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Das Pathos des Sozialen

Beiträge zur Neophänomenologischen Soziologie
Autor:innen:
Verlag:
 13.10.2023

Zusammenfassung

Das menschliche Zusammenleben ist pathisch: Es wird erfahren, erlebt, erlitten. Die Soziologie ignoriert diesen Aspekt mehrheitlich, weil sie sich im Kern als Handlungs-, nicht aber als Widerfahrniswissenschaft versteht. Robert Gugutzer kritisiert eine solche aktivistische Sicht und plädiert für eine intensivere Berücksichtigung des Pathos des Sozialen. Auf der Grundlage der Neuen Phänomenologie von Hermann Schmitz entwickelt Gugutzer eine Neophänomenologische Soziologie (NPS), in deren Mittelpunkt die Leiblichkeit der sozialen ›Patheure‹ steht. Denn: Das Widerfahrende spürt man. Die NPS ist daher wesentlich eine Soziologie am Leitfaden des Leibes. Ihr Interesse gilt den subjektiven Tatsachen des affektiven Betroffenseins, der zwischenmenschlichen und transhumanen leiblichen Kommunikation sowie den Gefühlen als Atmosphären und deren Einbettung in Situationen. Das vorliegende Buch bietet erstmals einen umfassenden Einblick in das Theorie- und Forschungsprogramm der NPS. Das menschliche Zusammenleben ist pathisch: Es wird erfahren, erlebt, erlitten. Die Soziologie ignoriert diesen Aspekt mehrheitlich, weil sie sich im Kern als Handlungs-, nicht aber als Widerfahrniswissenschaft versteht. Robert Gugutzer kritisiert eine solche aktivistische Sicht und plädiert für eine intensivere Berücksichtigung des Pathos des Sozialen. Auf der Grundlage der Neuen Phänomenologie von Hermann Schmitz entwickelt Gugutzer eine Neophänomenologische Soziologie (NPS), in deren Mittelpunkt die Leiblichkeit der sozialen ›Patheure‹ steht. Denn: Das Widerfahrende spürt man. Die NPS ist daher wesentlich eine Soziologie am Leitfaden des Leibes. Ihr Interesse gilt den subjektiven Tatsachen des affektiven Betroffenseins, der zwischenmenschlichen und transhumanen leiblichen Kommunikation sowie den Gefühlen als Atmosphären und deren Einbettung in Situationen. Das vorliegende Buch bietet erstmals einen umfassenden Einblick in das Theorie- und Forschungsprogramm der NPS.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2023
Erscheinungsdatum
13.10.2023
ISBN-Print
978-3-95832-344-5
ISBN-Online
978-3-7489-4386-0
Verlag
Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
Sprache
Deutsch
Seiten
292
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
    1. 1.1 Das alltägliche Pathos Kein Zugriff
    2. 1.2 Der soziologische Aktivismus Kein Zugriff
    3. 1.3 Soziologische Pathosformeln Kein Zugriff
    4. 1.4 Soziologie am Leitfaden des Leibes Kein Zugriff
    5. 1.5 Beiträge zur NPS Kein Zugriff
    6. Literatur Kein Zugriff
      1. 2.1 Leib und Gefühl: Affektives Betroffensein als präpersonales Apriori des Sozialen Kein Zugriff
        1. 2.2.1 Wechselseitige Einleibung als Quelle der Du-Evidenz Kein Zugriff
        2. 2.2.2 Transhumane Soziologie Kein Zugriff
        1. 2.3.1 Schmitz’ Situationstheorie Kein Zugriff
        2. 2.3.2 Gemeinsame Situationen: Genese, Stabilisierung, Transformation Kein Zugriff
        3. 2.3.3 Methodologischer Situationismus Kein Zugriff
      2. 2.4 Fazit Kein Zugriff
      3. Literatur Kein Zugriff
      1. 3.1 Der neophänomenologische Atmosphärenbegriff Kein Zugriff
      2. 3.2 Der neophänomenologische Situationsbegriff Kein Zugriff
      3. 3.3 Zur begrifflichen Vermittlung von Situation und Atmosphäre Kein Zugriff
      4. 3.4 Situationstypen und Atmosphären des Sports Kein Zugriff
