Paideia bei Aristoteles
Erziehung als Motivation zum Guten- Autor:innen:
- Reihe:
- Symposion, Band 141
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Wie entsteht ein guter Mensch? Für Aristoteles ist es neben der natürlichen Veranlagung und Entwicklung eines Menschen maßgeblich die Erziehung, die entscheidet, ob ein menschliches Kind zum guten Menschen werden und ein gelungenes Leben in Gemeinschaft führen kann. Zentrales Erziehungsziel ist dabei eine uneingeschränkte moralische Motivation und die Ausrichtung des eigenen Lebens auf das Gute. Dieses Buch bietet eine umfassende Analyse der Entstehung moralischer Motivation durch Erziehung bei Aristoteles unter Berücksichtigung des Gesamtwerks. Die Autorin arbeitet dabei die aristotelische Konzeption von Kindheit, die Möglichkeiten und Grenzen der Eltern-Kind-Beziehung sowie die Rolle verschiedener Aneignungsformen systematisch auf und verknüpft sie mit der aristotelischen Moralpsychologie.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-495-49269-7
- ISBN-Online
- 978-3-495-99661-4
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Symposion
- Band
- 141
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 314
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- 1.1 Problemstellung Kein Zugriff
- 1.2.1 Paideia als Thema der praktischen Philosophie Kein Zugriff
- 1.2.2 Paideia im Kontext des Idealstaatsentwurfs der Politik und erste Definition Kein Zugriff
- 1.2.3 Paideia im Kontext der Ethik Kein Zugriff
- 1.2.4 Sinn und Möglichkeit der Rekonstruktion eines Curriculums Kein Zugriff
- 1.3 Definition der paideia durch ihr Ziel Kein Zugriff
- 1.4 Kurzer Überblick über den Forschungsstand Kein Zugriff
- 1.5 Aufbau und Hauptergebnisse der vorliegenden Untersuchung Kein Zugriff
- 2.1 Wesentliche Elemente der aristotelischen physis-Konzeption Kein Zugriff
- 2.2 Das Artprinzip und die Teleologie in der Natur Kein Zugriff
- 2.3.1 Paideia als Mittel zur Vollendung Kein Zugriff
- 2.3.2 Prozessualität, Veränderung, erste und zweite Entelechie Kein Zugriff
- 2.3.3 Die spezifisch menschliche Genese und die scala naturae Kein Zugriff
- 2.4 Die Opposition von zeitlicher und ontologischer Priorität Kein Zugriff
- 2.5 Gründe für das Nicht-Erreichen der vollendeten Natur (Privation) Kein Zugriff
- 2.6 Vernunft – von Natur aus? Kein Zugriff
- 2.7 Die inhaltliche Nähe von Bestform und Ziel Kein Zugriff
- 2.8 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 3.1.1 Ausgangspunkt: Die Einteilung der Seele und die dichotomische Struktur der Tugend Kein Zugriff
- 3.1.2 Der Unterschied zwischen angeborenen und erworbenen Fähigkeiten Kein Zugriff
- 3.1.3 Lernen durch Handeln und die technē-Analogie Kein Zugriff
- 3.2.1 Die strukturellen Gemeinsamkeiten zwischen Natur und Gewohnheit Kein Zugriff
- 3.2.2 Der bleibende Unterschied Kein Zugriff
- 3.3.1 Die normative Aufladung des Naturbegriffs bei Aristoteles Kein Zugriff
- 3.3.2 Das Verhältnis von erster und zweiter Natur beim Erreichen der Tugend Kein Zugriff
- 3.3.3 Die Kontinuität in der menschlichen Entwicklung Kein Zugriff
- 3.3.4 Abschließende Bemerkungen zum Begriff der natürlichen Normativität Kein Zugriff
- 3.4.1 Die kinetische Lösung Kein Zugriff
- 3.4.2 Die ontologische Lösung Kein Zugriff
- 3.5 Das Problem des Anfangs Kein Zugriff
- 3.6 Das Problem der Qualitätssteigerung Kein Zugriff
- 3.7 Tugenderwerb als Veränderungsprozess Kein Zugriff
