
Aschkenas
in der deutsch-jüdischen Apokalypse- Autor:innen:
- Reihe:
- Klostermann Rote Reihe, Band 160
- Verlag:
- 15.03.2025
Zusammenfassung
In seinem neuen Buch wendet sich Michael Chighel, der Leiter des Budapester Aschkenaziums, der inneren Dynamik der deutsch-jüdischen Geschichte des letzten halben Jahrtausends zu. Was er findet, ist eine „Theorie des Aschkenas“, die Betrachtung eines Judentums und eines Deutschtums, die sich in ihrer Begegnung wechselseitig beeinflusst haben. Die Schlüsselfigur dieser Begegnung ist Martin Luther, dessen Werk im Bösen wie im Guten wirkte. Ausgehend von Hermann Cohens wichtigem Essay "Deutschtum und Judentum" stößt Chighel in der Berührung all der Katastrophen, die das deutsch-jüdische Verhältnis im 20. Jahrhundert durchlebt hat, zu einem Verständnis der Aschkenasim vor, das dessen messianischen Charakter gerade für die Gegenwart betont. Sein kühner Versuch widmet sich damit einer Wiederaufnahme jenes Cohen’schen Projekts, die unmittelbar nach der Schoa nur als naiv hätte wahrgenommen werden können. Zudem ist er ein Beitrag zur Frage nach der geistigen Situation des Judentums heute, und damit auch zur Frage nach der geistigen Situation einer westlichen Zivilisation, deren christliche Wurzeln bis hinab in den Boden der hebräischen Bibel reichen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- Erscheinungsdatum
- 15.03.2025
- ISBN-Print
- 9783465046493
- ISBN-Online
- 978-3-465-14649-0
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Klostermann Rote Reihe
- Band
- 160
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 296
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
- I. Die Aschkenas-Frage Kein Zugriff Seiten 15 - 60
- II. Die Saphir-Theorie Kein Zugriff Seiten 61 - 132
- III. Die Auschwitz-Analyse Kein Zugriff Seiten 133 - 286
- IV. Die Cohen-Aperçus Kein Zugriff Seiten 287 - 294
- Danksagungen Kein Zugriff Seiten 295 - 296




