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Monographie Kein Zugriff

Sündlos solidarisch

Der Sohn Gottes als Repräsentant der Menschheit nach der Darstellung des Markusevangeliums
Autor:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Die Frage, wer Jesus ist, beantwortet das Markusevangelium nicht diskursiv, sondern narrativ: Während es mit den komplementären Bezeichnungen »Gottessohn« und »Menschensohn« auf Jesu wahren Ursprung und auf seinen Auftrag verweist, schildert es sein geschichtliches Auftreten als die verborgene Epiphanie des präexistenten Gottessohns. Indem der Evangelist das irdische Dasein Jesu in die göttliche »Metahistorie« einzeichnet, bezeugt er ein realistisches, nicht-doketisches Verständnis des Menschseins Jesu, das zugleich die ontische Differenz zwischen seinem Menschsein und dem Menschsein derer offenlegt, für die zu sterben er kam. Eine eingehende Untersuchung der markinischen Jesusdarstellung ergibt, dass diese soteriologisch fundamentale Differenz in der These von Jesu Sündlosigkeit gipfelt.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-374-07561-4
ISBN-Online
978-3-374-07562-1
Verlag
EVA, Leipzig
Sprache
Deutsch
Seiten
563
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
    1. 1 Einführung Kein Zugriff
    2. 2 Die theologische Frage nach dem Menschsein Jesu Kein Zugriff
    3. 3 Das systematische Problem der Sündlosigkeit Jesu Kein Zugriff
      1. 4.1 Die Rede von der Sündlosigkeit Jesu in den Briefen des Neuen Testaments Kein Zugriff
      2. 4.2 Die Sündlosigkeit Jesu als Thema der Synoptiker? Kein Zugriff
      1. 5.1 Notwendigkeit und Legitimität der Forschungsfrage Kein Zugriff
      2. 5.2 Der Aufriss der Arbeit Kein Zugriff
      1. 1.1 Christologie zwischen Diskursivität und Narrativität Kein Zugriff
      2. 1.2 Zur theologischen Interpretation narrativer Texte Kein Zugriff
        1. 2.1.1 Philologisch-grammatische Textanalyse und Kontextprinzip Kein Zugriff
        2. 2.1.2 Anonyme Verfasserschaft und textimmanente Interpretation Kein Zugriff
        3. 2.1.3 Traditionsverarbeitung und redaktionelle Eigenaussage Kein Zugriff
        4. 2.1.4 Die Wiederentdeckung des »Mythos« als einer theologischen Sprachform Kein Zugriff
        1. 2.2.1 Was sind und was leisten Erzähltexte? Kein Zugriff
        2. 2.2.2 Der klassische »Narrative Criticism« und das Problem der extratextuellen Referenzialisierbarkeit Kein Zugriff
        3. 2.2.3 Narratologische Neubesinnungen im Zuge des »Cognitive Turn« Kein Zugriff
      1. 3.1 Das Markusevangelium als »Passionsgeschichte mit ausführlicher Einleitung« (M. Kähler) Kein Zugriff
      2. 3.2 Das »Messiasgeheimnis« als markinisches Leitmotiv (W. Wrede) Kein Zugriff
      3. 3.3 Das Markusevangelium als »Buch der geheimen Epiphanien« (M. Dibelius, M. Frenschkowski) Kein Zugriff
      1. 4.1 Der historisch-evolutive (christogonische) Zugang Kein Zugriff
      2. 4.2 Der soteriologisch-existentielle Zugang Kein Zugriff
      3. 4.3 Ein »heilsgeschichtlich«-christologischer Zugang Kein Zugriff
    1. 5 Das markinische Christuszeugnis und die Abwegigkeit historischer Rückfragen Kein Zugriff
    1. 1 Die Leitfrage: Wer ist Jesus? Kein Zugriff
      1. 2.1 Überschrift (1,1), Prolog (1,2–13) und Überleitung (1,14f.) Kein Zugriff
      2. 2.2 Der ursprüngliche Buchschluss (16,1–8) Kein Zugriff
      1. 3.1 Der präexistente Sohn (1,2f.) Kein Zugriff
      2. 3.2 Der »geliebte« Sohn (1,10f.) Kein Zugriff
      3. 3.3 Die Offenbarung der verborgenen Würde des Sohnes (9,2–8) Kein Zugriff
      4. 3.4 Die verkannte Identität Jesu (14,61–64) Kein Zugriff
      5. 3.5 Der Gekreuzigte als der »Sohn Gottes« (15,39) Kein Zugriff
      1. 4.1 Der υἱὸς τοῦ ἀνθρώπου in der Forschungsdiskussion Kein Zugriff
      2. 4.2 Philologische Anmerkungen zum Syntagma ὁ υἱὸς τοῦ ἀνθρώπου Kein Zugriff
