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Sammelband Kein Zugriff

Zwischen Klassenstaat und Selbstbefreiung

Zum Staatsverständnis von Rosa Luxemburg
Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 43
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Rosa Luxemburgs Beitrag zur Geschichte des Denkens über den Staat beginnt dort, wo sie in die strategischen Debatten der Sozialdemokratie an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert eingreift. Ihr ganzes Werk durchzieht eine einzige Frage: Wie kann sich die große Mehrheit des Volkes zu jenen historischen Aktionen befähigen, durch die sie ihre Geschicke in die eigenen Hände nehmen kann. Emanzipatorische Politik ist für Luxemburg ein Prozess, in dem dafür die Bedingungen geschaffen werden – durch Demokratisierung des bürgerlichen Staates wie der linken Organisationen, durch die Massenaktionen der Arbeiter, durch politische Bildung. Politik ist für sie Veränderung der Gesellschaft und Selbstveränderung derer, die sich dabei engagieren, sie ist zugleich politische Gestaltung und Lernen. Von hier aus wirft sie einen eigenständigen Blick auf den Staat und den Kampf um ihn. In Auseinandersetzungen um die Frage der Beteiligung linker Parteien an Regierungen, um die Neugestaltung nationaler Beziehungen in multiethnischen Staaten oder bei der Analyse des bürgerlichen Staates im Zeitalter des Imperialismus entwickelt sie originäre Positionen und stellt neue Fragen, die von Antonio Gramsci weitergeführt werden.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2011
Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-4148-2
ISBN-Online
978-3-8452-3410-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
43
Sprache
Deutsch
Seiten
242
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 16
    Autor:innen:
  3. Rosa Luxemburgs Staatsverständnis in der marxistischen Tradition der II. Internationale Kein Zugriff Seiten 17 - 32
    Autor:innen:
  4. Der Fall Millerand – Regierungsbeteiligung der Sozialisten als Testfall marxistischer Staatstheorie Kein Zugriff Seiten 33 - 61
    Autor:innen:
  5. Zwischen betrieblichen Kämpfen und Staat. Politikkunst für die institutionelle Arbeiterbewegung Kein Zugriff Seiten 62 - 91
    Autor:innen:
  6. Das Politikverständnis von Rosa Luxemburg: Soziales Lernen und politische Macht Kein Zugriff Seiten 92 - 144
    Autor:innen:
  7. Von Nationen und »Natiönchen«, historischen und »geschichtslosen« Völkern – Rosa Luxemburg, W. I. Lenin und Otto Bauer Kein Zugriff Seiten 145 - 169
    Autor:innen:
  8. Ökonomie und Politik im Denken Rosa Luxemburgs Kein Zugriff Seiten 170 - 207
    Autor:innen:
  9. Rosa Luxemburg und der Weg, der zu Gramsci führt und über ihn hinaus Kein Zugriff Seiten 208 - 240
    Autor:innen:
  10. Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 241 - 242

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