationismus Kein Zugriff
- Die Metaphysik von Carnaps Aufbau Kein Zugriff
- Agenda Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 131 - 133
- Einen Satz behaupten Kein Zugriff
- Bedeutung und Wahrheit Kein Zugriff
- Ein nicht-reduktionistischer Handlungsbegriff Kein Zugriff
- Normative Bedeutung und Autonomie: Ein Überblick Kein Zugriff
- Agenda Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 151 - 152
- Transzendentalpragmatik, Universalpragmatik und die normative Grundlage der Kommunikation Kein Zugriff Seiten 152 - 156
- Das transzendentale Argument Kein Zugriff
- Die Sonderfallthese (SFT) Kein Zugriff
- Prozedur und Richtigkeit Kein Zugriff Seiten 160 - 165
- Der performative Widerspruch bei Kant Kein Zugriff
- Das Wesen der enthaltenen Notwendigkeit Kein Zugriff
- Das Transzendentale Argument und Metaphysische Notwendigkeit Kein Zugriff Seiten 168 - 173
- Richtigkeit und Autonomie Kein Zugriff Seiten 173 - 177
- Qualifizierende und klassifizierende Verbindungen zwischen Recht und praktischer vernunft Kein Zugriff Seiten 177 - 182
- Gegen Habermas’ Prozeduralismus Kein Zugriff
- Die Argumentationsgemeinschaft Kein Zugriff
- Privatprache und Diskurs: Vorbemerkungen Kein Zugriff
- Weitere Einwände Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 196 - 198
- Gehalt und Sprache Kein Zugriff Seiten 198 - 202
- Vermittler Kein Zugriff
- Vorstellungen Kein Zugriff
- Abbilder Kein Zugriff
- Praktiken Kein Zugriff
- Private Praxis Kein Zugriff
- Gemeinschaftliche Praxis Kein Zugriff
- Kontextualismus, Realismus und Objektivität Kein Zugriff
- Exkurs: Der Mythos des Gebens Kein Zugriff Seiten 226 - 228
- Mentalismus: Ultrainterpretationen Kein Zugriff Seiten 228 - 230
- Sprachspiele Kein Zugriff
- Transzendentale Notwendigkeit Kein Zugriff
- Die Moralität des Fundaments Kein Zugriff
- Apels Grundnorm der Kommunikation Kein Zugriff
- Die Autonomienorm als eine ‘Tatsache der Vernunft’ Kein Zugriff
- Interpretation und Nichtübereinstimmung Kein Zugriff
- Schluss Kein Zugriff Seiten 246 - 248
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 249 - 256





