Paralyse der Kritik – Gesellschaft ohne Opposition?
- Herausgeber:innen:
- | | |
- Reihe:
- Forschung Psychosozial
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Die desaströse Situation der Opposition weltweit erlaubt den politischen Eliten, den Neoliberalismus als Garant von Demokratie und Freiheit zu präsentieren. Die Diagnose einer »Gesellschaft ohne Opposition« (Marcuse) scheint ihre Gültigkeit bewahrt zu haben. Gleichzeitig findet der Wunsch nach einer Alternative, dem guten Leben jenseits der Unterwerfung unter das Kapital, seinen Ausdruck in vielen Bewegungen und Projekten, in denen neue Formen der Kritik, aber auch der Zusammenarbeit und des Gemeinsinns ausprobiert werden. Aber: Welche Opposition ist unter den gegenwärtigen Bedingungen in der Lage, jene Gegenöffentlichkeit herzustellen, in der das »unglückliche Bewusstsein« seine Stimme erheben und die punktuellen Aktionen aus ihrer Vereinzelung befreien kann?
Mit Beiträgen von Josef Berghold, Christoph Bialluch, Burkhard Bierhoff, Beate Brockmann, Klaus-Jürgen Bruder, Corinna Dengler, Günter Graumann, Christa Händle, Gerhard Hanloser, Jürgen Hardt, Hannes Heer, Irmgard Heise, Mihaela Iclodean, Daniel Jakubowski, Till Manderbach, Bernd Nielsen, Joanna Nogly, Anton Perzy, Julia Plato, Sabine Plonz, Georg Rammer, Karl Heinz Roth, Werner Rügemer, Susanne Schade, Daniel Schnur, Falk Sickmann, Gerald Steinhardt, Elke Steven, Friedrich Vosskühler und Raina Zimmering
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2878-5
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7477-5
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Forschung Psychosozial
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 395
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- Teil I: Diskurs der Macht Kein Zugriff Seiten 13 - 22 Klaus-Jürgen Bruder
- Teil II: Mit Ihnen, mit mir selbst und den Gespenstern reden … Eine Rede zur Eröffnung des Kongresses Kein Zugriff Seiten 23 - 36 Christoph Bialluch
- Teil III: Der Anti-Semitismus-Diskurs – Worauf bereitet er uns vor? Kein Zugriff Seiten 37 - 48 Klaus-Jürgen Bruder
- Die »Studentenbewegung« oder Der Aufstandgegen die Nazi-Generation Kein Zugriff Seiten 49 - 76 Hannes Heer
- Der rumänische Herbst. Was bedeutet Opposition in einem post-real-sozialistischen Land? Kein Zugriff Seiten 77 - 86 Iulia Mihaela Iclodean
- Hindernisse der Opposition im westlichen Kapitalismus. Wie US-Geheimdienste die antifaschistische Opposition im Europa des Zweiten Weltkriegs und danach infiltrierten, schwächten oder zerstörten Kein Zugriff Seiten 87 - 98 Werner Rügemer
- Die Große Verweigerung 1968 – und heute? Kein Zugriff Seiten 99 - 112 Karl Heinz Roth
- Über die Grenzen der Befreiung Kein Zugriff Seiten 113 - 128 Burkhard Bierhoff
- Marcuse verabschieden? – »Begehren als Kraft der Subversion?« Kein Zugriff Seiten 129 - 140 Gerhard Hanloser
- Leben als Wahrheitsereignis Kein Zugriff Seiten 141 - 152 Friedrich Voßkühler
- Wie kann man dafür sorgen, dass die Unterdrückten zu Wort kommen, bevor neue Weberaufstände nötig werden? Kein Zugriff Seiten 153 - 160 Irmgard Heise
- Zum Problem gesellschaftlicher Kritik – ohne organisierten Widerspruch keine Opposition. Anmerkungen zu den psychologischen Mechanismen Kein Zugriff Seiten 161 - 172 Anton Perzy
- »Das Private ist politisch!« Widerstand gegen die Ökonomisierung des Privaten Kein Zugriff Seiten 173 - 184 Christa Händle
- Überlegungen zur atem-beraubenden Lähmung unserer politischen Fantasie Kein Zugriff Seiten 185 - 196 Josef Berghold
- Marcuse und autonome alternative Räume. Ideen und Realität einer gegenwärtigen Opposition Kein Zugriff Seiten 197 - 208 Raina Zimmering
- Life Explosion. Ein Anschauungs-Projekt zur Überwindung von Eindimensionalität Kein Zugriff Seiten 209 - 230 Günter Graumann
- Die Angst des Staates – Herrschaft, simulierte Demokratie und Repression Kein Zugriff Seiten 231 - 244 Georg Rammer
- Fundamentale Kritik und Protest unter staatlichem Verdacht. Zur Eskalation eines einwöchigen Protestgeschehens Kein Zugriff Seiten 245 - 256 Elke Steven
- Handlungsfähigkeit durch Faschisierung? Das Subjekt in der Hegemoniekrise des progressiven Neoliberalismus Kein Zugriff Seiten 257 - 268 Till Manderbach, Daniel Schnur
- Zur Außerkraftsetzung des Gesetzes von links –Slavoj Žižeks Plädoyer für die Intoleranz Kein Zugriff Seiten 269 - 276 Julia Plato, Falk Sickmann
- Aktivistische Wissenschaft: Ein Ausweg aus der Eindimensionalität? Kein Zugriff Seiten 277 - 288 Corinna Dengler, Joanna Nogly
- Konflikt oder Gewalt – gibt es Kritik im virtuellen Diskurs? Das Internet als inhärente Gegenöffentlichkeit Kein Zugriff Seiten 289 - 304 Daniel Jakubowski
- »Digitale Revolution« – Kritik eines entscheidenden Dispositivs der neoliberalen und neokonservativen Globalisierung Kein Zugriff Seiten 305 - 320 Bernd Nielsen
- Fake-News, Kompartimentierung der Öffentlichkeit und neue Formen der In-Dienst-Nahme der Subjekte. Zur Bedeutung der neuen Kommunikationsmedien in der Spätmoderne Kein Zugriff Seiten 321 - 334 Gerald Steinhardt
- Psychoanalyse im Widerstreit Kein Zugriff Seiten 335 - 352 Jürgen Hardt
- Feminismus, Islam und Psychoanalyse. Eine psychoanalytische Fallstudie Kein Zugriff Seiten 353 - 366 Susanne Schade
- 50 Jahre weiter und nichts gelernt? Nachsitzen mit Margarete und Alexander Mitscherlich Kein Zugriff Seiten 367 - 378 Beate Brockmann
- »Revolution«? Der Care-Diskurs und sein politisch-ethischer Anspruch Kein Zugriff Sabine Plonz





