, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Ulrich von Hutten und seine Gegner

Humanistische Invektiven am Vorabend der Reformation
Autor:innen:
Verlag:
 2022

Zusammenfassung

Gegenstand der Studie sind die Invektiven des fränkischen Reichsritters Ulrich von Hutten und seiner Gegner. Von Hutten gelang es, aufgrund breit angelegter transalpiner Verbindungen und mittels eines intensiven Invektivengebrauchs zu einem der profiliertesten und produktivsten Autoren am Vorabend der Reformation aufzusteigen. Im Kontext des Buchdruckzeitalters avancierten insbesondere die elaborierten Invektiven der Humanisten zu einem omnipräsenten Phänomen der zeitgenössischen Publizistik. Das Quellencorpus Hutten liefert den geeigneten Materialfundus, um Fragen nach Funktion, Wirkung und Form dieser Invektiven systematisch zu beantworten.

Schlagworte


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
ISBN-Print
978-3-95650-914-8
ISBN-Online
978-3-95650-915-5
Verlag
Ergon, Baden-Baden
Reihe
Transalpines Mittelalter
Band
1
Sprache
Deutsch
Seiten
555
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 16
      1. 1.1 Prolegomena: Problemaufriss und Themenstellung Kein Zugriff
      2. 1.2 Das Konzept der Invektivität Kein Zugriff
      3. 1.3 Dimensionen und Grenzbereiche von Invektivität: Gewalt, Humor und Kritik Kein Zugriff
      1. 2.1 Gruppenbildung durch Invektiven im Humanismus um 1500? Einige Klärungen vorab Kein Zugriff
      2. 2.2 Agonalität und eruditio: invective codes humanistischer Invektiven Kein Zugriff
      3. 2.3 Invektive Kommunikationsformen im deutschen Humanismus: Textualität und Paratextualität im frühen 16. Jahrhundert Kein Zugriff
      1. 3.1 Transalpine Invektivkompetenz: Das Leben des ‚Ritterhumanisten‘ Ulrich von Hutten im Spiegel seiner Invektiven und seiner Italienreisen Kein Zugriff
      2. 3.2 Forschungsstand und Textcorpus Kein Zugriff
      3. 3.3 Theorie- und Methodenreflexion, Zielsetzung und Fragestellung: Invektivität als Emotions- und Konstellationsforschung Kein Zugriff
      1. 1.1 Poeta spoliatus omnibus bonis– Eine Odyssee von Frankfurt a. d. Oder nach Greifswald Kein Zugriff
      2. 1.2 Der Konflikt mit den Greifswalder Lötz: Huttens Weg nach Rostock Kein Zugriff
      3. 1.3 Der Druck der zweibändigen ‚Lötze-Klage‘ in Frankfurt an der Oder: Sichtbarmachen des invective mode durch Anschlusskommunikation Kein Zugriff
      4. 1.4 Huttens ‚Querelae in Lossios‘: Soziale Positionierung zwischen Invektive und Elegie, zwischen Agon und Distinktion Kein Zugriff
      5. 1.5 Fazit: Huttens Positionierung im humanistischen Feld: Der Faktor des ‚Öffentlich-Machens‘ Kein Zugriff
      1. 2.1 Geschicktes Netzwerken: Huttens Stationen in Wittenberg, Wien und die erste Italienreise (1510–1515) Kein Zugriff
      2. 2.2 Der Mord im Böblinger Wald: Ein Vertrauensbruch als Initialzündung einer kaskadenhaften Invektivkette (1515–1519) Kein Zugriff
      3. 2.3 Das Medienereignis ‚Hans von Hutten‘ Kein Zugriff
      4. 2.4 Die Invektiven Ulrichs von Hutten: Konflikt, Konkurrenz und Kalkül Kein Zugriff
