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Der Einfluss der dienstlichen Beurteilung in Bezug auf Stellenbesetzungs- und Auswahlverfahren

Praxisleitfaden für Beurteiler und Beurteilte in der niedersächsischen Landesverwaltung
Autor:innen:
Verlag:
 2019

Zusammenfassung

In diesem Praxisleitfaden für Beurteiler und Beurteilte in der niedersächsischen Landesverwaltung wird das Verfahren zur Erstellung der dienstlichen Beurteilung und deren Bedeutung in Stellenbesetzungs- und Auswahlverfahren erörtert. Die dienstliche Beurteilung stellt ein zentrales Element im Rahmen der Personalbewertung und -entwicklung im öffentlichen Dienst dar. Ihre rechtlichen Wurzeln liegen in dem aus Art. 33 Abs. 2 GG entwickelten Leistungsprinzip und dem Prinzip der Bestenauslese. Demzufolge hat jeder Deutsche nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt.

Für den öffentlichen Arbeitgeber stellt die dienstliche Beurteilung in Stellenbesetzungs- und Auswahlverfahren das entscheidende Auswahlinstrument dar. Somit hat sie für den einzelnen Beschäftigten einen hohen Einfluss auf sein berufliches Fortkommen.

Dies ist nicht immer unproblematisch, da die Beurteilung von Menschen durch Menschen durch Vorurteile und psychologische Wahrnehmungsverzerrungen verfälscht werden kann. Auch Beurteilungsungerechtigkeiten aufgrund geschlechterspezifischer Faktoren, reduzierter Arbeitszeiten oder z.B. Mobile Working ließen sich in Untersuchungen wiederholt feststellen.

Daher ist ein Rechtschutz gegen die dienstlichen Beurteilungen von großer Bedeutung. Zwar stellt die dienstliche Beurteilung aufgrund des fehlenden Regelungscharakters keinen Verwaltungsakt dar. Trotzdem wurde das Rechtsmittel des Widerspruchs von der Rechtsprechung für zulässig erklärt. Die Beamten haben nach erfolglosem Widerspruchsverfahren die Möglichkeit, allgemeine Leistungsklage beim Verwaltungsgericht einzulegen. Den Arbeitnehmern steht der arbeitsgerichtliche Rechtsweg offen.

Petra Walther ist Dipl.-Verwaltungswirtin (FH) und MBA in der Fachrichtung Public Management. Sie ist im Personal- und Organisationsreferat des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport tätig.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2019
ISBN-Print
978-3-8293-1429-9
ISBN-Online
978-3-7489-0044-3
Verlag
KSV Medien, Wiesbaden
Sprache
Deutsch
Seiten
142
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 18
    1. 1.1 Personalentscheidungen nur noch auf der Grundlagedienstlicher Beurteilungen? Kein Zugriff
    2. 1.2 Konzeption der Arbeit Kein Zugriff
    3. 1.3 Vorgehensweise und Methodik Kein Zugriff
    1. 2.1 Ein historischer Überblick Kein Zugriff
    2. 2.2 Wesen und Zweck der Beurteilung Kein Zugriff
      1. 2.3.1 Gesetzliche Grundlagen des Beurteilungswesens Kein Zugriff
        1. 2.3.2.1 Beamte Kein Zugriff
        2. 2.3.2.2 Arbeitnehmer Kein Zugriff
      2. 2.3.3 Richterrecht Kein Zugriff
      1. 2.4.1 Personenkreis Kein Zugriff
        1. 2.4.2.1 Regelbeurteilung Kein Zugriff
        2. 2.4.2.2 Anlassbeurteilung zur Bewerbung um einen höherwertigenDienstposten Kein Zugriff
        3. 2.4.2.3 Probezeitbeurteilung Kein Zugriff
        4. 2.4.2.4 Fortschreibung Kein Zugriff
        1. 2.4.3.1 Beurteilungskommission Kein Zugriff
        2. 2.4.3.2 Erstbeurteilung Kein Zugriff
        3. 2.4.3.3 Zweitbeurteilung Kein Zugriff
        4. 2.4.3.4 Bekanntgabe der Beurteilung Kein Zugriff
        1. 2.5.1.1 Leistungsbeurteilung Kein Zugriff
        2. 2.5.1.2 Befähigungseinschätzung Kein Zugriff
        3. 2.5.1.3 Gesamturteil Kein Zugriff
      1. 2.5.2 Richtwertempfehlung Kein Zugriff
    3. 2.6 Beurteilungsprobleme Kein Zugriff
    4. 2.7 Zwischenfazit Kein Zugriff
    1. 3.1 Rechtscharakter der dienstlichen Beurteilung Kein Zugriff
          1. 3.2.1.1.1 Gegenvorstellung Kein Zugriff
          2. 3.2.1.1.2 Beschwerde Kein Zugriff
        1. 3.2.1.2 Förmliche Rechtsbehelfe Kein Zugriff
      1. 3.3.1 Beamte Kein Zugriff
      2. 3.3.2 Arbeitnehmer Kein Zugriff
    2. 3.4 Auswirkung auf StellenbesetzungsundAuswahlentscheidungen Kein Zugriff
    3. 3.5 Zwischenfazit Kein Zugriff
    1. 4.1 Anforderungsprofil versus dienstlicheBeurteilungen Kein Zugriff
        1. 4.2.1.1 Deklaratorisches Anforderungsprofil Kein Zugriff
        2. 4.2.1.2 Konstitutives Anforderungsprofil Kein Zugriff
        3. 4.2.1.3 Einengung des Bewerberfeldes aufgrunddes Anforderungsprofils Kein Zugriff
      1. 4.3.1 Grundsätzliches Vorgehen Kein Zugriff
      2. 4.3.2 Aktualität der Beurteilung Kein Zugriff
        1. 4.3.3.1 Gesamturteil der aktuellen Beurteilung Kein Zugriff
        2. 4.3.3.2 Ausschärfung der aktuellen Beurteilung Kein Zugriff
        3. 4.3.3.3 Rückgriff auf frühere Beurteilungen Kein Zugriff
        1. 4.3.4.1 Strukturiertes Auswahlgespräch Kein Zugriff
        2. 4.3.4.2 Assessment‐Center Kein Zugriff
      3. 4.3.5 Hilfskriterien Kein Zugriff
    2. 4.4 Zwischenfazit Kein Zugriff
    1. 5.1 Zusammenfassende Betrachtung Kein Zugriff
      1. 5.2.1 Leitsätze zu dienstlichen Beurteilungen Kein Zugriff
      2. 5.2.2 Leitsätze zum Rechtschutz gegen dienstlicheBeurteilungen Kein Zugriff
      3. 5.2.3 Leitsätze zu Personalauswahlentscheidung Kein Zugriff
    2. 5.3 Ausblick Kein Zugriff
  2. Anhang: Allgemeine Richtlinien für die dienstlicheBeurteilung im unmittelbarenLandesdienst (BRL) Kein Zugriff Seiten 129 - 140
  3. Stichwortverzeichnis Kein Zugriff Seiten 141 - 142

Literaturverzeichnis (58 Einträge)

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