Gesamtverfassung
Das Verfassungsdenken Helmut Ridders- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 160
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Helmut Ridders Idee der Gesamtverfassung einer Gesellschaft besteht auf unserer kollektiven Selbstorganisation. Die autonome Organisation sozialer Freiheit kann uns kein Staat abnehmen. Was das für die einzelnen Gesellschaftssphären bedeutet, buchstabiert Ridders äußerst umfangreiches verfassungsrechtliches Werk im Detail aus. Dabei gelangt er zu bis heute gültigen Einsichten über die notwendige Demokratisierung der Wirtschaft, der Hochschulen, der meinungsbildenden Öffentlichkeit und des gesamten Staatsapparats. Dieser Band zeigt die Aktualität von Ridders Schriften, nicht zuletzt seines provokativen Hauptwerkes „Die soziale Ordnung des Grundgesetzes“, in den verschiedenen Sachgebieten systematisch auf: von der wieder stark diskutierten Vergesellschaftung (etwa von Wohnungen) bis zu den Dilemmata der wehrhaften Demokratie. Der Band wendet sich damit an alle juristisch und politisch Interessierten, von der Akademie bis in soziale Bewegungen. Die AutorInnen sind sämtlich erfahrene RechtswissenschaftlerInnen und PraktikerInnen des Verfassungsrechts. Mit Beiträgen vonIno Augsberg, Andreas Engelmann, Isabel Feichtner, Isabell Hensel, Alexandra Kemmerer, Karl-Heinz Ladeur, Ulrich K. Preuß, Cara Röhner, Tarik Tabbara, Fabian Thiel, John Philipp Thurn und Tim Wihl.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8487-7024-3
- ISBN-Online
- 978-3-7489-1084-8
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 160
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 273
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Helmut Ridder, gesellschaftskritische Rechtswissenschaft und die demokratische Gesamtverfassung. Eine Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 36 Isabel Feichtner
- Der katholische Helmut Ridder. Ausgangspunkte einer Spurensuche Kein Zugriff Seiten 37 - 64 Alexandra Kemmerer
- Ridders Konzept des grundgesetzlichen Demokratieprinzips Kein Zugriff Seiten 65 - 86 Ulrich K. Preuß
- Verfassungspositivismus als widerständige Haltung. Zu Helmut Ridders „Methode“ der Verfassungsinterpretation Kein Zugriff Seiten 87 - 98 Andreas Engelmann
- Streitbare Demokratie – aber welche? Über die Aktualität von Helmut Ridders Ablehnung einer verfassungsrechtlichen Legitimität Kein Zugriff Seiten 99 - 116 Tim Wihl
- Ideologiekritische Prozessführung für die demokratische Verfassung. Ridder gegen den Radikalenbeschluss Kein Zugriff Seiten 117 - 138 John Philipp Thurn
- Inpersonale Grundrechte Kein Zugriff Seiten 139 - 162 Ino Augsberg
- Helmut Ridders Konzeption der öffentlichen Meinungsfreiheit und ihr Verhältnis zur Selbst-Regierung Kein Zugriff Seiten 163 - 182 Tarik Tabbara
- Helmut Ridders Konzeption der Meinungsfreiheit als Prozessgrundrecht und ihre Bedeutung für den Wandel der Medienordnung Kein Zugriff Seiten 183 - 206 Karl-Heinz Ladeur
- Gewerkschaft als kollektiver Prozess: Helmut Ridders Plädoyer für mehr Bewegung in der Tarifpolitik Kein Zugriff Seiten 207 - 230 Isabell Hensel
- Sozialisierung Kein Zugriff Seiten 231 - 254 Fabian Thiel
- Helmut Ridder und das Bundesverfassungsgericht. Von einer Institutionenkritik zur demokratischen Grundrechtsinterpretation Kein Zugriff Seiten 255 - 272 Cara Röhner
- Autor:innenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 273 - 273