      5. 2.5 Fazit: Öffentlichkeit, Agonalität und Anschlusskommunikation – Huttens Invektiven als politisches Kampfmittel und Teil des kompetitiven Spiels der Humanisten Kein Zugriff
      1. 3.1 ‚Pfaffenkrieg‘ und Drohkulisse Kein Zugriff
      2. 3.2 Schlettstadt: (K)ein Streit mit den Benediktinern? Kein Zugriff
      3. 3.3 Straßburg I – Die Fehde gegen die Straßburger Kartäuser Kein Zugriff
      4. 3.4 Frankfurt a. M. – Die Fehde gegen den Stadtpfarrer Peter Meyer Kein Zugriff
      5. 3.5 Straßburg II – Die Fehde gegen die Straßburger Dominikaner Kein Zugriff
      6. 3.6 Fazit: Gerüchte an der Kurie: Hutten vor dem politischen Aus? Kein Zugriff
      1. 4.1 Huttens Invektiven gegen Landesfürstentum und Reichsregiment (1521–22): Zu den Hintergründen seiner letzten großen Fehde Kein Zugriff
      2. 4.2 Exkurs zur handschriftlichen Überlieferung der Texte Kein Zugriff
      3. 4.3 Die ‚Gegenred gegen Pfalzgraf Ludwig‘ zwischen Fehdebrief und Invektive Kein Zugriff
      4. 4.4 Fazit: Huttens Gewaltphantasien scheitern – Die Fehde ein ‚Auslaufmodell‘? Kein Zugriff
    1. 5 Resümee: ‚Rufmord als Ehrenrettung‘ – Beobachtungen zu Huttens invektiven Positionierungsstrategien Kein Zugriff
    1. 1 „Leicht ist es einen Streit zu beginnen, schwer ihn zu beenden“ – Reuchlin, Pfefferkorn und der Streit um die jüdischen Bücher (1507–1514) Kein Zugriff
      1. 2.1 Die ‚Exclamatio‘ über Pfefferkorn (1514): Invektiven als Mittel zur publizistischen Teilhabe im Reuchlinkonflikt Kein Zugriff
      2. 2.2 Die ‚Epistolae obscurorum virorum‘ (‚Dunkelmännerbriefe‘, 1515–17): Beobachtungen zur Technik der invektiven Asymmetrisierung Kein Zugriff
      3. 2.3 Der ‚Triumph Reuchlins‘ (‚Triumphus Capnionis‘, 1518): Ein humanistisches Enkomion zwischen Invektive und Gewaltphantasie Kein Zugriff
      4. 2.4 Huttens offener Brief über den Reuchlinstreit an Graf Hermann von Neuenahr d. Ä. (1518): Invektiven über ‚Bande‘ spielen Kein Zugriff
      5. 2.5 Huttens letzte Intervention für Reuchlin: Die ‚Pro Capnione Intercessio‘ (1519) Kein Zugriff
      6. 2.6 Fazit: Die logische ‚Absage an Reuchlin‘ (1521): Von Humor und Gewalt als invektiven ‚Kippmomenten‘ Kein Zugriff
      1. 3.1 Streit unter Kollegen: Hintergründe zu Huttens Freundschaft mit Erasmus bis zu ihrem emotionalen Zerwürfnis (1514–1522) Kein Zugriff
      2. 3.2 Huttens ‚Herausforderung an Erasmus‘ (1523): Rache, Hass und Emotionen als Katalysatoren von Invektivität Kein Zugriff
      3. 3.3 Erasmus‘ ‚Schwamm gegen die Anspritzungen Huttens‘ (1523) und die ‚Responsio‘ (1524) des Otto Brunfels Kein Zugriff
      4. 3.4 Fazit: ‚Eine Verschwörung von Pharisäern‘ – Zur Ritualhaftigkeit agonaler Konflikte im Humanistenmilieu Kein Zugriff
    2. 4 Resümee: Die ‚Dunkelmänner‘ als Vorboten der Reformation – Gruppendynamik im deutschen Humanismus Kein Zugriff
    1. 1 Luther, Worms und die politischen Hintergründe der Invektiven Huttens (1519–1521) Kein Zugriff
      1. 2.1 Zur Übersicht des Sammelbandes: Hintergründe zu Huttens Romkritik (1512–1519) Kein Zugriff
      2. 2.2 Versteckte Kritik: Die Invektiven gegen das Papsttum und den ‚Kriegerpapst‘ Julius II. Kein Zugriff
      3. 2.3 Von Löwen und Fröschen: Die Invektiven gegen die Venezianer und Franzosen Kein Zugriff
