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Intelligente Agenten und das Recht

Herausgeber:innen:
Verlag:
 07.12.2016

Zusammenfassung

Der Einsatz von Robotern in vielen Lebensbereichen rückt ein Grundanliegen des Rechts neu in den Fokus: die möglichst klare Zuweisung von Verantwortung. Als technologische Innovation wirft die Digitalisierung bestimmter Vorgänge die Frage nach der Angemessenheit unserer Haftungskonzepte auf. Wenn Intelligente Agenten, sei es als Roboterautos, Prothesen oder Bewässerungsanlagen, einen Schaden verursachen, weil sie im autonomen Modus Daten nicht richtig aufnehmen, falsch interpretieren oder unpassend reagieren, stellt sich die Frage: Haften die Menschen hinter der Maschine? Die Frage nach der Verantwortung für Intelligente Agenten ist aber weder neu, noch beschränkt sie sich auf die Rechtswissenschaft. Sie wurde bereits im römischen Recht diskutiert und beschäftigt heute die Technikfolgenabschätzung. Der vorliegende Band spannt den Bogen von der Antike zur Moderne und von den Grundlagenfragen zur Anwendung in der Versicherungswirtschaft, im intelligenten Verkehr oder im smarten Haus.

Mit Beiträgen von:

Prof. Dr. Christian Armbrüster, Freie Universität Berlin; Prof. Dr. Jan Dirk Harke, Universität Würzburg; Prof. Dr. Gerhard Seher, Freie Universität Berlin; Prof. Dr. Ruth Janal, LL.M., Freie Universität Berlin; Univ.-Prof. Dr. Cosima Möller, Freie Universität Berlin; Prof. Dr. Michael Decker, Karlsruher Institut für Technologie, Karlsruhe; Dr. iur. Jonathan Erhardt, BA, Universität Bern; Prof. Dr. Martino Mona, Universität Bern, Prof. Dr. Sabine Gless, Universität Basel; Prof. Dr. Dr. h.c. Kurt Seelmann, Universität Basel sowie Prof. Dr. iur. Dipl.-Biol. Herbert Zech, Universität Basel