      5. 3.5 Ein konzeptionell weiterführendes Fallbeispiel Kein Zugriff
      6. 3.6 Fazit Kein Zugriff
      7. Literatur Kein Zugriff
      1. 4.1 Hans Joas’ neopragmatistische Theorie kreativen Handelns Kein Zugriff
      2. 4.2 Hermann Schmitz’ Anmerkungen zu einer Neophänomenologie der Kreativität Kein Zugriff
        1. 4.3.1 Situationsprobleme Kein Zugriff
        2. 4.3.2 Kreatives Handeln Kein Zugriff
      3. 4.4 Fazit Kein Zugriff
      4. Literatur Kein Zugriff
      1. 5.1 Doing sociology mit »Fleisch und Blut« Kein Zugriff
      2. 5.2 Phänomenologie der Forschungssituation Kein Zugriff
      3. 5.3 Der Forscherleib als Erkenntnisquelle Kein Zugriff
      4. 5.4 Körperliche und leibliche Kommunikation als Erkenntnisinstrumente Kein Zugriff
      5. 5.5 Fazit Kein Zugriff
      6. Literatur Kein Zugriff
      1. 6.1 Phänomenologie des Leibes Kein Zugriff
      2. 6.2 Soziologische Widerstände gegen den Leib Kein Zugriff
      3. 6.3 Soziologische Erkenntnisse ›durch‹ den Leib Kein Zugriff
      4. 6.4 Leiblicher Eigensinn und Widerständigkeit des Leibes Kein Zugriff
      5. 6.5 Leibliches Wissen und Leibgedächtnis Kein Zugriff
      6. 6.6 Fazit Kein Zugriff
      7. Literatur Kein Zugriff
      1. 7.1 Phänomenbegriff und Methode der Neuen Phänomenologie Kein Zugriff
      2. 7.2 Phänomenologie der Kraft Kein Zugriff
      3. 7.3 Soziale Kräfte in der Corona-Pandemie Kein Zugriff
      4. 7.4 Fazit Kein Zugriff
      5. Literatur Kein Zugriff
      1. 8.1 Männlichkeit als Situation Kein Zugriff
      2. 8.2 Männerkörper – Männerleib Kein Zugriff
      3. 8.3 Primäre männliche Leibesinseln Kein Zugriff
      4. 8.4 Härte als originär männlicher Erfahrungsmodus Kein Zugriff
      5. 8.5 Männlichkeit als leibliche Differenzerfahrung Kein Zugriff
      6. 8.6 Fazit Kein Zugriff
      7. Literatur Kein Zugriff
      1. 9.1 Gefühle als räumlich ausgebreitete Atmosphären Kein Zugriff
      2. 9.2 Sorge als wahrgenommene und machtvoll ergreifende Atmosphäre Kein Zugriff
      3. 9.3 Schichten des Gefühlsraums Kein Zugriff
      4. 9.4 Typen des Sorgegefühls Kein Zugriff
      5. 9.5 Handlungstheoretische Fortführungen Kein Zugriff
      6. 9.6 Sorge als Situationsproblem und ihre kreative Handhabung Kein Zugriff
      7. 9.7 Fazit Kein Zugriff
      8. Literatur Kein Zugriff
      1. 10.1 Der Blick als ursprüngliche Quelle von Sozialität Kein Zugriff
      2. 10.2 Der Blick als leibliche Regung und wechselseitige Einleibung Kein Zugriff
      3. 10.3 Phänomenologie des Dackelblicks Kein Zugriff
      4. 10.4 Fazit Kein Zugriff
      5. Literatur Kein Zugriff
      1. 11.1 Leibqualitäten von Sportgeräten und Sportelementen Kein Zugriff
      2. 11.2 Sachzwänge oder die leibliche Macht der Sportsachen Kein Zugriff
      3. 11.3 Sportsachen als Bewegungssuggestionen Kein Zugriff
      4. 11.4 Leibliche Sachaneignung im Bewegungslernen Kein Zugriff
      5. 11.5 Fazit Kein Zugriff
      6. Literatur Kein Zugriff
      1. 12.1 Dinge als machtvolle leibliche Kommunikationspartner Kein Zugriff
      2. 12.2 Technik der Leibbemeisterung und die Suggestionsmacht der Technik Kein Zugriff
      3. 12.3 Sensualistische Reduktion: Der gemessene Körper Kein Zugriff
      4. 12.4 Verknüpfung von Einzelheiten: Vernetzte Körper Kein Zugriff
      5. 12.5 Self-Tracking als Plakat-Situation: Merkmale des Zeitgeists Kein Zugriff
      6. Literatur Kein Zugriff
  2. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 289 - 289
  3. Textnachweise Kein Zugriff Seiten 290 - 292

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