      4. 2.4 Zu den Holzschnitten: Text-Bild-Invektiven im Dienste von Huttens Nationendiskurs Kein Zugriff
      5. 2.5 Fazit: Politische Meinungsfreiheit durch elaborierte Schmähkritik? Die ‚Augsburger Sammlung‘ als ‚Umschlagpunkt‘ für Huttens Rompolemik Kein Zugriff
      1. 3.1 Die größte Fälschung der Geschichte? Huttens Editionen von Lorenzo Vallas Traktat über die ‚Konstantinische Schenkung‘ (1518/19) Kein Zugriff
      2. 3.2 Huttens Editionen der Schriften ‚De unitate ecclesiae conservanda‘ und ‚De schismate extinguendo‘ (1520) Kein Zugriff
      3. 3.3 Huttens Edition der Bulle ‚Exsurge Domine‘ (1520) – Ein wahres ‚Füllhorn‘ paratextueller Invektivität Kein Zugriff
      4. 3.4 Fazit: Der Histori(ographi)sche Anspruch von Huttens Invektiven, der Wechsel in die Vernakularsprache und die Rolle der Paratexte Kein Zugriff
      1. 4.1 ‚Mit Huttens Worten könnte man ein ganzes Weltmeer vergiften‘: Hintergründe zum Druck der Schmähreden und den Gegnern Kein Zugriff
      2. 4.2 Cicero-Imitatio als ‚Eintrittskarte‘ (Lizenz) in die Beletage des deutschen Humanismus: die humanistische oratio invectiva. Kein Zugriff
      3. 4.3 Inhalt der Invektiven – Von ‚Aleanders Tyrannei sowie dessen Verrat an der Wissenschaft‘; ‚Caracciolo der Prasser‘ Kein Zugriff
      4. 4.4 Sed quousque tandem, quousque, improbi, optima indole praediti iuvenis bonitate abutemini? Bezüge zwischen Huttens Briefinvektiven und Ciceros Reden gegen Catilina und Verres Kein Zugriff
      5. 4.5 Fazit: Huttenus Rhetor: Die Schmähreden Ciceros als mustergültige Formvorlage humanistischer Satisfaktionsfähigkeit im Kontext der Arena ‚Reichstag‘ Kein Zugriff
    2. 5 Resümee: Zur Emergenz von Invektivität oder: die Invektive ein ‚Massenmedium‘? Kein Zugriff
  2. V. Transformations- und Stabilisierungsmomente humanistischer Invektiven des 16. Jahrhunderts am Beispiel des fränkischen Reichsritters Ulrich von Hutten: Zusammenfassung, Ergebnisse, Ausblick Kein Zugriff Seiten 393 - 406
      1. 1.1 Widmungsgedicht d. Hermann Trebelius, in: Böcking III, S. 20. Satirisch-witzig wird es Henning Lötz in den Mund gelegt. Kein Zugriff
      2. 1.2 Begleitgedicht d. Hermann Trebelius an den Leser, in: Böcking III, S. 20. An den Leser über die beiden Lötz. Kein Zugriff
      3. 1.3 Die in den ‚Querelae‘ angerufenen Dichter in Elegie II, 10: Kein Zugriff
    1. 2 Die Fehde gegen Herzog Ulrich von Württemberg Kein Zugriff
      1. 3.1 Bürgermeister und Rat der Stadt Schlettstadt an Ulrich von Hutten, 27. März 1521. Kein Zugriff
      2. 3.2 Der Straßburger Drucker Hans Schott an Ulrich von Hutten, 3. September 1521. Kein Zugriff
      3. 3.3 Ulrich von Hutten an Georg, den Prior der Kartäuser bei Freiburg, 24. Oktober 1521. Kein Zugriff
      4. 3.4 Ulrich von Hutten an Prior und Konvent der Kartäuser zu Straßburg, 24. Oktober 1521. Kein Zugriff
      5. 3.5 Ulrich von Hutten an den Rat der Stadt Straßburg, 24. Oktober 1521. Kein Zugriff
      6. 3.6 Ulrich von Hutten an Bürgermeister und Rat der Stadt Straßburg, 13. November 1521. Kein Zugriff
      7. 3.7 Ulrich von Hutten an Bürgermeister und Rat der Stadt Straßburg, 20. November 1521, Wartenberg. Kein Zugriff
