Gesetzliche Orientierung im deutschen Recht der Kartellgeldbußen und das Grundgesetz
- Autor:innen:
- |
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Geldbußen im dreistelligen Millionenbereich sind heute keine Seltenheit mehr im Kartellrecht. Mit der Entwicklung der „großen Wirtschaftsordnungswidrigkeiten“ hat die Strafrechtsdogmatik nicht Schritt gehalten.
Dieses Buch stellt sich der Frage, inwieweit die im Grundgesetz verbürgten Grundrechte und grundrechtsgleichen Rechte der Ausgestaltung und Anwendung von Bußgeldnormen in diesem Bereich Grenzen setzen. Geprüft werden die Bußgeldregelung des § 81 GWB und die darauf bezogene Kronzeugenregelung. Nach Auffassung der Autoren wird den Betroffenen in diesem Normenkomplex eine ausreichende Orientierung über die beiden das Verfahren steuernden Fragen vorenthalten: Welche Sanktionen ziehen Kartellverstöße nach sich? Und: Inwieweit können die Sanktionen durch eigenes Verhalten im Verfahren über die Bußgeldbemessung beeinflusst werden? Die Anforderungen, die der verfassungsrechtliche Bestimmtheitsgrundsatz im Hinblick auf eine angemessene Orientierung der Betroffenen an ein faires Verfahren stellt, werden in diesem System verfehlt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5454-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2395-7
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 88
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Gesetzliche Vorschriften Kein Zugriff
- Verwaltungsvorschriften Kein Zugriff Seiten 11 - 11
- Bestimmtheit und Selbstbelastung Kein Zugriff Seiten 11 - 13
- Orientierungsfunktion Kein Zugriff Seiten 13 - 15
- Bestimmtheit der Strafandrohung Kein Zugriff
- Gegenläufige verfassungsrechtliche Anforderungen Kein Zugriff
- Ergebnis: Faktoren der Bestimmtheit der Strafandrohung Kein Zugriff
- Anwendung oder Nichtanwendung Kein Zugriff
- Unter- und Obergrenze („Strafrahmen“) Kein Zugriff
- Maßstäbe der Zumessung („konkrete Strafzumessung“) Kein Zugriff
- Schätzung Kein Zugriff
- Anwendbarkeit im Ordnungswidrigkeitenrecht Kein Zugriff Seiten 27 - 29
- Opportunität bei „großen Wirtschaftsordnungswidrigkeiten“ Kein Zugriff
- Weitere Gründe unsicherer Anwendung Kein Zugriff
- Obergrenze Kein Zugriff
- Rechtsnatur der 10- %-Grenze Kein Zugriff
- Kappungsgrenze als Surrogat? Kein Zugriff
- „Wirtschaftliche Einheit“ als Maßstab? Kein Zugriff
- Abschreckungsprävention als Rechtfertigung? Kein Zugriff
- Zumessungskriterien als Surrogate? Kein Zugriff
- Untergrenze Kein Zugriff
- Tatbezogene und umsatzbezogene Kriterien Kein Zugriff
- Gesetzliche Wertungskriterien: Schwere und Dauer Kein Zugriff
- Wertungskriterien in Verwaltungsvorschriften Kein Zugriff
- Wertungskriterien aus Richterrecht Kein Zugriff
- Schätzklausel Kein Zugriff Seiten 55 - 55
- Ergebnis Kein Zugriff Seiten 55 - 56
- Selbstbelastungsfreiheit Kein Zugriff Seiten 57 - 58
- Selbstbelastungsfreiheit für Unternehmen? Kein Zugriff Seiten 58 - 61
- Bonusregelung und Selbstbelastungsfreiheit Kein Zugriff Seiten 61 - 63
- Der ungewisse Bezugspunkt Kein Zugriff Seiten 63 - 66
- Druck zur Selbstbelastung Kein Zugriff Seiten 66 - 69
- Missbrauch Kein Zugriff Seiten 69 - 70
- Wettläufe Kein Zugriff Seiten 70 - 72
- Ergebnis Kein Zugriff Seiten 72 - 73
- Rechtsweggarantie Kein Zugriff Seiten 74 - 76
- Orientierung der Betroffenen Kein Zugriff Seiten 76 - 77
- VO 1/2003 Kein Zugriff Seiten 78 - 79
- Europäische Gerichte Kein Zugriff Seiten 79 - 80
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 81 - 82
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 83 - 88





