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Sammelband Kein Zugriff

(Doppel-)Staat und Gruppeninteressen

Pluralismus - Parlamentarismus - Schmitt-Kritik bei Ernst Fraenkel
Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 26
Verlag:
 2009

Zusammenfassung

„Staat“ als Vielheit der Bürger (Aristoteles) – nach 1945 hat vor allem Ernst Fraenkel ein Konzept des Neopluralismus vorgelegt; er zählt zu den „Klassikern“. Worin zeigt sich seine Anschlussfähigkeit? In der Staatslehre sind etatistische Traditionsbestände wirkmächtig geblieben. Zugleich ist ein Unverständnis der Demokratie verbreitet: „Lobbyismus“ hat immer noch einen schlechten „Beigeschmack“, obwohl Gruppeninteressen das Lebenselixier einer offenen Gesellschaft bilden und auch in einer Demokratie „geherrscht“ werden muss. Das Problem, wie viel Grundkonsens und wie viel Streit man braucht, stellt sich insbesondere bei politischen Gegnern, die mit „Freund-Feind-Ideologien“ agieren. Fraenkels Konzept wird in historisch-biografischen und staatstheoretischen Bezügen (pluralistische Demokratie; Arbeiterbewegung; Rechtspositivismus; Carl Schmitt; Naturrecht) einschließlich der Konkretisierung im Parlamentarismus (konstruktives Misstrauensvotum, Rätedemokratie; politische Kultur) entfaltet. Für die aktuelle Herausforderung durch den Terrorismus ist von Bedeutung, dass Ernst Fraenkel ein „Staatswissenschaftler“ war, der sein politisches Denken aus der „Freiheit“ bezog.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2009
Copyrightjahr
2009
ISBN-Print
978-3-8329-4669-2
ISBN-Online
978-3-8452-1774-1
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
26
Sprache
Deutsch
Seiten
271
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
    1. Ernst Fraenkels Konzept der pluralistischen Demokratie Kein Zugriff Seiten 15 - 36
      Autor:innen:
    2. Ernst Fraenkel und die Arbeiterbewegung aus historisch-biografischer Sicht Kein Zugriff Seiten 37 - 58
      Autor:innen:
    1. Neo-Pluralismus als ‚Anti-Anti-Pluralismus‘: Die Bedeutung von Hans Kelsen und Carl Schmitt für die politische Theorie von Ernst Fraenkel Kein Zugriff Seiten 59 - 86
      Autor:innen:
    2. Eine spannungsvolle Beziehung: Ernst Fraenkel und Carl Schmitt Kein Zugriff Seiten 87 - 112
      Autor:innen:
    3. Fraenkel und die Aneignung der Naturrechtslehre Kein Zugriff Seiten 113 - 142
      Autor:innen:
    1. Der Staat der Ungeduldigen. Ernst Fraenkel, die Weimarer Verfassungskrise und das konstruktive Misstrauensvotum Kein Zugriff Seiten 143 - 184
      Autor:innen:
    2. Ernst Fraenkel und Rätedemokratie Kein Zugriff Seiten 185 - 206
      Autor:innen:
    3. Die Traditionen politischer Kultur in Deutschland nach Ernst Fraenkel als (Vor-)Belastung des deutschen Parlamentarismus Kein Zugriff Seiten 207 - 252
      Autor:innen:
    1. Pluralismus und Terrorismus Kein Zugriff Seiten 253 - 258
      Autor:innen:
    2. Ernst Fraenkels Doppelstaat, das neue Feindstrafrecht und die ‚Rückkehr‘ von Carl Schmitt Kein Zugriff Seiten 259 - 268
      Autor:innen:
  2. Autoren Kein Zugriff Seiten 269 - 271

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