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2016
Erscheinungsdatum
07.12.2016
ISBN-Print
978-3-8487-3705-5
ISBN-Online
978-3-8452-8006-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Robotik, Künstliche Intelligenz und Recht
Band
9
Sprache
Deutsch
Seiten
256
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
    1. Sabine Gless, Kurt Seelmann Download Kapitel (PDF)
      1. A. EinleitungSabine Gless, Kurt Seelmann
      2. Sabine Gless, Kurt Seelmann
        1. Michael Decker: „Adaptive Robotik und Verantwortung“Sabine Gless, Kurt Seelmann
        2. Gerhard Seher: „Intelligente Agenten als „Personen“ im Strafrecht?“Sabine Gless, Kurt Seelmann
        3. Jonathan Erhardt/Martino Mona: „Rechtsperson Roboter“Sabine Gless, Kurt Seelmann
      3. Sabine Gless, Kurt Seelmann
        1. Jan Dirk Harke: „Zwei Arten der Haftung für ein Sklavendelikt“Sabine Gless, Kurt Seelmann
        2. Cosima Möller: „Haftungskonzepte im römischen Deliktsrecht“Sabine Gless, Kurt Seelmann
      4. Sabine Gless, Kurt Seelmann
        1. Ruth Janal „Die deliktische Haftung beim Einsatz von Robotern – Lehren aus der Haftung für Sachen und Gehilfen“Sabine Gless, Kurt Seelmann
        2. Herbert Zech „Zivilrechtliche Haftung für den Einsatz von Robotern – Zuweisung von Automatisierungs- und Autonomierisiken“Sabine Gless, Kurt Seelmann
        3. Christian Armbrüster „Verantwortungsverlagerungen und Versicherungsschutz – Das Beispiel des automatisierten Fahrens“Sabine Gless, Kurt Seelmann
        4. Sabine Gless: „Mein Auto fährt zu schnell, nicht ich!“ – Strafrechtliche Verantwortung für hochautomatisiertes Fahren“Sabine Gless, Kurt Seelmann
      5. E. Rechtsverantwortung für Intelligente AgentenSabine Gless, Kurt Seelmann
    1. Michael Decker Download Kapitel (PDF)
      1. Michael Decker
        1. I. Roboter als Mittel zum ZweckMichael Decker
        2. II. Adaptive Service-RobotikMichael Decker
      2. Michael Decker
        1. I. MuseumsführerMichael Decker
        2. II. Autonomes FahrenMichael Decker
        3. III. ProthetikMichael Decker
      3. Michael Decker
        1. I. Maschinelles LernenMichael Decker
        2. II. Fallbeispiel AlphaGoMichael Decker
      4. Michael Decker
        1. Michael Decker
          1. 1. MuseumsführerMichael Decker
          2. 2. Autonomes FahrenMichael Decker
          3. 3. ProthetikMichael Decker
        2. Michael Decker
          1. 1. Überprüfen des LernerfolgsMichael Decker
          2. 2. Eigenständiges LernenMichael Decker
          3. 3. Resümmierender AusblickMichael Decker
    2. Gerhard Seher Download Kapitel (PDF)
      1. A. Vorbemerkungen ‒ Begriffliches ‒ GedankengangGerhard Seher
      2. Gerhard Seher
        1. I. Normtheoretische GrundlegungGerhard Seher
        2. II. Rechtliche HandlungsbegriffeGerhard Seher
        3. III. Tathandlung, Kausalität und objektive ZurechnungGerhard Seher
      3. C. Vorsatz und FahrlässigkeitGerhard Seher
      4. D. SchuldGerhard Seher
      5. E. BestrafbarkeitGerhard Seher
      6. F. Schluss: Fünf ThesenGerhard Seher
    3. Jonathan Erhardt, Martino Mona Download Kapitel (PDF)
      1. Jonathan Erhardt, Martino Mona
        1. I. Neue und vertraute Probleme der künstlichen IntelligenzJonathan Erhardt, Martino Mona
        2. II. Terminologie und Grundlagen der künstlichen IntelligenzJonathan Erhardt, Martino Mona
      2. Jonathan Erhardt, Martino Mona
        1. I. Künstliche Intelligenzen als PersonenJonathan Erhardt, Martino Mona
        2. II. Künstliche Intelligenzen als RechtspersönlichkeitenJonathan Erhardt, Martino Mona
        3. III. FolgebetrachtungenJonathan Erhardt, Martino Mona
      3. C. KonklusionJonathan Erhardt, Martino Mona
    1. Jan Dirk Harke Download Kapitel (PDF)
      1. A. Zwei Arten der Haftung für ein SklavendeliktJan Dirk Harke
      2. B. Die Tatbestände der objektiven HaftungJan Dirk Harke
      3. Jan Dirk Harke
        1. I. Haftung für verschuldensnahe VerkehrsgefährdungJan Dirk Harke
        2. II. Sklaven- und Tierhalterhaftung als verschuldensfreie HaftungJan Dirk Harke
      4. Jan Dirk Harke
        1. 5. Vergesellschaftung des Risikos der SklavenhaltungJan Dirk Harke
