Negativität und Unbestimmtheit
Beiträge zu einer Philosophie des Nichtwissens. Festschrift für Gerhard Gamm- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Edition Moderne Postmoderne
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Für die letzten Jahrzehnte lässt sich eine Konzentration negativistischer Selbstbeschreibungen in Wissenschaften, Philosophie und Künsten diagnostizieren. Prominent werden in diesem Zusammenhang Begriffe wie Ambivalenz, Überdeterminiertheit, Unentscheidbarkeit und Unberechenbarkeit. Sie deuten auf einen Prozess des Umbruchs in der Struktur unserer Selbst- und Weltverhältnisse hin, in dem alle Bestimmungen des Wissens und Handelns einem zunehmenden Unbestimmtwerden ausgesetzt sind. Negativität wird dabei am Scheitern anthropologischer Versuche, das Wesen des Menschen zu erfassen, ebenso erfahrbar wie an den antinomischen Strukturen moralischer Prinzipien oder den Schwierigkeiten, die sich für die Naturwissenschaften aus der Unbeherrschbarkeit ihrer Gegenstände ergeben. Das Buch setzt sich zum Ziel, die unterschiedlichen Facetten dieser Negativitätserfahrung zu ergründen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-89942-956-5
- ISBN-Online
- 978-3-8394-0956-5
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Edition Moderne Postmoderne
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 280
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Negativität und Unbestimmtheit. Eine Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 18 Andreas Hetzel
- Negativistische Hermeneutik. Zur Dialektik von Sinn und Nichtsinn Kein Zugriff Seiten 21 - 40 Emil Angehrn
- Unbestimmtheit und Bestimmtheit der Interpretation. Zum Primat der Intersubjektivität bei Davidson Kein Zugriff Seiten 41 - 62 Jens Kertscher
- Die Positivierung des Negativen Kein Zugriff Seiten 63 - 74 Gernot Böhme
- Negativität der Rede - Unmöglichkeit der Kommunikation Kein Zugriff Seiten 75 - 88 Andreas Hetzel
- Ding, Gabe und die Praxis der Künste Kein Zugriff Seiten 91 - 104 Dieter Mersch
- Zur Unbestimmtheitssemantik der Einbildungskraft in der Moderne Kein Zugriff Seiten 105 - 118 Marc Ziegler
- Die Positivierung des Unbestimmten in den nachmodernen Naturwissenschaften Kein Zugriff Seiten 119 - 138 Jan C. Schmidt
- Das »Ich deute nicht« am Grund des Urteilens: Michael Frayns Copenhagen als Beitrag zur Gewissheitsthematik Kein Zugriff Seiten 139 - 152 Doris Vera Hofmann
- Mensch ohne Bild. Grenzen der Bestimmung des Unbestimmten Kein Zugriff Seiten 155 - 168 Georg Zenkert
- Der unbestimmte Mensch und der Übermensch Kein Zugriff Seiten 169 - 180 Jutta Georg-Lauer
- Homo absconditus. Das Subjekt als Projekt und offene Frage Kein Zugriff Seiten 181 - 194 Reinhard Heil
- »Wie ein Bogenstrich, der aus zwei Saiten eine Stimme zieht...«. Was im Tier blickt uns an? Kein Zugriff Seiten 195 - 200 Mechthild Hetzel
- Kant über den Wert des Glücks Kein Zugriff Seiten 203 - 220 Peter Niesen
- Die produktive Unbestimmtheit der pädagogischen Praxis Kein Zugriff Seiten 221 - 238 Alfred Schäfer
- Das Machbare und das Hinzunehmende. Über Unentscheidbares, das entschieden werden muss Kein Zugriff Seiten 239 - 254 Eva Schürmann
- Dekonstruktive Sozialtheorie als Ethik jenseits des Sozialen Kein Zugriff Seiten 255 - 272 Peter Wiechens
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 273 - 277 Andreas Hetzel
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 278 - 280 Andreas Hetzel





