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Johann Peter Hebel - Zwischen Literatur und Recht

Autor:innen:
Verlag:
 2008

Zusammenfassung

Seit Martin Heidegger Anfang des letzten Jahrhunderts Johann Peter Hebel als naiven und naturverbundenen Heimatdichter ausgewiesen hat, wird Hebel diese Etikettierung nicht mehr los, trotz gewichtiger Fürsprecher wie Ernst Bloch und Walter Benjamin.

Dieses Klischee vertiefte der Rechtsphilosoph Erik Wolf durch eine Abhandlung zu Hebel, die er im Jahre 1941, ganz im NS-Zeitgeist, verfasste.

An dieser Stelle setzt die vorliegende Arbeit an, denn seither hat sich zwar die literaturwissenschaftliche Perspektive auf Hebel verändert, nicht aber die rechtsphilosophische. Erik Wolfs Lesart, in deren Zentrum er die düstere Geschichte „Heimliche Enthauptung“ stellt, um mit ihrer Hilfe das eigene Verhalten der vorangegangen Jahre entschuldigen zu können, wird aber nicht nur zu revidieren sein, sondern es wird im Laufe der Arbeit ein völlig neues Hebelbild entstehen.

Dazu rekonstruiert der Autor Hebels Umfeld und untersucht seinen Freundeskreis. Hebels Arbeitsweise, die Art wie ihm juristische Stoffe zugetragen wurden und wie er sie formte, wird die Genese seiner Figuren offen legen. Einen Fokus bildet dabei sein von der Hebelforschung immer vernachlässigte Gauner „Zirkelschmied“, dessen Identität hier endlich gelüftet werden kann und als philologische Entdeckung weitereichende Konsequenzen haben wird.