      5. E. Folgerungen für das heutige Problem der Haftung für intelligente Agenten?Jan Dirk Harke
    2. Cosima Möller Download Kapitel (PDF)
      1. A. Einleitung – Zur Rolle einer historischen Skizze, mit einigen Bemerkungen zum Charakter des römischen RechtsCosima Möller
      2. Cosima Möller
        1. I. XII-Tafel-Zeit und AusgangslageCosima Möller
        2. II. Die lex Aquilia und ihre unterschiedlichen InterpretationenCosima Möller
        3. III. Gefährdungshaftung im römischen Recht am Beispiel der actio de deiectis vel effusisCosima Möller
        4. IV. Andere Akteure und ÜbernahmeverschuldenCosima Möller
      3. C. SchlussfolgerungenCosima Möller
    1. Ruth Janal Download Kapitel (PDF)
      1. A. EinleitungRuth Janal
      2. Ruth Janal
        1. I. Eius damnum, cuius commodum?Ruth Janal
        2. II. Die französische SachhalterhaftungRuth Janal
        3. III. DeutschlandRuth Janal
        4. IV. EnglandRuth Janal
      3. Ruth Janal
        1. I. FrankreichRuth Janal
        2. II. DeutschlandRuth Janal
        3. III. EnglandRuth Janal
      4. Ruth Janal
        1. I. Eius damnum, cuius commodum?Ruth Janal
        2. II. Strikte Haftung vs. VerkehrssicherungspflichtenRuth Janal
        3. III. Abgrenzung intelligenter Agenten von „normalen“ SachenRuth Janal
        4. IV. Realisierung der AutonomiegefahrRuth Janal
        5. Ruth Janal
          1. 1. SachsteuerungRuth Janal
          2. 2. Immaterielle intelligente AgentenRuth Janal
          3. 3. Geistige Voraussetzungen für die GeschäftsherrnhaftungRuth Janal
      5. E. FazitRuth Janal
    2. Herbert Zech Download Kapitel (PDF)
      1. EinleitungHerbert Zech
      2. Herbert Zech
        1. I. Entwicklung der Robotertechnologie (Robotics)Herbert Zech
        2. II. Was macht Robotics zu einer besonderen Technologie?Herbert Zech
        3. Herbert Zech
          1. a) Komplexität von IT (Hardware und Software)Herbert Zech
          2. Herbert Zech
            1. 2. Aktuelle Entwicklung: Zunehmende Automatisierung, Mobilität und VernetzungHerbert Zech
          3. a) Zunehmende Automatisierung (Hoch- und Voll-Automatisierung)Herbert Zech
          4. b) MobilitätHerbert Zech
          5. Herbert Zech
            1. 3. Zukünftige Entwicklung: Autonome RoboterHerbert Zech
        4. Herbert Zech
          1. 1. Komplexitätsrisiko (Risiko computergesteuerter Maschinen)Herbert Zech
          2. Herbert Zech
            1. a) Einsatz in geschlossener Umgebung oder Teilnahme am allgemeinen VerkehrHerbert Zech
            2. b) Kommerzieller oder privater EinsatzHerbert Zech
          3. 3. VernetzungsrisikoHerbert Zech
        5. IV. AutonomierisikoHerbert Zech
      3. Herbert Zech
        1. I. Roboter als technische ProdukteHerbert Zech
        2. Herbert Zech
          1. Herbert Zech
            1. a) EntwicklerHerbert Zech
            2. b) HerstellerHerbert Zech
            3. c) HändlerHerbert Zech
          2. Herbert Zech
            1. a) Kommerzieller AnwenderHerbert Zech
            2. b) VerbraucherHerbert Zech
            3. c) Roboter als HaftungssubjektHerbert Zech
          3. 3. Haftung DritterHerbert Zech
        3. Herbert Zech
          1. Herbert Zech
            1. a) HerstellerHerbert Zech
            2. b) BetreiberHerbert Zech
            3. 2.Verstoß gegen Verbotsgesetze (§ 823 Abs. 2 BGB)Herbert Zech
          2. 3. Einfluss technischer Normung und gesetzgeberische GestaltungsmöglichkeitenHerbert Zech
        4. IV. Produkthaftung (Haftung nach ProdHaftG)Herbert Zech
        5. V. GefährdungshaftungHerbert Zech
      4. Herbert Zech
        1. Herbert Zech
          1. 1. Einteilung nach AutomatisierungsgradHerbert Zech
          2. 2. Größe und LeistungHerbert Zech
          3. 3. MobilitätHerbert Zech
          4. 4. Sachkunde des NutzersHerbert Zech
        2. Herbert Zech
          1. 1. Inverkehrbringen automatisierter Maschinen, insbesondere selbststeuernder Fahrzeuge, entspricht grundsätzlich der üblichen SorgfaltHerbert Zech
          2. 2. Mögliche gesetzgeberische KlarstellungHerbert Zech
        3. III. ProduktbeobachtungHerbert Zech
        4. Herbert Zech
