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Monographie Kein Zugriff

Corporate Governance in der Diakonie zwischen Effizienz und Legitimität

Eine neoinstitutionalistische Analyse
Autor:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Mit dem Diakonischen Corporate Governance Kodex hat der Diskurs um die Unternehmensverfassung in der Diakonie zweifelsohne eine qualitativ neue Ebene erreicht. Warum aber stellt sich Corporate Governance überhaupt als Problem auch für diakonische Organisationen dar – und worin besteht es? Wie lässt sich die Notwendigkeit von Corporate Governance ökonomisch und organisationstheoretisch begründen? Woher leiten wir unser Wissen über die in solchen „Standards guter Unternehmensführung“ unterstellten Zusammenhänge ab? Und was ist darauf für die Corporate Governance diakonischer Unternehmen abzuleiten? Die theoretische Verortung des Diskurses um die Corporate Governance und deren Kodifikation macht Grundfragen der Verfassung diakonischer Unternehmen fruchtbar für deren praktische Gestaltung. [Corporate Governance in Diaconia between Efficiency and Legitimacy] With the Diaconal Corporate Governance Code, the discourse on corporate governance in diaconal organizations has undoubtedly reached a qualitatively new level. But why does corporate governance pose a problem for diaconal organizations in the first place – and what does it consist of? How can the necessity of corporate governance be justified from an economic and organizational theory perspective? Where do we derive our knowledge of the relationships assumed in such »standards of good corporate governance«? And what can be derived from this for the corporate governance of diaconal organizations? The theoretical positioning of the discourse on corporate governance and its codification makes fundamental questions about the constitution of diaconal organizations fruitful for their practical design.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-374-07959-9
ISBN-Online
978-3-374-07960-5
Verlag
EVA, Leipzig
Reihe
Veröffentlichungen des Diakoniewissenschaftlichen Instituts an der Universität Heidelberg (VDWI)
Band
71
Sprache
Deutsch
Seiten
468
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Vorwort Kein Zugriff
    2. Inhalt Kein Zugriff
    3. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff
    4. Tabellenverzeichnis Kein Zugriff
    1. 1.1 Corporate Governance diakonischer Organisationen zwischen Legitimität und Effizienz Kein Zugriff
    2. 1.2 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit Kein Zugriff
    3. 1.3 Aufbau der Arbeit Kein Zugriff
      1. 2.1.1 Geschichte und Herausgeber von Corporate-GovernanceKodizes Kein Zugriff
      2. 2.1.2 Form und Funktion von Corporate-Governance-Kodizes Kein Zugriff
      3. 2.1.3 Durchsetzung und Verbindlichkeit von Corporate-GovernanceKodizes: Der Sanktionsmechanismus comply-or-explain und die Generierung von Transparenz Kein Zugriff
      4. 2.1.4 Die rechtliche Qualität und demokratische Legitimation von Corporate-Governance-Kodizes Kein Zugriff
      5. 2.1.5 Möglichkeiten und Grenzen von Corporate-Governance-Kodizes Kein Zugriff
      1. 2.2.1 Entstehungskontext und Herausgeber des Diakonischen Corporate Governance Kodex Kein Zugriff
      2. 2.2.2 Adressaten und Ziele des Diakonischen Corporate Governance Kodex Kein Zugriff
      3. 2.2.3 Aufbau und Inhalt des Diakonischen Corporate Governance Kodex Kein Zugriff
      4. 2.2.4 Form, Funktion und Bindungswirkung des Diakonischen Corporate Governance Kodex Kein Zugriff
