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Ausgewählte Schriften zur Philosophie Kants

Band 2: Zur transzendentalen Deduktion
Autor:innen/Herausgeber:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Dieter Henrichs Schriften zur Philosophie Immanuel Kants haben auf internationaler Ebene neue Standards der Kant-Interpretation gesetzt. Paradigmatisch für Henrichs Verfahren der argumentanalytischen Rekonstruktion ist, dass Leitfragen und Begründungsgänge Kants dargestellt, unklare und widersprüchliche Aussagen identifiziert sowie in eine präzise nachvollziehbare Argumentationsfolge übersetzt werden. Zugleich arbeitet Henrich die Anknüpfungspunkte für Korrekturen, Modifikationen und Verschiebungen philosophischer Grundfragen in der Kant-Rezeption des deutschen Idealismus heraus. Seine Interpretationen der Kantischen Philosophie wurden im angelsächsischen Sprachraum früh und intensiv aufgenommen. Dadurch stieß er bis heute lebhaft geführte Diskussionen an, in denen sich Bemühungen um die angemessene Auslegung Kants mit systematischen Fragen nach der Struktur des epistemischen wie des personalen Selbstbewusstseins verbinden. Die beiden Bände hat Henrich noch selbst konzipiert. Die Beiträge des ersten Bandes sind der Verständigung über die erkenntnistheoretischen und ethischen Grundlagen von Kants System der Philosophie gewidmet; der zweite Band umfasst die Schriften zur transzendentalen Deduktion der reinen Verstandesbegriffe, deren begriffliche Aufklärung Henrich als seine originellste Leistung innerhalb der Kant-Forschung ansah. Die Ausgabe enthält eine unveröffentlichte Darstellung der Transzendentalen Deduktion in 12 Schritten, einen bislang nur in russischer Sprache veröffentlichten Text zur ›Komposition der Kritik der reinen Vernunft‹ und ein Nachwort des Autors, das er noch wenige Wochen vor seinem Tod im Dezember 2022 verfasste.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-465-04638-7
ISBN-Online
978-3-465-14638-4
Verlag
Klostermann, Frankfurt am Main
Sprache
Deutsch
Seiten
218
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - VI
  2. Die Beweisstruktur von Kants transzendentaler Deduktion Kein Zugriff Seiten 7 - 28
    1. I. Schwierigkeiten der Kantinterpretation Kein Zugriff
      1. 1. Vorläufige Erwägungen zum Objektbegriff Kein Zugriff
      2. 2. Funktionen der Synthesis apriori? Kein Zugriff
        1. 3.1. Der Objektivitätsanspruch des Urteils Kein Zugriff
        2. 3.2. Das Urteil als Synthesis Kein Zugriff
        3. 3.3. Urteilssubjekt und Objekt Kein Zugriff
        4. 3.4. Belege aus Kanttexten Kein Zugriff
      3. 4. Konsequenzen und Grenzen des Arguments Kein Zugriff
      1. 1. Einheit des Selbstbewußtseins als Einfachheit und als Identität Kein Zugriff
        1. 2.1. Verbindung zur Einheit des Selbstbewußtseins Kein Zugriff
        2. 2.2. Einheit komplexer Gedanken Kein Zugriff
        3. 2.3. Einheit des Subjektes in seinen Vorstellungen Kein Zugriff
        1. 3.1. Übergang im Selbstbewußtsein Kein Zugriff
        2. 3.2. Zwei Begriffe numerischer Identität Kein Zugriff
        3. 3.3. Strikte Identität und Regel der Verbindung Kein Zugriff
        4. 3.4. Gemäßigte Identität und Regel apriori Kein Zugriff
      2. 4. Identität und Einheit des Selbstbewußtseins Kein Zugriff
      3. 5. Identität des Selbstbewußtseins und Identitätder Handlung (Analyse eines Textes) Kein Zugriff
    2. IV. Identitätsprinzip und Objektivitätsprinzip Kein Zugriff
    1. I. Die Verfassung des Textes der transzendentalen Deduktion Kein Zugriff
    2. II. Kriterien für den Erfolg einer transzendentalen Deduktion Kein Zugriff
    3. III. Subjektivität und Einheit als Deduktionsgrund Kein Zugriff
    4. IV. 'Objektive Einheit' als Deduktionsgrund? Kein Zugriff
    5. V. Die Bedeutung von 'numerische Identität' Kein Zugriff
    6. VI. Identität als Formcharakter des Selbstbewusstseins Kein Zugriff
    7. VII. Die Deduktion aus der Identität Kein Zugriff
  3. Kant's Notion of a Deduction and the Methodological Background of the First Critique Kein Zugriff Seiten 181 - 200
  4. Schrittfolge einer transzendentalen Deduktion der Kategorien aus der gemäßigten Identität im Gedanken 'Ich denke' Kein Zugriff Seiten 201 - 212
  5. Nachwort Kein Zugriff Seiten 213 - 216
  6. Bibliographische Nachweise der Erstveröffentlichungen Kein Zugriff Seiten 217 - 218

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