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Engadiner Gedanken-Gänge

Friedrich Nietzsche, der Wanderer und sein Schatten
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2021

Zusammenfassung

Nietzsches »Der Wanderer und sein Schatten« wird erstmals als eigenständiges Werk hinsichtlich seiner Entstehungsgeschichte, Methodik und Motivik untersucht.

Der Wanderer und sein Schatten« von 1879 ist das erste Buch, das Friedrich Nietzsche als »freier Philosoph« ohne akademische Anbindung und bürgerliche Absicherung verfasste. Es entstand am Wendepunkt seines Lebens und Denkens, als er seine Basler Professur krankheitsbedingt aufgeben musste und auf der Suche nach neuen Denkorten in St. Moritz fündig wurde. Dort erlebte er eine tiefe Inspiration, die in den überlieferten Notizheften und im publizierten Werk gegenwärtig ist. In dieser konzentrierten Schreibsituation entstand ein aphoristisches Buch, das für sein literarisch-philosophisches Schreiben wegweisend wurde. Aufgrund seiner späteren Entscheidung, es in die zweite Auflage von »Menschliches, Allzumenschliches« einzubinden, ist »Der Wanderer und sein Schatten« jedoch selten als eigenständiges Werk wahrgenommen worden.

Der Sammelband will das Buch neu lesbar, ja allererst sichtbar machen. Die philosophischen, philologischen, literaturhistorischen und kulturwissenschaftlichen Beiträge untersuchen die Umstände seiner Entstehung, die aphoristische Methodik, die literarhistorische Verortung des Schattenmotivs und dessen existenzielle Problematik und Aneignung bei Nietzsche.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2021
ISBN-Print
978-3-8353-4642-0
ISBN-Online
978-3-8353-4642-0
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
216
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 46
  3. Zum Glockenmotiv bei Nietzsche Kein Zugriff Seiten 47 - 56 Peter André Bloch
  4. Die schattenhaften Umstände des Denkens. Die Entstehung von Der Wanderer und sein Schatten Kein Zugriff Seiten 57 - 76 Tobias Brücker
  5. »Interessant, aber nicht schön. –« Friedrich Nietzsches aphoristische Methode Kein Zugriff Seiten 77 - 102 Martin Kölbel
  6. Im Zwielicht. Schatten-Dialoge bei Andersen, Fechner und Nietzsche Kein Zugriff Seiten 103 - 144 Claus Zittel
  7. »Wenn einmal unsere Vernunft stille steht« – Nietzsche im Gespräch mit seinem Schatten Kein Zugriff Seiten 145 - 164 Hans Ruin
  8. Unterwegs zur Goldenen Losung: Nietzsches Wanderer und sein christlicher Schatten Kein Zugriff Seiten 165 - 211 Peter Villwock
  9. Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 212 - 212
  10. Personenregister Kein Zugriff Seiten 213 - 213
  11. Kurzbiographien der Autoren Kein Zugriff Seiten 214 - 215
  12. Impressum Kein Zugriff Seiten 216 - 216

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