Der politische Islam gehört nicht zu Deutschland
Wie wir unsere freie Gesellschaft verteidigen- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Der politische Islam ist derzeit eines der größten Integrationshemmnisse von Muslimen in die deutsche Gesellschaft. Doch was ist gemeint, wenn die Herausgeber und Autoren dieses Buches vom politischen Islam sprechen? Für Carsten Linnemann und Winfried Bausback ist eine klare Differenzierung dringend notwendig, "denn den einen Islam gibt es nicht. Stattdessen gibt es unzählige Strömungen, leider nicht nur friedliebende. Die radikalen Ausprägungen, die den westlichen Lebensstil zum Feindbild erheben und unsere freiheitlich-demokratische Rechtsordnung zu unterlaufen suchen, bezeichnen wir als ´politischen Islam´. Und genau um diesen politischen Islam geht es in diesem Buch." Weit über 1 Mio. Menschen sind seit 2015 aus überwiegend muslimischen Ländern nach Deutschland gekommen. Dadurch ist die deutsche Gesellschaft pluralistischer geworden. Wenn es jedoch nicht gelingt, den liberalen islamischen Kräften in Deutschland und Europa Raum zur Entfaltung zu geben, ist der gesellschaftliche Friede gefährdet. Radikale Auslegungen sind nicht mit der demokratischen und rechtsstaatlichen Grundordnung Deutschlands zu vereinbaren. Die Probleme des politischen Islam, etwa die Moscheenfinanzierung aus dem Ausland, die Auswüchse der Schariajustiz oder die Unterdrückung von Mädchen und Frauen, müssen identifiziert und es Antworten darauf gefunden werden. Integration kann nur gelingen, wenn jeder die Grundregeln des Zusammenlebens anerkennt und sich ihnen anpasst. Dazu zählt die Akzeptanz des aufgeklärten, säkularisierten Staates sowie der freiheitlichen Errungenschaften, die Religionsfreiheit eingeschlossen. Und dennoch kann und darf die Religionsfreiheit nicht schrankenlos sein, wenn der gesellschaftliche Zusammenhalt und letztlich die Demokratie bewahrt werden sollen. Diese Entwicklungen und die Beobachtung, dass islamistische Strömungen in Deutschland zunehmen, haben die beiden Herausgeber zum Anlass genommen, mit einigen der renommiertesten Experten und Publizisten aus den Bereichen Islamwissenschaft, Soziologie, Politologie und Terrorbekämpfung ins Gespräch zu kommen. "Es wurden die entscheidenden Bereiche identifiziert, in denen sich religiöser Extremismus Bahn brechen kann, und Vorschläge erarbeitet, wie diesem Einhalt geboten werden kann. Ziel war und ist es, die Debatte zum Islam auf eine neue Basis zu stellen und auch unbequeme Fakten anzusprechen. Nichts verschweigen, nichts schönreden, aber auch nichts schwarzmalen – das ist unsere Devise." Die Autoren erklären, was gesetzlich, in der Prävention und in der Wertevermittlung getan werden muss, um extremistische Auslegungen zurückzudrängen und die liberalen Kräften im Islam zu stärken. Am Ende des Buches steht der Entwurf eines Maßnahmenpakets, das die Politik schnellstmöglich umsetzen sollte. Mit Beiträgen von Marwan Abou Taam, Sascha Adamek, Michael Blume, Necla Kelek, Markus Kerber, Ruud Koopmans, Ahmad Mansour, Boris Palmer, Christine Schirrmacher, Andreas Schnadwinkel, Düzen Tekkal, Bassam Tibi und Joachim Wagner.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2019
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-451-38351-9
- ISBN-Online
- 978-3-451-81603-1
- Verlag
- Herder, Freiburg
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 288
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Vorwort – was ist der politische Islam? Kein Zugriff Seiten 7 - 10Autor:innen: |
- Gehört der real existierende Islam zu Deutschland? Kein Zugriff Seiten 11 - 23Autor:innen:
- Wie die Integration islamischer Zuwanderer nach Europa behindert wird Kein Zugriff Seiten 24 - 41Autor:innen:
- Islam zwischen Reformen und Konfrontation Kein Zugriff Seiten 42 - 60Autor:innen:
- Der politische Islam und die Grenzlinien des Rechtsstaats Kein Zugriff Seiten 61 - 74Autor:innen:
- Islamistische Geldströme – und wie sie einzudämmen sind Kein Zugriff Seiten 75 - 90Autor:innen:
- Ist das Kopftuch die Fahne des politischen Islams? Kein Zugriff Seiten 91 - 105Autor:innen:
- Das wachsende Unbehagen am islamischen Religionsunterricht Kein Zugriff Seiten 106 - 121Autor:innen:
- Eine nationale Strategie gegen Radikalisierung Kein Zugriff Seiten 122 - 141Autor:innen:
- Antisemitismus und die Krise des politisierten Islams Kein Zugriff Seiten 142 - 158Autor:innen:
- Paralleljustiz im deutschen Rechtsstaat Friedensrichter, Streitschlichter, Schariagerichtshöfe Kein Zugriff Seiten 159 - 171Autor:innen:
- German Dream – unsere Antwort auf den politischen Islam Kein Zugriff Seiten 172 - 180Autor:innen:
- Deutsche Islam Konferenz – eine Positionierung Kein Zugriff Seiten 181 - 193Autor:innen:
- Flucht, Islam, Integration – Aufnahme- und Integrationsleistung in einer deutschen Stadt Kein Zugriff Seiten 194 - 206Autor:innen:
- Der politische Islam in den Medien Kein Zugriff Seiten 207 - 219Autor:innen:
- Agenda gegen den politischen Islam – Einfallstore schließen und Perspektiven für einen liberalen Islam schaffen Kein Zugriff Seiten 220 - 261Autor:innen:
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 262 - 279
- Die Herausgeber Kein Zugriff Seiten 280 - 280
- Die Autoren Kein Zugriff Seiten 281 - 287
- Dank Kein Zugriff Seiten 288 - 288