      8. 3.8 Konzept des Priors und des Konvents der Straßburger Kartäuser für eine Ehrenerklärung in Bezug auf die Huttensache, Ende November 1521. Kein Zugriff
      9. 3.9 Ehrenerklärung der Kartäuser zu Straßburg gegenüber Hutten, 12. Dezember 1521. Kein Zugriff
      10. 3.10 Fehdebrief Huttens gegen die Kurtisanen, Ebernburg, 15. März 1522. Kein Zugriff
      11. 3.11 Fehdebrief Huttens gegen die Dominikaner, 7. April 1522. Kein Zugriff
      12. 3.12 Schreiben der Straßburger Dominikaner an den Rat der Stadt mit dem Betreff ‚Ulrich von Hutten‘, 6. Mai 1522. Kein Zugriff
      13. 3.13 Ultimatum Ulrichs von Hutten an das Kapitel Jung Sankt-Peter in Straßburg, 7. Mai 1522. Kein Zugriff
      14. 3.14 Schreiben des Kapitels Jung Sankt-Peter in Straßburg an den Rat der Stadt betr. der Drohungen Huttens, 21. Mai 1522. Kein Zugriff
      15. 3.15 Hans Bock, Bürgermeister und Rat der Stadt Straßburg an Ulrich von Hutten, 21. Mai 1522. Kein Zugriff
      16. 3.16 Ulrich von Hutten an den Rat der Stadt Straßburg, 23. Mai 1522. Kein Zugriff
      17. 3.17 Ulrich von Hutten an Hans Bock, Ritter und Bürgermeister von Straßburg, 23. Mai 1522. Kein Zugriff
      18. 3.18 Gedrucktes Ausschreiben Ulrichs von Hutten an alle, die Steuern, Renten, Zehnten und Fron an Jung St.-Peter bzw. andere Stifte in Straßburg schulden, und sein Appell, diesen keine weiteren Abgabe... Kein Zugriff
      19. 3.19 Ulrich von Hutten an Jean-Jacques de Morimont, Reichsvogt des Unterelsass, 10. Juli 1522. Kein Zugriff
      20. 3.20 Johann Gerster, Stadtschreiber zu Basel, an das Kapitel von Jung St.-Peter in Straßburg, 17. Januar 1523. Kein Zugriff
      1. 4.1 ‚In Tyrannos‘/ ‚Libellus in Tyrannos‘, lat. Fassung. Kein Zugriff
      2. 4.2 ‚Ein gegenredt oder ausschreiben Vlrichs von Hutten widder pfaltzgraf Ludwigen Chürfürsten‘, dt. Fassung. Kein Zugriff
  3. VII. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 447 - 448
  4. VIII. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 449 - 452
      1. 1.1 Archivalische Quellen, Handschriften und Marginalien Kein Zugriff
      2. 1.2 Alte Drucke (VD 16) Kein Zugriff
      3. 1.3 Gedruckte Quellen und Quelleneditionen Kein Zugriff
      1. 2.1 Literatur Kein Zugriff
      2. 2.2 Lexika, Übersetzungen und Hilfsmittel Kein Zugriff
  5. Orts-, Personen- u. Werkregister Kein Zugriff Seiten 541 - 555

Ähnliche Veröffentlichungen

aus dem Schwerpunkt "Kulturgeschichte & Kulturwissenschaft", "Geschichte allgemein"
Cover des Buchs: 'De libertate imperfecta rusticorum in Germania‘
Monographie Kein Zugriff
Konstantin Knobloch
'De libertate imperfecta rusticorum in Germania‘
Cover des Buchs: Musik und Kulturtransfer
Lehrbuch Kein Zugriff
Stefan Keym
Musik und Kulturtransfer
Cover des Buchs: Archive in Niedersachsen und der Nationalsozialismus
Sammelband Kein Zugriff
Sabine Graf, Julia Kahleyß, Henning Steinführer
Archive in Niedersachsen und der Nationalsozialismus
Cover des Buchs: Schwierige Justiz
Monographie Kein Zugriff
Marco De Paolis, Paolo Pezzino
Schwierige Justiz
Cover des Buchs: Gute Poesie
Monographie Kein Zugriff
Christian Eger
Gute Poesie