    1. 2.3 Corporate-Governance-Kodizes als auslegungsbedürftige Texte: zur Interpretation und Anwendung von »Standards guter Unternehmensführung« in der Diakonie Kein Zugriff
      1. 2.4.1 Der Deutsche Corporate-Governance-Kodex Kein Zugriff
      2. 2.4.2 Diakonischer Corporate Governance Kodex und Deutscher Corporate Governance Kodex: eine Synopse Kein Zugriff
      3. 2.4.3 Diakonischer Corporate Governance Kodex und Deutscher Corporate Governance Kodex im Vergleich: Gemeinsamkeiten und Unterschiede Kein Zugriff
      1. 3.1.1 »Alles Governance, oder was?« Corporate Governance im Kontext des allgemeinen Governance-Diskurses Kein Zugriff
      2. 3.1.2 Krise und Reform: Wann und warum wird Corporate Governance zum Thema? Kein Zugriff
      3. 3.1.3 Die politische Dimension der Corporate Governance und die Schwierigkeit einer Definition Kein Zugriff
      4. 3.1.4 Was ist Corporate Governance? Definitionen der Corporate Governance Kein Zugriff
      5. 3.1.5 Corporate Governance »hybrider« Organisationen Kein Zugriff
      6. 3.1.6 Zur Terminologie: Corporate, Nonprofit oder »diakonische« Governance? Kein Zugriff
      1. 3.2.1 Corporate-Governance-Systeme Kein Zugriff
      2. 3.2.2 Corporate-Governance-Strukturen Kein Zugriff
      1. 3.3.1 Untersuchungsprogramme und -methoden der Corporate-Governance-Forschung Kein Zugriff
        1. 3.3.2.1 Die Agency-Theorie564 564 Für eine ausführliche Diskussion und Darstellung siehe unten Kapitel 3.5. Kein Zugriff
        2. 3.3.2.2 Der Stewardship-Ansatz Kein Zugriff
        3. 3.3.2.3 Der Stakeholder-Ansatz577 577 Eine erste systematische Entfaltung dieses Ansatzes geht auf R. Edward Freeman, Strategic Management. A Stakeholder Approach, Boston, Mass 1984 zurück. Einen Überblick über Geschichte, Anwendung und Adaption des Stakeholder-Ansatzes in unterschiedlichen Disziplinen bieten Bidhan L. Parmar/R. Edward Freeman/Jeffrey S. Harrison/Andrew C. Wicks/Lauren Purnell/Simone de Colle, Stakeholder Theory: The State of the Art, in: The Academy of Management Annals 4. 2010, 403----445 sowie R. Edward Freeman/Jeffrey S. Harrison/Andrew C. Wicks/Bidhan L. Parmar/Simone de Kein Zugriff
        4. 3.3.2.4 Der Ressourcenabhängigkeitsansatz Kein Zugriff
        5. 3.3.2.5 Der Team-Production-Ansatz Kein Zugriff
        6. 3.3.2.6 Der Ansatz der psychologischen Ökonomik Kein Zugriff
        7. 3.3.2.7 Prozessorientierte und verhaltenswissenschaftliche Zugänge Kein Zugriff
      2. 3.3.3 Corporate-Governance-Theorien und die Forderung nach theoretischem Pluralismus Kein Zugriff
      3. 3.3.4 Corporate Governance, Interessenorientierung und Gerechtigkeit: Cui bono? Kein Zugriff
      4. 3.3.5 Corporate Governance in der Diakoniewissenschaft --- ein Abriss Kein Zugriff
      1. 3.4.1 Accountability: Rechenschaftspflicht und Verantwortlichkeit Kein Zugriff
      2. 3.4.2 Transparenz: Komplexität und Ambivalenz eines Schlüsselbegriffs der Corporate Governance Kein Zugriff
    1. 3.5 Das Corporate-Governance-Verständnis des Diakonischen Corporate Governance Kodex Kein Zugriff
    2. 3.6 Effizienz und Legitimität: Begründungsmuster für die Kodifikation der Corporate Governance in der Diakonie Kein Zugriff
      1. 4.1.1 Die Agency-Theorie im Rahmen der Neuen Institutionenökonomik Kein Zugriff
      2. 4.1.2 Die Agency-Beziehung als Ausgangspunkt Kein Zugriff
        1. 4.1.3.1 Hidden characteristics Kein Zugriff
        2. 4.1.3.2 Hidden action Kein Zugriff
        3. 4.1.3.3 Hidden information/knowledge Kein Zugriff
        4. 4.1.3.4 Hidden intentions Kein Zugriff