- 4.1 Die Doppelbedeutung von Prinzipien Kein Zugriff
- 4.2 Das Dass als Voraussetzung für das Warum Kein Zugriff
- 4.3 Das Lernziel der Habituation Kein Zugriff
- 4.4 Die kognitive Kraft der Gewöhnung und die Bedeutung der interpersonalen Beziehung zwischen Lernendem und erziehender Bezugsperson Kein Zugriff
- 4.5 Der Erwerb von Zielen Kein Zugriff
- 4.6 Habituation und Instruktion - eine Phasentheorie? Kein Zugriff
- 5.1 Textgrundlage Kein Zugriff
- 5.2 Das Kind – der vorvernünftige Mensch Kein Zugriff
- 5.3 Kindheit als Grenzbegriff und die Abschnitte der Entwicklung Kein Zugriff
- 5.4.1 Der unvollkommene rationale Teil der Seele Kein Zugriff
- 5.4.2 Die Unfähigkeit zu entscheiden und zu handeln Kein Zugriff
- 5.4.3 Die unangemessene Lustempfindung: fehlende Urteilskraft Kein Zugriff
- 5.4.4 Die Unfähigkeit ein gutes und gelingendes Leben zu führen: Warum das Kindesalter überwunden werden muss Kein Zugriff
- 5.5.1 Das Fließen bzw. die Bewegung in der Seele des Kindes Kein Zugriff
- 5.5.2 Zwergenhaftigkeit Kein Zugriff
- 5.6.1 Die menschliche Logosfähigkeit Kein Zugriff
- 5.6.2 Passive Teilhabe an der Vernunft der Erwachsenen: Die Empfänglichkeit des Kindes für den logos Kein Zugriff
- 5.6.3 Auf-den-logos-hören-Können: Der körperliche Aspekt Kein Zugriff
- 5.6.4 Auf-den-logos-hören-Können: Der seelische Aspekt Kein Zugriff
- 6.1 Das Verhältnis von Eltern und Kindern Kein Zugriff
- 6.2 Wer erzieht? Kein Zugriff
- 7.1 Metaethische Vorüberlegungen zur moralischen Motivation bei Aristoteles: Aristoteles zwischen Platon und Hume Kein Zugriff
- 7.2.1 Akrasia in den Memorabilien Kein Zugriff
- 7.2.2.1 Synchronie und Diachronie Kein Zugriff
- 7.2.3 Synchrone Willensschwäche im mittleren Platon: Der Fall Leontios Kein Zugriff
- 7.2.4 Akrasia beim späten Platon Kein Zugriff
- 7.2.5 Die Überwindung der akrasia: Kur und Heilung bei Sokrates und dem frühen Platon Kein Zugriff
- 7.3.1 Definition und textlicher Befund Kein Zugriff
- 7.3.2 Besondere Aspekte der Analyse akratischen Handelns in EN VII Kein Zugriff
- 7.3.3.1 Akrasia als Konflikt zwischen Seelenteilen Kein Zugriff
- 7.3.3.2 Ausdifferenzierung des Wissensbegriffs Kein Zugriff
- 7.3.3.3 Die Verbindung von Klugheit und Charakter Kein Zugriff
- 7.3.3.4 Beherrschtheit und Mäßigung Kein Zugriff
- 7.3.4 Freiwilligkeit und die Verantwortung für den eigenen Werdegang Kein Zugriff
- 7.3.5 Zwischenfazit: akrasia und moralische Motivation bei Aristoteles Kein Zugriff
- 7.4.1 Die Definition des Begriffs des Strebens (orexis) Kein Zugriff
- 7.4.2 Die Arten der Strebung Kein Zugriff
- 7.4.3 Die normative Bewertung von Strebungen Kein Zugriff
- 7.4.4 Die motivationale Rolle des vernünftigen Strebens Kein Zugriff
- 7.4.5 Die Möglichkeit des Strebens nach dem Guten aufgrund von Einsicht – Aristoteles’ (schwacher) Internalismus Kein Zugriff
- 7.4.6 Flexibilität und Innovation: Die Möglichkeit der Reflexion von Zielen Kein Zugriff
- 7.4.7 Der nicht-beliebige Ausgang der Erziehung Kein Zugriff
- 7.4.8.1 Das hedonistische Kalkül Kein Zugriff
- 7.4.8.2 Affektkontrolle Kein Zugriff
- 7.5 Abschließende metaethische Einordnung Kein Zugriff
- 8.1 Die Ausrichtung des Strebens des Kindes auf das Gute Kein Zugriff
- 8.2 Die Assoziation von richtigen Handlungen mit Lustgefühlen Kein Zugriff
- 8.3 Ethisches Lernen als Wahrnehmungsschulung Kein Zugriff
- 8.4 Die Ausbildung einer mittleren Haltung zu den eigenen Emotionen Kein Zugriff
