Paritätische Vertragsfreiheit durch reflexiven Diskriminierungsschutz
Autonomie, Freiheit und Gerechtigkeit im Vertragsrecht Englands, Deutschlands und der Europäischen Union- Autor:innen:
- Reihe:
- Europäisches Privatrecht, Band 38
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Die europäischen Vorgaben im Bereich des Diskriminierungsschutzes wirken sich zunehmend auf das Vertragsrecht der Mitgliedstaaten aus. Wie ist diese Entwicklung und die mit ihr einhergehende Kritik, zentrale vertragsrechtliche Prinzipien seien mit dem Schutz vor Diskriminierung nicht vereinbar, zu beurteilen?
Die Autorin wählt zur Untersuchung dieser Frage einen innovativen rechtsvergleichenden Ansatz, der unter einer übergreifenden rechtsphilosophischen und -theoretischen Problemstellung die Privatrechtsordnungen Deutschland, Englands und der Europäischen Union in Beziehung zueinander setzt. Unter Einbeziehung des historischen Kontexts analysiert sie die Sinnhaftigkeit von Elementen der 'responsive regulation' und Verhaltenssteuerung und ihre Übertragbarkeit zwischen den Rechtsordnungen.
Die Arbeit richtet sich neben der Wissenschaft vor allem an den Gesetzgeber und an Interessengruppen, die kreative Handlungsmöglichkeiten im Bereich des Diskriminierungsschutzes suchen, die den Prinzipien des Vertragsrechts und den Grundrechten der Betroffenen größtmöglichen Respekt zollen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5905-0
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2635-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Europäisches Privatrecht
- Band
- 38
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 296
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 18
- Anliegen Kein Zugriff Seiten 19 - 23
- Anlass Kein Zugriff Seiten 23 - 26
- Methodik Kein Zugriff Seiten 26 - 30
- Hürden und Grenzen Kein Zugriff Seiten 30 - 32
- Thesen und Gang der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 32 - 37
- Apriorische oder normativ konstituierte Freiheit Kein Zugriff
- Vertragsfreiheit und Grundgesetz Kein Zugriff
- Art. 2 Abs. 1 GG Kein Zugriff
- Vertragsfreiheit als Teil verschiedener Grundrechte Kein Zugriff
- Vertragsfreiheit als »kompetentielle Institutsgarantie« Kein Zugriff
- Inhalt und Grenzen der Vertragsfreiheit Kein Zugriff
- Grundgesetz und Privatrecht – Bindung der Vertragsfreiheit durch Art. 1 GG Kein Zugriff Seiten 54 - 56
- Vertragsfreiheit im Bürgerlichen Gesetzbuch Kein Zugriff Seiten 56 - 64
- Der Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts – eine deutsche Konstruktion Kein Zugriff Seiten 64 - 66
- Vernunftrecht in England Kein Zugriff Seiten 66 - 70
- Politik und Wirtschaft Kein Zugriff
- Individualismus als Wert und als gesellschaftliches Konzept Kein Zugriff
- Individualismus vs. Egalitarismus Kein Zugriff
- Klassische Nationalökonomie Kein Zugriff
- Politischer Liberalismus Kein Zugriff
- Der Aufstieg des Egalitarismus und das Ende der Moralphilosophie Kein Zugriff
- Die Zeit von 1770-1870 Kein Zugriff
- Die Zeit von 1870-1980 Kein Zugriff
- Die Zeit von 1980 bis heute Kein Zugriff
- Länderübergreifende Zwischenfeststellungen zur Vertragsfreiheit und Diskriminierungsverboten Kein Zugriff Seiten 88 - 89
- Autonomie und Vertragsfreiheit als Rechtfertigung für Diskriminierungsverbote Kein Zugriff Seiten 89 - 94
- Vertiefung der normativen Grundannahme: Vertragsfreiheit als immanent gebundene Freiheit Kein Zugriff Seiten 94 - 105
- Vertragsrecht als Interventionsinstrument Kein Zugriff Seiten 105 - 115
- Materialisierung vs Prozeduralisierung Kein Zugriff Seiten 115 - 118
- Sonderfall: Vertragszugangsgerechtigkeit Kein Zugriff Seiten 118 - 120
