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Geflüchtete Menschen auf dem Weg in den deutschen Arbeitsmarkt

Herausgeber:innen:
Verlag:
 2017

Zusammenfassung

In den Jahren 2015 und 2016 sind über eine Million geflüchtete Menschen in Deutschland angekommen und haben einen Asylantrag gestellt. Das Thema Migration ist damit in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses gerückt. Die Erwartungen an eine möglichst schnelle Integration der geflüchteten Menschen in den deutschen Arbeitsmarkt sind hoch. Wissenschaftliche Erhebungen weisen allerdings darauf hin, dass der Prozess der Anerkennung des Asylantrags, die Klärung der Wohnungsfrage, der hinreichende Spracherwerb sowie die Anerkennung von Qualifikationen aus dem Heimatland als Voraussetzungen für Arbeitsintegration durchschnittlich bis zu fünf Jahre in Anspruch nimmt. Dennoch zeigt sich, dass trotz der empirisch belegten Trends naturgemäß sehr große Unterschiede zwischen den Erfolgen und Misserfolgen der Menschen bestehen. Daher ist es sinnvoll, jede Zuwanderung individuell zu betrachten, wenn es um den Weg zum beruflichen Neuanfang geht. In diesem Band werden 20 Einzelfälle von geflüchteten Menschen dokumentiert, die unterschiedlich lange in Deutschland leben. Die interviewten Personen berichten mit großer Offenheit von ihren Berufsbiografien in der alten und neuen Heimat. Sie geben einen spannenden Einblick in ihre Erwartungen und Integrationsbemühungen. Die sehr persönlichen Interviews und ihre anschließende Auswertung verdeutlichen, welche Faktoren den Weg in den deutschen Arbeitsmarkt erleichtern oder erschweren können, und geben gleichzeitig Raum für individuell sehr unterschiedliche Geschichten.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2017
ISBN-Print
978-3-95710-092-4
ISBN-Online
978-3-95710-192-1
Verlag
Hampp, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
228
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Vorwort + Mitwirkende Interviewerinnen Kein Zugriff Seiten 7 - 12 Heike Mensi-Klarbach, Günther Vedder
  3. Fluchtmigration nach Deutschland und Arbeitsmarktintegration der geflüchteten Menschen Kein Zugriff Seiten 13 - 34 Günther Vedder
  4. Sinan interviewt von Elke Bringewatt „Bäcker zu sein das gefällt mir – es ist gleichzeitig Sport, es riecht gut und am Ende hat man ein schönes Ergebnis.“ Kein Zugriff Seiten 35 - 40
  5. Bashar Sabri interviewt von Stefanie Razouane „Tischler ist ein guter Beruf.“ Kein Zugriff Seiten 41 - 48
  6. Ayad Ahma interviewt von Stefanie Razouane „Ich würde gerne meine Meisterprüfung machen!“ Kein Zugriff Seiten 49 - 52
  7. Jerzy W. interviewt von Petra Schulze-Ganseforth „Vorurteile bauen sich ab, wenn man die Menschen kennenlernt!“ Kein Zugriff Seiten 53 - 68
  8. Zaman M. interviewt von Ursula Heymann „Ich habe meine Zukunft verlassen.“ Kein Zugriff Seiten 69 - 72
  9. Ranjit Khan interviewt von Tina Dirksmeyer „Ich wollte unbedingt arbeiten und mein eigenes Geld verdienen, aber ich durfte nicht.“ Kein Zugriff Seiten 73 - 78
  10. Mohamed interviewt von Sylvia Grünhagen „Nach der Ausbildung zum Augenoptiker möchte ich dann gerne meinen Meister machen oder auch studieren.“ Kein Zugriff Seiten 79 - 86
  11. Rasif interviewt von Nina Ellers „Man braucht Unterstützung. Aber vor allem Motivation. Und Geduld ist noch wichtiger.“ Kein Zugriff Seiten 87 - 92
  12. Firas B. interviewt von Stefanie Koller „Ich hatte von Anfang an sehr viel Glück.“ Kein Zugriff Seiten 93 - 102
  13. Mohamed Asif interviewt von Tina Dirksmeyer „Wann kann ich endlich als Apotheker arbeiten? In meinem zweiten Leben vielleicht?“ Kein Zugriff Seiten 103 - 108
  14. Tatjana interviewt von Sylvia Grünhagen „Ich bin gerne hier in Deutschland, aber ich hätte 20 Jahre eher kommen sollen – mit 50 war ich zu alt, um mich beruflich integrieren zu können!“ Kein Zugriff Seiten 109 - 116
  15. Vian M. interviewt von Margarethe von Kleist-Retzow „Ich möchte eine Vollzeitstelle bekommen und bis zur Rente arbeiten.“ Kein Zugriff Seiten 117 - 130
  16. Swetlana Iwanowa interviewt von Tina Dirksmeyer „Mit dem beruflichen Erfolg kam das Sicherheitsgefühl zurück.“ Kein Zugriff Seiten 131 - 136
  17. Rose interviewt von Elke Bringewatt „Wir wussten überhaupt nicht wohin – die Hauptsache war: weg!“ Kein Zugriff Seiten 137 - 148
  18. Birsaf Kahsay interviewt von Ursula Heymann „Ich mache meine Arbeit mit dem Herzen.“ Kein Zugriff Seiten 149 - 154
  19. Amir Tadres interviewt von Ilona Schäfer „Arbeitslos sein macht mein Leben kaputt.“ Kein Zugriff Seiten 155 - 166
  20. Basaam Fandi interviewt von Christine Freytag „Sie brauchten wirklich dringend einen Dolmetscher.“ Kein Zugriff Seiten 167 - 174
  21. Muhemed Usenelhemu interviewt von Julia Hansemann „Das Studium war eine Rehabilitation für mich.“ Kein Zugriff Seiten 175 - 182
  22. Tengezar Marini interviewt von Leyla Ercan „Ich bin ein Mensch der Freiheit liebt und ohne Freiheit kann ich nicht leben.“ Kein Zugriff Seiten 183 - 202
  23. Tahsin Tozo interviewt von Petra Schulze-Ganseforth „Man muss nach vorne schauen!“ Kein Zugriff Seiten 203 - 216
  24. Die Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt - Erkenntnisse aus 20 individuellen Geschichten Kein Zugriff Seiten 217 - 228 Heike Mensi-Klarbach

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