Die Zeitschrift für Flüchtlingsforschung (ZFlucht) ist ein neues peer-reviewed journal, das sich explizit als trans- und interdisziplinäres Organ versteht und danach strebt, als „Informationsknoten“ der wissenschaftlichen Community die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung in der Flüchtlingsforschung sichtbar zu machen und diese langfristig voranzutreiben.Die ZFlucht zielt darauf, herausragende wissenschaftliche Beiträge zu den Themen Flucht, Vertreibung und anderen Formen der Gewaltmigration sowie zum Flüchtlingsschutz und zur (Re-)Integration von Flüchtlingen zu veröffentlichen. Inhaltlich relevante Beiträge können sich auf globale, regionale, nationale und lokale Entwicklungen sowie auf theoretische Auseinandersetzungen beziehen.Die Zeitschrift ist an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis angesiedelt. Sie richtet sich explizit an Sozial-, Kultur-, Rechts- und GeisteswissenschaftlerInnen und zudem an BerufspraktikerInnen und EntscheidungsträgerInnen in Politik, Verwaltung, Verbänden und (internationalen) Nichtregierungsorganisationen sowie an Ehrenamtliche, Freiwillige und Fach- und Führungskräfte der Sozialen Arbeit.Die in der ZFlucht veröffentlichten Manuskripte werden einem doppelt anonymisierten Begutachtungsverfahren (double-blind peer review) unterzogen: Eine anonymisierte Fassung des Aufsatzmanuskripts wird von mindestens zwei externen GutachterInnen geprüft. Das Periodikum möchte zur Etablierung sowie zur nachhaltigen Verankerung der Forschung über Zwangs- und Gewaltmigration im weitesten Sinne im deutschsprachigen Raum beitragen. Einzelne Beiträge erscheinen in englischer Sprache.Die ZFlucht veröffentlicht Beiträge in den drei Rubriken „Aufsätze“, „Forum“ und „Literaturbericht“.Die Rubrik „wissenschaftliche Aufsätze“ bietet die Möglichkeit zur Veröffentlichung der Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung. Die Rubrik „Forum" beinhaltet unterschiedliche Beiträge wie Praxis- und Forschungsberichte, Kommentare, Debattenbeiträge und Tagungsberichte. Im „Literaturbericht“ werden Rezensionen zu thematisch passenden Werken veröffentlicht.
Soziale Unterstützung ist nach Fluchterlebnissen ein wichtiger Schutzfaktor für die psychische Gesundheit. In 34 ›Willkommensklassen‹ an Hamburger Berufsschulen wurden 214 geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 21 Jahren...
Der Beitrag gibt einen systematischen Überblick über den internationalen Forschungsstand zum Thema Hochschulzugang und Studiensituation von Geflüchteten. Es zeigt sich, dass die Literatur nahezu ausschließlich qualitative Studien bietet. Wir...
Der nach der Bundestagswahl 2017 ausgehandelte Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD sieht die Einrichtung zentraler Aufnahme-, Entscheidungs- und Rückführungseinrichtungen (AnKER-Zentren) vor, die sich an den bereits existierenden...
Die absichtliche Manipulation von Migration durch Regierungen, um Zugeständnisse anderer Staaten zu erwirken, wurde von Kelly M. Greenhill als Coercive Engineered Migration bezeichnet und bekannt gemacht. Wir unterziehen Greenhills Argumentation...
In den letzten Jahren haben strategische Leitlinien des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) verstärkt Bezug auf die gestiegene Zahl urbaner Flüchtlinge genommen. In diesem Artikel argumentieren die Autoren, dass die Debatte...
Im Zuge der sogenannten ›Flüchtlingskrise‹ ist die Erwartung der Politik an die Migrantenselbstorganisation deutlich gestiegen. Am Beispiel der Stadt Münster zeigt der Aufsatz unter anderem die Tätigkeiten und Bedarfe der in der...
Die Zuwanderung der vergangenen Jahre hat das deutsche Gesundheitssystem vor Herausforderungen gestellt. Zukünftige Ärztinnen und Ärzte sind bereits im Studium auf Besonderheiten der Versorgung von Schutzsuchenden vorzubereiten. Um den...