- Individual justice – iustitia commutativa im Vertragsrecht Kein Zugriff
- Group justice – iustitia distributiva im vertraglichen Diskriminierungsschutz Kein Zugriff
- Verhältnis von iustitia commutativa und iustitia distributiva im Vertragsrecht Kein Zugriff
- Anerkennung Kein Zugriff
- Menschenwürde als Rechtsterminus für eine Politik der Anerkennung im Vertragsrecht Kein Zugriff
- Abgrenzung der »Anerkennungswürde« zu anderen Würdemodellen Kein Zugriff
- Würdepflichten aus der »Anerkennungswürde«? Kein Zugriff
- Der Gerechtigkeitssinn bei Rawls Kein Zugriff Seiten 148 - 151
- Förderung der wechselseitigen Anerkennung Kein Zugriff Seiten 151 - 156
- Verbindung fundamentaler Rechte und Gesetzestechnik Kein Zugriff Seiten 156 - 157
- Ein Mechanismus für individual und group justice? Kein Zugriff Seiten 157 - 158
- Die Entwicklung des englischen Equality Law Kein Zugriff Seiten 159 - 163
- Die Entwicklung der Gesetzestechnik im Equality Law Kein Zugriff Seiten 163 - 166
- Rechtstheoretische Hintergründe und Klärung der Begrifflichkeiten Kein Zugriff Seiten 166 - 170
- Die Sanktionenpyramide von Ayres und Braithwaite Kein Zugriff Seiten 170 - 174
- Einrichtung von Brückeninstitutionen Kein Zugriff Seiten 174 - 176
- A business case for equality Kein Zugriff Seiten 176 - 179
- Stakeholders Kein Zugriff Seiten 179 - 180
- Commission for Equality and Human Rights Kein Zugriff Seiten 180 - 184
- Good practice und Mainstreaming Kein Zugriff Seiten 184 - 185
- Alternative Dispute Resolution Kein Zugriff Seiten 185 - 190
- Positive Maßnahmen Kein Zugriff Seiten 190 - 191
- Anerkennung durch Förderung des Rechtsgewissens Kein Zugriff Seiten 191 - 196
- Vereinbarkeit mit Natur des Vertragsrechts Kein Zugriff Seiten 196 - 199
- Selbstregulierung und Koregulierung Kein Zugriff Seiten 200 - 207
- Vorläufige Bewertung Kein Zugriff Seiten 207 - 209
- Entwicklung des Binnenmarktes Kein Zugriff Seiten 209 - 214
- Grundrechte in der Europäischen Union – Nichtdiskriminierung mit Menschenrechtsstatus? Kein Zugriff Seiten 214 - 221
- Vertragsfreiheit Kein Zugriff
- Individual oder group justice? Kein Zugriff
- Menschenwürde und Selbstverantwortung Kein Zugriff
- Richtlinienergänzung als »better regulation«? Kein Zugriff
- Mehr Gerechtigkeit durch reflexive Elemente Kein Zugriff Seiten 242 - 249
- Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit – Richtlinien und Reflexives Recht? Kein Zugriff Seiten 249 - 251
- Reflexives Recht als kommunikatives Recht Kein Zugriff Seiten 251 - 254
- Einordnung des DCFR Kein Zugriff Seiten 254 - 260
- Vertragsfreiheit und Vertragsrechtsordnung in Deutschland Kein Zugriff Seiten 261 - 261
- Vertragfreiheit und Vertragsrechtsordnung in England Kein Zugriff Seiten 261 - 262
- Autonomie als Rechtfertigung von Diskriminierungsverboten Kein Zugriff Seiten 262 - 262
- Folgen der Annahme immanent gebundener Vertragsfreiheit Kein Zugriff Seiten 262 - 263
- Vier Gerechtigkeitskonzeptionen des vertragsrechtlichen Diskriminierungsschutzes Kein Zugriff Seiten 263 - 264
- Menschenwürde als legitimierender Rechtsterminus für notwendige Anerkennung im Vertragsrecht Kein Zugriff Seiten 264 - 265
- Materialisierung in Deutschland – Rematerialisation in England Kein Zugriff Seiten 265 - 266
- Die Aktivierung des Rechtsgewissens durch reflexive Elemente Kein Zugriff Seiten 266 - 267
- Vertragsrechtlicher Diskriminierungsschutz zwischen Binnenmarkt, Sozialpolitik und Menschenrechten in der Europäischen Union Kein Zugriff Seiten 267 - 267
- Gerechtigkeit und Menschenwürde im europäischen Vertragsrecht Kein Zugriff Seiten 267 - 268
- Ausblick Kein Zugriff Seiten 269 - 271
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 272 - 296





