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Monographie Kein Zugriff
Zeitenwandel als Familiendrama
Genre und Politik im deutschen Theater des 18. Jahrhunderts- Autor:innen:
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Im Theater der Aufklärung wird Familie politisch. Mit der Etablierung des Bürgerlichen Trauerspiels geht mehr als die Aufwertung des Privat-Menschlichen einher. Die deutschsprachige Bühne gewinnt ein emotional aufgeladenes Bezugssystem, das auch genutzt wird, um die großen politischen Themen der Zeit wie Herrschaft, Revolution und Sklaverei zu diskutieren. An Dramen bekannter sowie (heute) unbekannter Autoren offenbart sich ein diskursives Netz, das sich entlang des Paradigmas ‚Familie‘ entfaltet – wobei das Theater zum Verhandlungsort der bedeutenden gesellschaftspolitischen Umwälzungen im 18. Jahrhundert wird.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-8498-1087-0
- ISBN-Online
- 978-3-8498-1088-7
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 446
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- 1. Szenen des Theaters Kein Zugriff
- 2.1 Geschichte und Text Kein Zugriff
- 2.2 Literatur und Diskurs Kein Zugriff
- 3.1 „Familie“ im 18. Jahrhundert Kein Zugriff
- 3.2 Familiendrama als interdiskursiver Verhandlungsort Kein Zugriff
- 3.3 Zwischen ‚bourgeois‘ und ‚citoyen‘: Polyvalenz des „Bürgers“ Kein Zugriff
- 4.1 Untersuchungsperspektive Kein Zugriff
- 4.2 Aufbau und Textmaterial Kein Zugriff
- A. Dramaturgische Neuanfänge: Heroische Tragödie und Bürgerliches Trauerspiel Kein Zugriff
- 1.1 Heroischer Held mit Familie Kein Zugriff
- 1.2 „Hochzeitmachen“ in der Heroischen Tragödie Kein Zugriff
- 1.3 Cato als Vater Kein Zugriff
- 1.4 Verbindung von Familie und Staat Kein Zugriff
- 2.1 Zwischen Tragödientradition und Hamburger Geschichte Kein Zugriff
- 2.2 Problematisierte Heroik Kein Zugriff
- 2.3 Das Heldentum der Männer Kein Zugriff
- 2.4 Das Weinen und „Schreyen“ der Frauen Kein Zugriff
- 2.5 Fazit: Brüche im heroischen Paradigma Kein Zugriff
- 1.1 Problematische Tugend: Sara Kein Zugriff
- 1.2 Vaterbilder im Wandel Kein Zugriff
- 1.3 Problematische Leitfigur: Sir William Kein Zugriff
- 1.4 Figurenrelativismus und die Intrigantin mit katalysatorischer Funktion Kein Zugriff
- 1.5 Fazit: Relationale Verhandlungen im neuen Gattungsmodell Kein Zugriff
- D. Zwischenfazit: Familie im Drama zwischen heroischem und familialem Paradigma Kein Zugriff
- 1.1 Staatspolitisches, privat- und allgemeinmenschliches Ideal Kein Zugriff
- 1.2 Konkurrierende Ideale: Wofür steht Brutus? Kein Zugriff
- 1.3 Römische Tugend aus dem Privaten Kein Zugriff
- 1.4 Gesetz versus Tugend Kein Zugriff
- 1.5 Fazit: Öffentliche Familie Kein Zugriff
- 2.1 Fixpunkt im patriarchalischen System? Der Vater in Unruhe Kein Zugriff
- 2.2 Wiederholung und Variation: Beunruhigende Rhetorik Kein Zugriff
- 2.3 Zitierte Ruhe: Vorbilder Kein Zugriff
- 2.4 ‚Ruhe und Ordnung‘ Kein Zugriff
- 2.5 Fazit: Internalisierte Gattungsirritation Kein Zugriff
- 2.6 Polemische Reaktionen: Bodmers "Epilogus zur Emilia Galotti" Kein Zugriff
- 1.1 Re-Heroisierung Kein Zugriff
- 1.2 Richtiges Handeln: Gefühl und Recht Kein Zugriff
- 1.3 ‚Staatsbürger‘ mit veränderter Konnotation: römischer Bürger und pflichtbewusster Untertan Kein Zugriff
- 1.4 Fazit: Unterminierung und strategischer Positionsverlust der Heroischen Tragödie Kein Zugriff
- 2.1 Im Diskurs: "Der Fürst als Mensch" als Antwort auf "Emilia Galotti" Kein Zugriff
- 2.2 Das Rührstück als ‚Fürstenspiegel‘ Kein Zugriff
- 2.3 Maler der Sitten: Der Künstler und die Verbesserung der Gesellschaft Kein Zugriff
- 2.4 Fazit: Verhandlungen um Recht – Voigts "Der Fürst als Mensch" im Feld der Virginia-Dramen Kein Zugriff
- 1. Aufklärung und Sklaverei Kein Zugriff
- 2. Physische Anthropologie Kein Zugriff
- 1.1 Handlungsführung zwischen Komödie und Tragödie Kein Zugriff
- 1.2 Literatur und Leben: Rückgewinn der Empfindsamkeit über die Figur der Schwarzen Kein Zugriff
- 1.3 Alterität: Diskurskritik und Rechtsdiskussion im Drama Kein Zugriff
- 1.4 Zwischen den Polen: Der Zigeuner Kein Zugriff
- 1.5 Fazit: Die andere Emilia – Tradition und Erneuerung Kein Zugriff
- 2.1 Politischer Konflikt Kein Zugriff
- 2.2 Familiärer Konflikt Kein Zugriff
- 2.3 Sprachkrise und utopischer Gegenentwurf: Vereinigung der schönen Seelen Kein Zugriff
- 2.4 Verkehrung des Deutungsrahmens Kein Zugriff
- 2.5 Fazit: Auflösung einheitsstiftender Konzepte Kein Zugriff
- 1. Voltaires "Brutus" – Wiederaufnahme unter verändertem Vorzeichen Kein Zugriff
- 2. Konkurrierende Bildräume im Revolutionsdiskurs: antike Helden und bürgerliche Familie Kein Zugriff
- 1.1 Voraussetzungen zeitgenössischer Rezeption Kein Zugriff
- 1.2 Handlungsstruktur: Politik und Familie Kein Zugriff
- 1.3 Der Fürst als Fortsetzung des Vaters Kein Zugriff
- 1.4 Ambivalente Helden Kein Zugriff
- 1.5 Fazit: Unterminierte Affirmation im Rührstück Kein Zugriff
- 2.1 Der „Königsmord“ als Bürgerliches Trauerspiel Kein Zugriff
- 2.2 Privatisierung des Königs Kein Zugriff
- 2.3 Politisierung und Heroisierung des Bürgers Kein Zugriff
- 2.4 Gattungspolitik im Diskurskontext: Konkurrenz der Bilder Kein Zugriff
- 2.5 Fazit: Politisches Drama versus familiäres Drama Kein Zugriff
- Gattungspolitik: Ernste Familiendramatik im 18. Jahrhundert. Fazit Kein Zugriff Seiten 403 - 417
- Literatur Kein Zugriff Seiten 418 - 444
- Dank Kein Zugriff Seiten 445 - 446





