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Absurdität und Gottesrede

Theologisch-transdisziplinäre Perspektiven auf eine Herausforderung der Gegenwart
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Vieles in der Gegenwart erscheint absurd. Dies fordert das gesellschaftliche Zusammenleben heraus. Theologie stellt Denkfiguren bereit, jenseits von Absurdität die Möglichkeit von Sinn zu denken. Zugleich erzeugt sie ihre eigenen Absurditäten. Gerade in ihrer inneren Ausdifferenzierung in Teildisziplinen kann die Theologie beides bedenken. Die unterschiedlichen Perspektiven in diesem von der
Deutschen Sektion der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie herausgegebenen Band bieten dabei weder einfache Antworten noch lassen sie sich auf einen Nenner bringen. Aber sie zeigen: Christlicher Glaube trägt kritisch, konstruktiv und auch überraschend zum gesellschaftlichen Umgang mit Absurditäten bei. Dieser Titel erscheint auch Open Access.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-7560-3505-2
ISBN-Online
978-3-7489-6569-5
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Transformation transdisziplinär
Band
6
Sprache
Deutsch
Seiten
324
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 8
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  2. Einleitung Seiten 9 - 18
    Autor:innen:
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    1. Autor:innen:
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      1. 1. Vorweg
      2. 2. Der (blasphemische) Schrei nach Gott
      3. 3. Religion als Vermeidung
      4. 4. Der religiöse Respekt vor dem Absurden
      5. 5. Schluss: Ein schwacher messianischer Trost
    2. Autor:innen:
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      1. Einleitung
      2. 1. Texas Jewboy
      3. 2. le suis corps
      4. 3. „… trösten wir uns …“
      5. 4. „… in deine Hände …“
      6. 5. „Was brauchst du?“
    3. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Am Abgrund – aber bald schon einen Schritt weiter: Zur Zeitsituation
      2. 2. Widersprüche, Unsinniges, Widersinniges: alltägliche Absurditäten und die Erfahrung des Absurden
      3. 3. Spes in absurditate quaerens intellectum – Hoffnung, die mit Anselm von Canterbury nach Gründen sucht
      4. 4. Kein Optimismus, aber nicht ohne Hoffnung: Die Evidenz der Liebe
    4. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Worum es geht
        1. 2.1. Kohelet: Alles ist absurd?
        2. 2.2. Kohelet: Die große Sinnlosigkeit als erkannte Gefahr
        3. 2.3. Die Angst vor dem Nichts und Nirgends im Psalter
        4. 2.4. Absurd ist immer der andere: Bibel im Diskurs
        5. 2.5. Der selbst gewählte Weg in die große Sinnlosigkeit: Das Buch der Weisheit
        6. 2.6. Das eigene Tun steht in Frage: Ist Theologietreiben eine sinnvolle Tätigkeit?
      2. 3. Kann die Bibel sinnfrei?
    1. Autor:innen:
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      1. 1. Die Komik des Absurden
      2. 2. Die Logik des Absurden
      3. 3. Philosophie und Theologie
      4. 4. Christliche Rede von der Schöpfung
      5. 5. Reale Möglichkeit und Schöpfung
      6. 6. Absurde Existenz
      7. 7. Vollzug vs. Narrativ
      8. 8. Logik, Komik und Tragik des Absurden
      9. 9. Theologische Alternativen
      10. 10. Mit Absurdem leben
    2. Autor:innen:
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      1. 1. Dem Absurden begegnen: Eine Frage des Stils
      2. 2. Absurdität und Wahnsinn: der Tod als Geburtsstunde des Subjekts
        1. 3.1. Don Juan oder das konsumistische Selbst
        2. 3.2. Das totale Wir oder das identitäre Selbst
        3. 3.3. Das absolute Ich und das revoltierende Selbst
        4. 3.4. Religion
        5. 3.5. Sisyphos
      3. 4. Der Tod des Todes oder die Liebe zum Endlichen
      4. 5. Liebe zum Endlichen als christlicher Stil!?
    3. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Einleitung
      2. 2. Die Herrschaft des Absurden oder die Moderne
      3. 3. Das Jenseits des Absurden: Die Dekonstruktion des Glücks
      4. 4. Onto-Theo-Logie als Konstruktion des glücklichen Lebens
      5. 5. Doing Reason der Gegenwart oder das Johannesevangelium gegen den Mythos von Sisyphus
    4. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Über die Denkform der negativen Theologie
        1. 2.1. Von Mensch, Geist und Selbst in Die Krankheit zum Tode
          1. 2.2.1. Das Absurde als Asymmetrie von Erkennen und Wollen
          2. 2.2.2. Das Absurde und die Nicht-Reduzierbarkeit des Anderen
            1. a) Baustein 1: Das Absurde
            2. b) Baustein II: Das Paradox
            3. c) Baustein III: Das Ärgernis
      2. 3. Negative Theologie nach Kierkegaard – Ein Resümee
    1. Autor:innen:
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      1. 1. Sozioökonomische Aspekte des frühen Christentums - Neutestamentliche Spuren
      2. 2. Biblisch-Theologischer Rahmen: Eschatologie und Parusie
      3. 3. Gleichnisse als Testfälle eschatologisch geprägter Ethik
      4. 4. Der Wert des Lebens als soteriologische Kategorie einer präsentischen Eschatologie
    2. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Das Evangelium nach Markus als Stimme innerhalb einer Polykrise
      2. 2. Ambiguitätssensible Exegese vor dem Hintergrund eines gedächtnistheoretischen Ansatzes
      3. 3. Ein ambiguitätssensibles Schlaglicht auf die Leidens- und Auferstehungsankündigungen des Markusevangeliums
      4. 4. Ambiguität als Strategie im Umgang mit dem ohnmächtigen Vollmächtigen
    1. Autor:innen:
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      1. 1. Einführung: John Nash als Anregung
      2. 2. Søren Kierkegaard: Furcht und Glaube
      3. 3. Martin Buber: die dialogische Entscheidung
      4. 4. María Zambrano: das poetische Denken
      5. 5. Jesus, der Wahnsinnige: eine theologische Überlegung
    2. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Einführung
      2. 2. Ist die Frage, ob Sisyphos noch glücklich sein kann, von pragmatischer Bedeutung?