          1. 1. Haftung nach § 823 Abs. 1 BGBHerbert Zech
          2. 2. Analoge Anwendung des § 831 Abs. 1 BGB (Roboter als Angestellte)Herbert Zech
        5. V. Einsatz durch VerbraucherHerbert Zech
      5. Herbert Zech
        1. I. Risikobeurteilung bei autonomen MaschinenHerbert Zech
        2. Herbert Zech
          1. 1. Inverkehrbringen autonomer Roboter als Sorgfaltspflichtverletzung bzw. Autonomie als Konstruktionsfehler de lege lataHerbert Zech
          2. 2. Zulassung autonomer Roboter durch gesetzliche RegelungHerbert Zech
          3. 3. Einschränkung der Autonomie als Herstellerpflicht zumindest für eine ÜbergangszeitHerbert Zech
        3. III. ProduktbeobachtungHerbert Zech
        4. Herbert Zech
          1. 1. Einsatz als VerkehrspflichtverletzungHerbert Zech
          2. 2. Geschäftsherrenhaftung sowie Roboter als KinderHerbert Zech
          3. 3. Gefährdungshaftung in Analogie zur TierhalterhaftungHerbert Zech
      6. Herbert Zech
        1. Herbert Zech
          1. Herbert Zech
            1. a) VerschuldenshaftungHerbert Zech
            2. b) GefährdungshaftungHerbert Zech
          2. 2. SchadensstreuungHerbert Zech
          3. 3. TechnikermöglichungHerbert Zech
        2. II. Spezifische Risiken der Robotertechnik und tatbestandliche ErfassungHerbert Zech
        3. III. Einführung einer besonderen Roboter-Produkthaftung (Gefährdungshaftung der Hersteller)Herbert Zech
        4. IV. Einführung einer Roboter-Verkehrshaftung (Gefährdungshaftung der Betreiber)Herbert Zech
        5. V. Haftungsersetzende Unfallversicherung als Alternative zu GefährdungshaftungsregelungenHerbert Zech
        6. VI. Haftung der Roboter selbst?Herbert Zech
      7. F. FazitHerbert Zech
    3. Christian Armbrüster Download Kapitel (PDF)
      1. A. Einführung: Das autonome Fahrzeug als intelligenter AgentChristian Armbrüster
      2. Christian Armbrüster
        1. I. GrundregelnChristian Armbrüster
        2. Christian Armbrüster
          1. 1. Verschuldensabhängige Haftung des Kfz-FührersChristian Armbrüster
          2. 2. Gefährdungshaftung des Kfz-HaltersChristian Armbrüster
      3. Christian Armbrüster
        1. I. Maßgebliche Tatbestände der ProdukthaftungChristian Armbrüster
        2. II. Grenzen der Durchsetzbarkeit von ProdukthaftungsansprüchenChristian Armbrüster
        3. III. ProduktbeobachtungspflichtChristian Armbrüster
      4. Christian Armbrüster
        1. I. Deckungsumfang der VersicherungChristian Armbrüster
        2. II. Regressmöglichkeiten des VersicherersChristian Armbrüster
      5. E. Verlagerung auf die Produkthaftpflichtversicherung?Christian Armbrüster
      6. F. Exkurs: Verlagerung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit?Christian Armbrüster
      7. G. Folgen des Einsatzes automatisierter Fahrsysteme für den SchadensumfangChristian Armbrüster
      8. H. Automatisierte Fahrsysteme und DatenschutzChristian Armbrüster
      9. I. Verantwortungsauflösung de lege ferenda durch einen Pool?Christian Armbrüster
      10. J. Zusammenfassung und AusblickChristian Armbrüster
    4. Sabine Gless Download Kapitel (PDF)
      1. A. EinleitungSabine Gless
      2. Sabine Gless
        1. I. Begriff des hochautomatisierten FahrensSabine Gless
        2. II. Agenten und Personen beim hochautomatisierten FahrenSabine Gless
        3. III. Verantwortung für Autofahren in historischer EntwicklungSabine Gless
      3. Sabine Gless
        1. Sabine Gless
          1. 1. Vorhersehbarkeit des ErfolgesSabine Gless
          2. Sabine Gless
            1. a) Definition der SorgfaltspflichtenSabine Gless
            2. b) ÜbernahmeverschuldenSabine Gless
            3. c) ZwischenergebnisSabine Gless
        2. II. Hochautomatisiertes Fahren – ein erlaubtes Risiko?Sabine Gless
        3. III. Der Autopilot als AutofahrerSabine Gless
        4. IV. Realisierung eines allgemeinen LebensrisikosSabine Gless
        5. V. ZwischenergebnisSabine Gless
      4. D. Fazit: Plädoyer für die Etablierung strafrechtlicher Verantwortlichkeit für BetreiberSabine Gless
  2. AutorenverzeichnisSeiten 253 - 256 Download Kapitel (PDF)

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