Regel und Recht
Wechselwirkungen zwischen Verbandsrecht und staatlichem Recht und deren strukturelle Besonderheiten- Autor:innen:
- Reihe:
- Schriften zum Sportrecht, Band 12
- Verlag:
- 2008
Zusammenfassung
Gegenstand der Arbeit ist das Verhältnis zwischen dem selbst gesetzten Recht der Sportverbände und den sportrelevanten Bestimmungen des staatlichen Rechts. Der Dualismus beider Rechtskreise gilt als Kennzeichen des Sportrechts. In Bezug auf den Sport gelten Regel und Recht nicht losgelöst voneinander. Es kommt bei deren Anwendung vielmehr zu gegenseitigen Einwirkungen und Verzahnungen. Dieses Spannungsverhältnis wird einerseits bestimmt durch die den Verbänden zustehende Verbandsautonomie aus Art. 9 GG, andererseits durch die Grundrechte der einzelnen am Sport Beteiligten. Bedeutung erlangt das Verhältnis zwischen Regel und Recht etwa bei der Frage, inwiefern verbandsrechtliche Entscheidungen von staatlichen Gerichten überprüft werden dürfen. Aber auch bei der Frage nach der zivilrechtlichen Haftung von Sportlern ist das Verhältnis zwischen Regel und Recht zu berücksichtigen. Die vorliegende Arbeit gibt einen strukturellen Nachweis dieser Interdependenzen in den verschiedenen Bereichen des Zivilrechts, des Öffentlichen Rechts und des Strafrechts. Damit werden die gegenseitigen Verbindungslinien zwischen staatlichem Recht und Verbandsrecht zum ersten Mal umfassend dargestellt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2008
- ISBN-Print
- 978-3-8329-3682-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-1118-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriften zum Sportrecht
- Band
- 12
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 144
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
- Gegenstand der Arbeit Kein Zugriff Seiten 13 - 14
- Ziel der Arbeit Kein Zugriff Seiten 14 - 14
- Gang der Arbeit Kein Zugriff Seiten 14 - 16
- Begriff des Sports Kein Zugriff Seiten 17 - 19
- Pyramidenförmiger Aufbau Kein Zugriff
- Monopolistische Struktur Kein Zugriff
- Sportverbandswesen auf internationaler Ebene Kein Zugriff
- Grundlagen des Vereinsrechts Kein Zugriff
- Spielregeln im engeren Sinne Kein Zugriff
- Spielregeln im weiteren Sinne Kein Zugriff
- Allgemeine Verbandsregeln Kein Zugriff
- Verbindlichkeit des Vereins- und Verbandsregelwerks Kein Zugriff Seiten 25 - 27
- Begriff des Rechts Kein Zugriff Seiten 27 - 28
- Verhältnis von Regel und Recht Kein Zugriff Seiten 28 - 31
- Rechtsnatur der Vereinssatzung und Auslegung der Satzung Kein Zugriff
- Weite Auslegung des § 25 BGB Kein Zugriff
- Enge Auslegung des § 25 BGB Kein Zugriff
- Funktion des § 25 BGB Kein Zugriff
- Entscheidungsebenen innerhalb des Verbandes Kein Zugriff
- Prüfung Schiedsrichterentscheidungen durch Sportgerichte Kein Zugriff
- Allgemeine Rechtsmäßigkeitsvoraussetzungen Kein Zugriff
- Inhaltliche Kontrolle Kein Zugriff
- Rechtlicher Überprüfungsmaßstab § 242 Kein Zugriff
- Aufnahmezwang für Verbände mit Monopolstellung Kein Zugriff
- Verstoß gegen Art 39 EGV bei Wechsel in anderen Staat der EG Kein Zugriff
- Unwirksamkeit von Transferregelungen Kein Zugriff
- Unzulässigkeit der Verpflichtung zum Ersatz von Ausbildungskosten Kein Zugriff
- Festlegung in der Satzung Kein Zugriff
- Bestimmtheit Kein Zugriff
- Rückwirkungsverbot Kein Zugriff
- Innerer Zusammenhang mit Verbandsautonomie Kein Zugriff
- Verhältnismäßigkeit der Sanktion Kein Zugriff
- Verschulden Kein Zugriff
- Gewährung Anspruch auf rechtliches Gehör Kein Zugriff
- Ausgestaltung des Anspruchs auf Gehör durch faires Verfahren Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Europäisches Kartellrecht Kein Zugriff
- Nationales Kartellrecht Kein Zugriff
- Tierschutzgesetz Kein Zugriff
- Umweltrecht Kein Zugriff
- Steuerrecht Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- § 17 TierSchG Kein Zugriff
- § 228 StGB als Grenze von Verbandsbestimmungen Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Sportregeln mit Bedeutung bei sporthaftungsrechtlichen Fragen Kein Zugriff
- § 823 I BGB als Regelung der Haftung bei Sportverletzungen Kein Zugriff
- Voraussetzungen und Konzeption des § 823 I BGB Kein Zugriff
- Rechtfertigung durch Einwilligung Kein Zugriff
- Rechtfertigung wegen spielgerechten Verhaltens Kein Zugriff
- Sozialadäquanz regelgerechten Verhaltens Kein Zugriff
- Erfordernis der Verkehrspflichtverletzung bei Sportverletzungen Kein Zugriff
- Absolut bindende Wirkung der Sportverbandsregeln Kein Zugriff
- Spielregeln bloß sachverständige Konkretisierung des maßgeblichen Verhaltensmaßstabes, an den das Gericht nicht gebunden ist Kein Zugriff
- Berücksichtigung Besonderheiten des Sports auf Verschuldensebene Kein Zugriff
- Ausschluss der Haftung nach § 242 BGB Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Bestimmung der nach § 6 a AMG verbotenen Dopingsubstanzen durch Anti-Doping-Regelungen der Sportverbände Kein Zugriff
- Bestimmung der nach § 3 Nr. 1b TierSchG verbotenen Dopingsubstanzen durch Dopingbestimmungen der Rennsportverbände Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Sportregeln, die bestimmte Verhaltensmaßstäbe festsetzen Kein Zugriff
- Straftaten bei sportlicher Betätigung sowie deren Deliktsaufbau Kein Zugriff
- Lösungen zur Beurteilung der Strafbarkeit bei Körperverletzungen Kein Zugriff
- Strafbarkeit bei Parallelsportarten Kein Zugriff
- Einschränkung beim Merkmal der Körperverletzung Kein Zugriff
- Sozialadäquanz Kein Zugriff
- Tatbestandsausschluss wegen Sportadäquanz Kein Zugriff
- Ausschluss objektiver Zurechnung infolge einverständlicher Fremdgefährdung Kein Zugriff
- Ausschluss objektiver Zurechnung wegen Eigenverantwortlichkeit des Opfers Kein Zugriff
- Objektiver Sorgfaltsmaßstab bei Fahrlässigkeitsdelikten bestimmt durch die Sportregeln Kein Zugriff
- Erlaubtes Risiko Kein Zugriff
- Einwilligungslösung Kein Zugriff
- Mutmaßliche Einwilligung Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Einbeziehung von WADA-Dopingbestimmungen in die Strafbestimmung § 95 I Nr. 2a AMG Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Abschließende Wertung Kein Zugriff Seiten 133 - 138
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 139 - 144