- 8.5 Lernen durch Nachahmung (mimēsis) Kein Zugriff
- 8.6 Lernen am Vorbild Kein Zugriff
- 8.7 Scham als Tugend des Lernenden Kein Zugriff
- 8.8 Die Harmonie der Seelenteile Kein Zugriff
- 9. Zusammenfassung und abschließende Betrachtung Kein Zugriff Seiten 285 - 290
- Aristoteles Kein Zugriff
- Platon Kein Zugriff
- Hilfsmittel und Einführungen Kein Zugriff
- Sekundärliteratur Kein Zugriff
- 11. Glossar Kein Zugriff Seiten 303 - 304
- Register Kein Zugriff Seiten 305 - 314
Literaturverzeichnis (212 Einträge)
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- Siglen und Abkürzungen Google Scholar öffnen
- Die Werke des Aristoteles werden nach der kanonischen Seitenzählung der Bekker-Ausgabe von 1831 zitiert. Die griechischen Zitate im Fließtext sind der Online-Version der Loeb Ausgaben entnommen, die von der Harvard University Press zur Verfügung gestellt wird: https://www.loebclassics.com/search?defaultView=loebSearch&pageSize=10&q=aristotle&sort=relevance&t1=author.aristotlespace-after 6pt Google Scholar öffnen
- Zum besseren Verständnis des Inhalts oder für Zwecke der genauen Interpretation habe ich bei manchen Passagen die Übersetzung selbst vorgenommen oder eine von mir zitierte Übersetzung modifiziert. Dies ist kenntlich gemacht. Die von mir verwendeten Übersetzungen sind im Literaturverzeichnisnoindent angegeben.space-after 6pt Google Scholar öffnen
- Für Aristotelische Werke werden folgende Abkürzungennoindent verwendet: Google Scholar öffnen
- Anal. post. Analytica posterioria Google Scholar öffnen
- Cael. De caelo Google Scholar öffnen
- Cat. Kategorien Google Scholar öffnen
- De an. De anima Google Scholar öffnen
- De gen. anim. De generatione animalium Google Scholar öffnen
- De mem. De memoria et reminiscentia Google Scholar öffnen
- De motu anim. De motu animalium Google Scholar öffnen
- De part. anim. De partibus animalium Google Scholar öffnen
- De sensu De sensu et sensibilius Google Scholar öffnen
- EE Eudemische Ethik Google Scholar öffnen
- EN Nikomachische Ethik Google Scholar öffnen
- Hist. anim. Historia animalium Google Scholar öffnen
- Met. Metaphysik Google Scholar öffnen
- MM Magna Moralia Google Scholar öffnen
- Parva nat. Parva naturalia Google Scholar öffnen
- Phys. Physik Google Scholar öffnen
- Poet. Poetik Google Scholar öffnen
- Pol. Politik Google Scholar öffnen
- Rhet. Rhetorik Google Scholar öffnen
- Platons Werke werden nach der Stephanus-Zählung zitiert. Es werden folgende Abkürzungen verwendet: Google Scholar öffnen
- Leg. Nomoi Google Scholar öffnen
- Men. Menon Google Scholar öffnen
- Prot. Protagoras Google Scholar öffnen
- Rep. Politeia Google Scholar öffnen
- Soph. Sophistes Google Scholar öffnen
- Tim. Timaios Google Scholar öffnen
- Primärtexte Google Scholar öffnen
- Aristoteles Google Scholar öffnen
- Primärtexte Google Scholar öffnen
- Aristotelis opera ex recensione Immanuelis Bekkeri editit Academia regia Bosussica, (ed. Prim. 1831ff.) edition altera, col. I, II, Nachdruck der Ausgabe von 1870, Berlin 1960. Google Scholar öffnen
- Übersetzungen und Kommentare Google Scholar öffnen
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- Rapp, Christof (2002b): Aristoteles Rhetorik (II) (Aristoteles Werke in deutscher Übersetzung Bd. 4.II), Berlin.space-after 12pt Google Scholar öffnen
- Categoriaenoindent Google Scholar öffnen
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