      3. 3. Kann vergebliches oder absurdes Handeln pragmatisch relevant sein?
      4. 4. Wie kann Sisyphos noch glücklich sein?
      5. 5. Wie ist das gegenwartsorientierte Handeln zu verstehen?
      6. 6. Schluss
    3. Autor:innen:
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      1. 1. Die Kluft des Absurden
      2. 2. Die Irrungen und Wirrungen einer vereindeutigten Deutung der Empirie
      3. 3. Die Moderne als Erzählung
        1. 4.1. Die Moderne als Zwang zur Veränderung
        2. 4.2. Von der Transformation zur Refiguration
      4. 5. Von Anerkennung und Pluralität
    1. Autor:innen:
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      1. 1. Herausforderung Transzendenzlosigkeit – Bemerkungen zum wirkmächtigen anthropologischen Verständnis von Karl Rahner
        1. 2.1. Das Nicht-Erkennen-Wollen aufgrund der Schuld der Menschen
        2. 2.2. Nicht-Glauben können aufgrund der geschichtlichen Erfahrungen
        3. 2.3. Unglaube als absurde Wahl, da sinnvoll vollzogene Freiheit den Gottesbegriff voraussetzt (Lerch und Langenfeld)
        1. 3.1. Betonung der philosophischen Untentscheidbarkeit der Existenz Gottes und der Interpretationsbedürftigkeit der Offenbarung (Antwort auf Verweyen)
        2. 3.2. Betonung der Ungeschuldetheit von Offenbarung beziehungsweise Glaubenserfahrung (Antwort auf Magnus Striet)
        3. 3.3. Entwicklung einer zurückhaltenden Anthropologie
    2. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Annäherung
      2. 2. Absurdität von Recht
      3. 3. Funktion von Recht
      4. 4. Recht als Absurditätsbewältigungsstrategie
        1. 5.1. Problem: die Rechtlichkeit des kirchlichen Rechts
        2. 5.2. Was könnte helfen? Elemente der Rechtskirchlichkeit
      5. 6. Schluss
    3. Autor:innen:
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      1. 1. Das Absurde (an) der Liturgie
      2. 2. Das Absurde bei Camus: (An)Fragen an die Liturgie
      3. 3. Liturgie als (Schau)Spiel mit dem Absurden
      4. 4. Liturgietheologische Annäherungen an das Absurde: Liturgische Dekonstruktion von (Gottes) Anwesenheit und Wirklichkeit
      5. 5. Liturgie als Spiel: Ein kindlicher Umgang mit dem Absurden
    1. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
        1. 1.1. Versöhnung als theologisches Konzept
        2. 1.2. Der Zweifel des Absurden
        1. 2.1. Der Gott von John D. Caputo
        2. 2.2. Versöhnung als Interpretation des Rufs
    2. Autor:innen:
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      1. 1. Hinführung
      2. 2. Sakramentalität – Wesen des Katholizismus
      3. 3. Sakramentalität gegen den Strich
      4. 4. Sakramentalität – ein (spät)modernes Prinzip
      5. 5. Ausblick
    3. Autor:innen:
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      1. 1. Einleitung
        1. 2.1. Inkarnation – kosmisch: Erlöst Christus auch Aliens?
        2. 2.2. Inkarnation – überhaupt: Konnte nur der Logos Fleisch werden?
        3. 2.3. Inkarnation – verwandelnd: Was passiert mit dem Leib Christi im Körper?
        1. 3.1. Christus-Nachfolge der Gläubigen und Christus-Beziehung in der Geschichte. Oder: Was hat „das Ganze“ mit mir zu tun?
        2. 3.2. Gottesgegenwart und Geschichtsverlauf. Oder: wenn Gott mit der Welt zu tun hat, was hat dann die Welt mit Gott zu tun?
        3. 3.3. Rekapitulation und Relation. Oder: muss Gott mich erlösen?
      2. 4. Heilsgeschichte als Geschichte jenseits der Absurdität
  3. Verzeichnis der Autorinnen und AutorenSeiten 321 - 324
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