        5. 4.1.3.5 Lösungsansätze für Agency-Probleme886886 Für einen Überblick vgl. Göbel, Neue Institutionenökonomik (wie Anm. 846), 110ff. Kein Zugriff
      3. 4.1.4 Erweiterungen der Agency-Theorie Kein Zugriff
      1. 4.2.1 Interne Mechanismen: Anreizsysteme und Informations- und Kontrollsysteme Kein Zugriff
      2. 4.2.2 Externe Mechanismen: Die disziplinierende Wirkung funktionierender Märkte Kein Zugriff
      3. 4.2.3 Exkurs: Zur Unabhängigkeit des Aufsichtsgremiums Kein Zugriff
    1. 4.3 Möglichkeiten und Grenzen der Principal-Agent-Theorie Kein Zugriff
      1. 4.4.1 Wer ist Prinzipal, wer Agent einer Nonprofit-Organisation? Kein Zugriff
      2. 4.4.2 Die Heterogenität und Ambiguität des Zielsystems von Nonprofit-Organisationen Kein Zugriff
        1. 4.4.3.1 Beispiel 1: Die Zuordnung diakonischer Organisationen zur Kirche10641064 Es läge nahe, an dieser Stelle auch die mit den Finanzierungsstrukturen diakonischer Arbeit verbundenen Agency-Probleme zu behandeln und ihre Relevanz für die Corporate Governance diakonischer Organisationen zu beleuchten, zumal in Deutschland der weit überwiegende Teil der sozialen Arbeit der evangelischen Kirchen durch Mittel des Staates bzw. der Sozialversicherungen finanziert wird --- was auf beide-n Seiten ganz eigene Governance-Probleme bedingt. Aufgrund der matierialen Fülle und Komplexität ist dies im Rahm Kein Zugriff
        2. 4.4.3.2 Beispiel 2: Leistungs- und Hilfeempfänger: der »Nächste« als Prinzipal einer diakonischen Organisation Kein Zugriff
        3. 4.4.3.3 Beispiel 3: Aufsicht und Geschäftsführung diakonischer Organisationen Kein Zugriff
      1. 5.1.1 Zur Einführung: »Mythen« der Organisation und die Rückkehr der Gesellschaft Kein Zugriff
      2. 5.1.2 Institutionen als objektivierte Verhaltenserwartungen: Der Institutionenbegriff der neoinstitutionalistischen Organisationstheorie Kein Zugriff
      3. 5.1.3 Institutionalisierung als Zustand und Prozess Kein Zugriff
      1. 5.2.1 Legitimität als Ordnungs- und Angemessenheitsvorstellung Kein Zugriff
      2. 5.2.2 Organisationale Felder Kein Zugriff
      3. 5.2.3 Isomorphie Kein Zugriff
      4. 5.2.4 Entkopplung: die Differenz zwischen Struktur und Praxis Kein Zugriff
      1. 5.3.1 Die Rückkehr des Akteurs in den Neo-Institutionalismus Kein Zugriff
        1. 5.3.2.1 Die Reproduktion der Institution Kein Zugriff
        2. 5.3.2.2 Institutioneller Wandel und Deinstitutionalisierung Kein Zugriff
        3. 5.3.2.3 Institutionelles Unternehmertum Kein Zugriff
      2. 5.3.3 Institutionelle Logiken und institutionelle Komplexität Kein Zugriff
        1. 5.3.4.1 Carrier Kein Zugriff
        2. 5.3.4.2 Bricolage Kein Zugriff
        3. 5.3.4.3 Translation Kein Zugriff
    1. 5.4 »Made to fit«: Adaption und Modifikation der Kodexidee am Beispiel des Diakonischen Corporate Governance Kodex Kein Zugriff
    1. 6.1 Ergebnisse Kein Zugriff
      1. 6.2.1 Das Steuerungsdefizit: Anreize zur Umsetzung schaffen Kein Zugriff
      2. 6.2.2 Das Empiriedefizit: Wissensbasis ausbauen Kein Zugriff
      3. 6.2.3 Das Begründungsdefizit: Konsultationsprozess einführen Kein Zugriff
      4. 6.2.4 Das Legitimitätsdefizit: Partizipation stärken --- standing commission einrichten Kein Zugriff
      5. 6.2.5 Das Accountability-Defizit: ordnungsrelevante Interessen benennen Kein Zugriff
      6. 6.2.6 Das Transparenzdefizit: Vertrauen stärken Kein Zugriff
      7. 6.2.7 Das Heterogenitätsdefizit: organisationaler Vielfalt gerecht werden Kein Zugriff
  1. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 421 - 468

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