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Mit Marx zur Marktwirtschaft?

Eine Neuerung der Marx’schen Arbeitswerttheorie
Autor:innen:
Verlag:
 2017

Zusammenfassung

Der Zusammenbruch der UdSSR um 1990 markierte nach allgemeiner Auffassung auch den Triumph der freiheitlichen Wirtschaftsordnung über das sozialistische Planwirtschaftsmodell. Die genauen Gründe hierfür sind nicht leicht auszumachen. Allein die Fülle an unterschiedlichen Theorien zur Erklärung des sowjetischen Zerfalls legt den Schluss nahe, dass es ein komplexes Zusammenspiel mannigfaltiger Faktoren war, die den kommunistischen Gedanken als eine praktische Wirklichkeit nicht überdauern ließ. Rainer Lippert fügt der wissenschaftlichen Diskussion einen weiteren, wertvollen Ansatz hinzu. Seine neue und zeitgemäße Überarbeitung der weltberühmten Theorie erweitert Marx’ klassischen Arbeitswertbegriff und beweist, dass dieser nur ein Spezialfall eines viel allgemeineren Wertbegriffes ist. Durch Lipperts Erweiterung der Marx'schen Arbeitswerttheorie lässt sich nicht nur der entscheidende Konstruktionsfehler planwirtschaftlicher Modelle benennen: Aus dem Überführen der Marx’schen Grundprämisse in eine allgemein lebenswirklichere Form gelingt ihm auch in schlüssiger Weise die zentrale Argumentation für die freie Marktwirtschaft.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2017
ISBN-Print
978-3-8288-3917-5
ISBN-Online
978-3-8288-6667-6
Verlag
Tectum, Baden-Baden
Reihe
Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Wirtschaftswissenschaften
Band
82
Sprache
Deutsch
Seiten
271
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Teilzugriff Seiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 12
  3. Thesen zur Arbeitswerttheorie Kein Zugriff Seiten 13 - 14
  4. Zu These 1: Wert ist ein gesellschaftliches Verhältnis. Kein Zugriff Seiten 15 - 16
  5. Zu These 2: Wert existiert nur in Verbindung mit dem menschlichen Bewusstsein. Kein Zugriff Seiten 17 - 24
  6. These 3: Wert basiert auf Bedürfnissen der Tauschpartner nach bestimmten Objekten der Umwelt – den Wertobjekten. Kein Zugriff Seiten 25 - 64
  7. u These 4: Bei der Ausprägung insbesondere der ökonomisch relevanten Bedürfnisse im Bewusstsein wichten die Menschen notwendigerweise. Die Wichtung erfolgt aufgrund von Begrenzungen der menschlichen M... Kein Zugriff Seiten 65 - 74
  8. u These 5: Wert ist ein gesellschaftlich determiniertes und individuell beeinflusstes Verhältnis zwischen Tauschpartnern. Er wird innerhalb eines Wertverhältnisses für den Tauschprozess gebildet. Das ... Kein Zugriff Seiten 75 - 124
  9. Zu These 6: Wertobjekte und Wertäquivalente (meistens Geld) erscheinen im Ereignisfeld einander immer gleich groß gegenübergestellt. Kein Zugriff Seiten 125 - 128
  10. u These 7: Mit der Entwicklung und Entfaltung von Arbeitsteilung, Kommunikation und Handel können in der Gesellschaft relativ stabile gewichtete Beziehungsstärken zu Wertobjekten als Durchschnittsgröß... Kein Zugriff Seiten 129 - 140
  11. u These 8: Der Marx‘sche Wertbegriff beschreibt in etwa einen Spezialfall eines allgemeinen Arbeitswertbegriffes. Seine Ableitung entsprach dem fortgeschrittensten Erkenntnisstand des 19. Jahrhunderts... Kein Zugriff Seiten 141 - 156
  12. u These 9: Wertobjekte (nach der gängigen Wertauffassung „Werte“) können durch menschliche und maschinelle Arbeit geschaffen werden, und zwar sowohl durch die sogenannte „produktive“ als auch durch di... Kein Zugriff Seiten 157 - 174
  13. u These 10: Unter bestimmten gesellschaftlichen und natürlichen Bedingungen werden auch nicht durch Menschen geschaffene Objekte als Wertobjekte in die ökonomischen Prozesse einbezogen. Das geschieht ... Kein Zugriff Seiten 175 - 196
  14. u These 11: Eine Wertbeziehung im ökonomischen Sinne basiert nicht direkt auf den gewichteten Bedürfnissen nach den Wertobjekten, sondern auf den gewichteten Bedürfnissen nach den umfassender zu sehen... Kein Zugriff Seiten 197 - 198
  15. u These 12: Der Markt ist nicht Realisierungspunkt von angebotenen Werten, sondern der eigentliche Ort der Wertbildung. Das Was und das Wie aller Angebote auf dem Markt muss durch Menschen im jeweilig... Kein Zugriff Seiten 199 - 220
  16. Anhang – Abbildungen Kein Zugriff Seiten 221 - 258
  17. Danksagung Kein Zugriff Seiten 259 - 260
  18. Index Kein Zugriff Seiten 261 - 268
  19. Quellen Kein Zugriff Seiten 269 - 271

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