Dieser umfassende Blick in die hebelsche Werkstatt wird den richtigen Johann Peter Hebel erstmals deutlich machen.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2008
Copyrightjahr
2008
ISBN-Print
978-3-8329-3463-7
ISBN-Online
978-3-8452-0886-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
312
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 16
    Autor:innen:
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 17 - 22
    Autor:innen:
    1. Die „Heimliche Enthauptung“ als Ausgangspunkt einer Revision der rechtsphilosophischen Hebellektüre Kein Zugriff Seiten 23 - 26
      Autor:innen:
      1. Kurzbiographie Erik Wolfs Kein Zugriff Seiten 26 - 41
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Wolfs Hebelbild und seine Instrumentalisierung des Erzähltextes Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Gustav Radbruch und Johann Peter Hebel Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Gustav Radbruch und Erik Wolf Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Zusammenfassung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Hebel und Napoleon Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Der Prozeß und die anschließende Hinrichtung des Herzogs Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Mögliche Hinweise in Hebels Schriften zu dieser Tat Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Der Streit um seine Identität Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Hebels Rezeption der Geschichte Kein Zugriff
            Autor:innen:
      2. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 89 - 92
        Autor:innen:
    1. Das Juristenbild des Hausfreunds Kein Zugriff Seiten 93 - 99
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Der Organisator der badischen Rechtsprechung und Verwaltung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Hebels „Freund und Gönner“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Der junge Friedrich Kölle Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Adjunkt und Hausfreund, eine „nothwendige“ Freundschaft Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Kölles späte Jahre Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. August „Bammert“ Welper (1770-1829) Kein Zugriff Seiten 127 - 133
        Autor:innen:
      4. Michael Friedrich Wild (1747-1832) Kein Zugriff Seiten 133 - 136
        Autor:innen:
    1. Hebel und seine Lektüre Kein Zugriff Seiten 137 - 140
      Autor:innen:
      1. Allgemein Kein Zugriff Seiten 140 - 142
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. „Code Napoléon mit Zusätzen und Handelsgesetzen, als Landrecht für das Großherzogthum Baden. Karlsruhe 1809.“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. “Dedekind, Friedrich, Grobianus und Grobiana de morum simplicate, libri III, Francfurti.” Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Grotius, „der Vater des Völkerrechts“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Hebels Verhältnis zu Krieg und Frieden Kein Zugriff
            Autor:innen:
        4. Autor:innen:
          1. Hebel der Aufklärer Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Hebels Geheimbund: das Proteusertum Kein Zugriff
            Autor:innen:
        5. Autor:innen:
          1. Michaelis und seine Straftheorie Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Strafzumessung nach der „mathematischen Methode“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
        6. „Mosers, J. J., Einleitung in das Marktgräflich-Badische Staatsrecht. Frankfurt und Leipzig 1772“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        7. „Nebenius, F., Der öffentliche Credit. Karlsruhe und Baden 1820“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        8. „Nettelblatt, Jurisprudent. Naturalis. Magdeburg 1785. 1 Bd.“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        9. „Pfaff, Ch. M., juris ecclesiastici libri quinque. Francofurti a. M. 1732.” Kein Zugriff
          Autor:innen:
        10. „Wagner, J. J., der Staat. Würzburg 1815.” Kein Zugriff
          Autor:innen:
        11. „Wild, Michael Friedrich, Über allgemeines Maas und Gewicht aus den Forderungen der Natur abgeleitet. Freiburg 1809. 2 Thle.“ sowie „Anleitung zur Dezimalbruchrechnung angewandt auf zehntheilige Maaße und Gewichte. Karlsruhe 1812.“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        12. „Ackermann, Prozeß-Ordnung der Franzosen. Landau 1806. 8. 1 Bd.“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        13. „Buchholz, Beiträge zur gerichtlichen Arzneigelehrsamkeit. Weimar 1782. 8. 4 Theile in 3 Bden.“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        14. „Frank, Peter Anton, Grundbetrachtungen über Staat und Kirche. Mainz 1784. 1 Bd.“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        15. „Lexicon Juris civilis ex variis probatorum autorum comentariis congestum per C. V. D. J. Spiegel. Lugduni 1541.“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
    1. Der Vergeltungsgedanke bei Hebel Kein Zugriff Seiten 183 - 192
      Autor:innen:
      1. Die Prügelstrafe Kein Zugriff Seiten 192 - 198
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die Verhängung der Todesstrafe bei Kapitalverbrechen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Verhängung der Todesstrafe bei Diebstahl Kein Zugriff
          Autor:innen:
    2. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 221 - 222
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Voß, die „drei Diebe“ und Hebels „Zundelbrüder“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Hebels Zirkelschmied und Johann Baptist Herrenberger alias „Zirkelschmid“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Zusammenfassung der historischen Erörterungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. „Der Heiner und der Brassenheimer Müller“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Herrenberger als Zundelfrieder Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Kafka und Hebel Kein Zugriff
              Autor:innen:
          3. „Der Lehrjunge“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. „Die Tabaksdose“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. „Wie der Zundelfrieder sich hat beritten gemacht“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
          6. „List gegen List“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. „Der Zirkelschmied“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. „Hilfe in der Not“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. „Ein Hausmittel“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. „Der Wettermacher“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. „Seinesgleichen“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
    1. Hebel und sein „Diebsorgan“ Kein Zugriff Seiten 264 - 276
      Autor:innen:
  3. Schlußbemerkungen Kein Zugriff Seiten 277 - 282
    Autor:innen:
    1. „Der Barbierjunge von Segringen“ Kein Zugriff Seiten 283 - 286
      Autor:innen:
    2. Merkwürdiges Rechnungsexempel aus der regula societatis Kein Zugriff Seiten 286 - 294
      Autor:innen:
    1. Schriften von Johann Peter Hebel Kein Zugriff Seiten 295 - 295
      Autor:innen:
    2. Sekundärliteratur zu Johann Peter Hebel sowie literarische, literaturwissenschaftliche Texte und Quellen Kein Zugriff Seiten 295 - 302
      Autor:innen:
    3. Philosophische, theologische und juristische Texte sowie juristische Quellenausgaben Kein Zugriff Seiten 302 - 312
      Autor:innen:

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