Die Zeitschrift psychosozial beschäftigt sich mit gesellschaftlichen und kulturellen Erfahrungen und deren Zusammenhang mit psychischen Entwicklungen und Dynamiken. Die Zeitschrift fördert den Dialog zwischen den Sozialwissenschaften, den Kulturwissenschaften, der Psychologie und der Psychoanalyse und bietet Raum für Beiträge zur qualitativen, quantitativen sowie theoretisch-konzeptionellen Forschung. Die 1978 gegründete Zeitschrift erschien zunächst im Rowohlt Verlag, ab 1986 im Beltz Verlag. Seit 1993 erscheint sie im Psychosozial-Verlag mit vier Themenheften pro Jahr. Im Jahr 2014 hat sich die Zeitschrift psychosozial mit der Zeitschrift Psychotherapie und Sozialwissenschaft zusammengeschlossen. Jedes der Hefte bietet neben den Schwerpunktthemen auch Raum für freie Beiträge und Rezensionen. Alle Beiträge sind peer-reviewed.
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Bibliographische Angaben
ISSN-Print
0171-3434
ISSN-Online
2699-1586
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Sprache
Deutsch
Produkttyp
Ausgabe
Artikel
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Seite 1 - 4
Psychosozial-Verlag, Gießen 2026
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Seite 5 - 10
Psychosozial-Verlag, Gießen 2026
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Seite 11 - 18
Der Beitrag befasst sich aus kulturhistorischer, philosophischer und literaturwissenschaftlicher Perspektive mit der seit der frühen Neuzeit allmählich zunehmenden Kritik an Imaginationen der Unsterblichkeit. Das erste Kapitel thematisiert Franz...
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Seite 19 - 28
Im vorliegenden Beitrag wird aus psychoanalytischer Perspektive das menschliche Vermögen einer Verlustfähigkeit erörtert. Das Ineinander aus Verlust und Verbleib erlaubt eine Ausrichtung auf Zukünftiges als Offenes, sodass ein Verlust anerkannt,...
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Seite 29 - 43
Suizidalität ist wie kaum ein anderes psychisches Symptom untrennbar mit einem realen oder fantasierten Objektverlust verknüpft, der als Selbstund Weltverlust erlebt werden kann. Das Verlusterleben kann durch den Tod eines bedeutungsvollen...
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Seite 44 - 58
Tagebuchaufzeichnungen können komplexe und differenzierte Einsichten in die prozesshafte Verarbeitung von Verlusterfahrungen gewähren. Sie erzählen den erlittenen Verlust nicht aus der Retrospektive, sondern sind durch die zeitliche Nähe zum...
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Seite 59 - 75
Der Beitrag untersucht die Dialektik von Bindung und Verlust in spätmodernen Paarbeziehungen. Ausgehend von der These, dass Konjugalität strukturell mit Verlust verbunden ist, werden auf der Grundlage französischer Soziologien des Individuums...
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Seite 76 - 90
Dieser Beitrag wendet sich gegen Standpunkte, die darauf hinauslaufen, als nur einschränkend begriffene Verluste jedweder Art seien möglichst zu vermeiden, zu kompensieren oder zu annullieren. Dagegen wird auf eine Dimension unaufhebbaren Verlusts...
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Seite 91 - 104
In sozialkonstruktivistischer Rahmung werden psychoanalytische Ansätze mit sozialpsychologischen und soziologischen zu einer dynamischen sozio-psychoanalytischen Triebund Prozesstheorie der Macht verknüpft. Im Sinne einer Verschränkung solcher...