Die Zeitschrift psychosozial beschäftigt sich mit gesellschaftlichen und kulturellen Erfahrungen und deren Zusammenhang mit psychischen Entwicklungen und Dynamiken. Die Zeitschrift fördert den Dialog zwischen den Sozialwissenschaften, den Kulturwissenschaften, der Psychologie und der Psychoanalyse und bietet Raum für Beiträge zur qualitativen, quantitativen sowie theoretisch-konzeptionellen Forschung. Die 1978 gegründete Zeitschrift erschien zunächst im Rowohlt Verlag, ab 1986 im Beltz Verlag. Seit 1993 erscheint sie im Psychosozial-Verlag mit vier Themenheften pro Jahr. Im Jahr 2014 hat sich die Zeitschrift psychosozial mit der Zeitschrift Psychotherapie und Sozialwissenschaft zusammengeschlossen. Jedes der Hefte bietet neben den Schwerpunktthemen auch Raum für freie Beiträge und Rezensionen. Alle Beiträge sind peer-reviewed.
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Bibliographische Angaben
ISSN-Print
0171-3434
ISSN-Online
2699-1586
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Sprache
Deutsch
Produkttyp
Ausgabe
Artikel
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Seite 1 - 4
Psychosozial-Verlag, Gießen 2026
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Seite 5 - 12
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Seite 13 - 26
Der vorliegende Beitrag untersucht den Zusammenhang zwischen sozialer Teilhabe und Raumordnung im Film Tori et Lokita (2022) von Jean-Pierre und Luc Dardenne. Der Film erzählt von den Bemühungen der beiden Titelfiguren, der 16-jährigen Lokita...
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Seite 27 - 42
Der Beitrag untersucht filmpsychoanalytisch (Hamburger, 2018) die unbewusste Rezeption von Tori et Lokita (2023). Er unterscheidet drei Ebenen des Filmverstehens: das logische Verstehen des Plots, das psychologische Verstehen oder Nacherleben der...
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Seite 43 - 56
Der Artikel analysiert die Erzählund Legitimationszwänge von Flucht im Kontext des europäischen Asylregimes und verknüpft filmische mit migrationsund sozialpädagogischen Perspektiven. Am Beispiel des belgischen Films Tori und Lokita (2022)...
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Seite 57 - 66
Der Beitrag setzt sich mit der subjektivationstheoretischen Figur des widerständigen Subjekts im Kontext von Fluchtmigration auseinander. Dabei wird argumentiert, dass einer starken Betonung der Widerständigkeit von Subjekten Ambivalenzen...
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Seite 67 - 78
Der Beitrag widmet sich der tiefenhermeneutischen Analyse des Erlebens von Tayo, einem 47-jährigen Geflüchteten, der zusammen mit seiner Familie mit dem unsicheren Aufenthaltsstatus der Duldung in Deutschland lebt. Dabei wird zunächst gezeigt,...
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Seite 79 - 88
Der Beitrag untersucht, wie in Beziehungen des freiwilligen Engagements Zugehörigkeit als Familie erzählt wird. Unter der analytischen Perspektive der Agency werden auf Grundlage episodischer Interviews und unter Anwendung der Grounded Theory als...
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Seite 89 - 100
Der Beitrag beleuchtet die Dynamik sequenzieller Traumatisierung jugendlicher Menschen mit Fluchtbzw. Zwangsmigrationserfahrungen im Spannungsfeld von Vulnerabilität, Anpassung und Subjektivierung. Im Fokus steht die Frage, wie die pädagogische...
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Seite 101 - 112
Der Beitrag untersucht, wie DDR-Leistungssportler*innen ihre Sportvergangenheit und deren biografische Folgen deuten und verarbeiten. Datengrundlage waren 15 narrative Interviews (Schütze, 1983) mit Athlet*innen unterschiedlicher...
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Seite 113 - 122
Seit alters her machen Menschen Bilder von sich und stellen sich dar. Was mit der Bildwerdung des Körpers in grauer Vorzeit begann und mit dem Selfiekult eine neue qualitative Stufe erreichte, hat mit der Verwandlung des Körpers in ein animiertes...