      3. 4.3 Traditionsgeschichtliche Erwägungen zum Syntagma ὁ υἱὸς τοῦ ἀνθρώπου Kein Zugriff
      4. 4.4 Der υἱὸς τοῦ ἀνθρώπου im Markusevangelium Kein Zugriff
        1. 5.1.1 Jesu »neue Lehre κατ’ ἐξουσίαν« (1,21–28) Kein Zugriff
        2. 5.1.2 Jesu ἐξουσία, »auf der Erde Sünden zu vergeben« (2,1–12) Kein Zugriff
      1. 5.2 Der Ursprung von Jesu ἐξουσία Kein Zugriff
    2. 6 Konturen des markinischen Jesusbildes Kein Zugriff
    1. 1 Grundzüge des Begriffs »Sünde« im Markusevangelium Kein Zugriff
    2. 2 Der Begriff »Sünde« zwischen beschreibungssprachlicher Kategorie und quellensprachlichem Lexem Kein Zugriff
    3. 3 Terminologische Annäherungen an den markinischen Sündenbegriff Kein Zugriff
    4. 4 Mk 7,1–23 als möglicher Ansatzpunkt markinischer Hamartiologie Kein Zugriff
    5. 5 Καρδία als anthropologisch-hamartiologischer Schlüsselbegriff Kein Zugriff
    6. 6 Die »kardiologische« Bestimmtheit der Sünde und die Frage nach der Sündlosigkeit Jesu Kein Zugriff
    1. 1 Das Problem des Begriffs »Sündlosigkeit« Kein Zugriff
    2. 2 Zur Deutung und Bedeutung eines Negativbefundes Kein Zugriff
        1. 3.1.1 Die Falschzeugen vor dem Synedrium (14,55–61a) Kein Zugriff
        2. 3.1.2 Die sachlich unzutreffende Anklage wegen Blasphemie (14,61b–64) Kein Zugriff
        3. 3.1.3 Jesus im Urteil des Pilatus (15,1–15) Kein Zugriff
        4. 3.1.4 Die markinische These von Jesu umfassender Unschuld Kein Zugriff
          1. 3.2.1.1 Das εὐαγγέλιον Ἰησοῦ Χριστοῦ und das εὐαγγέλιον τοῦ θεοῦ Kein Zugriff
          2. 3.2.1.2 Jesus und Gott als Zielpunkt der πίστις Kein Zugriff
          1. 3.2.2.1 Jesus und die religiösen Traditionen Israels (Tora, Halacha) Kein Zugriff
          2. 3.2.2.2 Jesu innerer Einklang mit dem Willen desVaters (14,36) Kein Zugriff
          1. 3.2.3.1 Das Problem der ὑπόκρισις (7,6–13) Kein Zugriff
          2. 3.2.3.2 Die sog. »Tempelreinigung« (11,15–18) Kein Zugriff
          1. 3.2.4.1 Jesu Versuchung »in der Wüste« (1,12f.) Kein Zugriff
          2. 3.2.4.2 Jesu Exorzismen als Ausdruck seiner herrscherlichen ἐξουσία Kein Zugriff
        1. 3.3.1 Die durchweg positive Wirkung des Einsatzes Jesu für andere Kein Zugriff
          1. 3.3.2.1 Jesu physisch-rituelle Nicht-Kontamination durch die Berührung mit Kranken und Toten Kein Zugriff
          2. 3.3.2.2 Jesu moralisch-geistliche Nicht-Kontamination durch den Kontakt mit »Zöllnern und Sündern« Kein Zugriff
        2. 3.3.3 Das Hinrichtungsbegehren gegen Jesus als Folge seines Einsatzes für Schwache und Sünder Kein Zugriff
        3. 3.3.4 Jesu Auferstehung als ultimative Überwindung des Todes Kein Zugriff
      1. 4.1 Zur Taufe Jesu (1,9–11) Kein Zugriff
      2. 4.2 Zu der Behauptung, Jesus weise das Gottesprädikat »gut« für sich zurück (zu 10,18) Kein Zugriff
        1. 4.3.1 Der anthropologisch-»inkarnatorische« Einwand Kein Zugriff
        2. 4.3.2 Der moralisch-emotionale Einwand Kein Zugriff
        3. 4.3.3 Der historisch-gnoseologische Einwand Kein Zugriff
      3. 4.4 Zu der Behauptung einer moralischen »Gefährdung« des Auftrags Jesu Kein Zugriff
    1. 1 Die Peripetie von Mk 14,41 Kein Zugriff
      1. 2.1 Jesus zwischen Galiläa und Jerusalem Kein Zugriff
      2. 2.2 Jesus »intra muros« und die Unausweichlichkeit der Passion Kein Zugriff
      3. 2.3 Das Motiv der »Stunde« und der Beginn der Passion (14,41b) Kein Zugriff
      1. 3.1 Die narrative Darstellung des Weges Jesu und das soteriologische δεῖ Kein Zugriff
        1. 3.2.1 Die drei Ankündigungen des Leidens, Sterbens und Auferstehens Jesu (8,31; 9,31; 10,32–34) Kein Zugriff
        2. 3.2.2 Das »Lösegeldwort« (10,45) Kein Zugriff
        3. 3.2.3 Die Ankündigung der baldigen Auslieferung (14,18–21) Kein Zugriff
        4. 3.2.4 Die Abendmahlsworte Jesu (14,22–25) Kein Zugriff
      1. 4.1 Jesu Alleinsein Kein Zugriff
      2. 4.2 Jesu Schweigen Kein Zugriff
      3. 4.3 Jesu Verzicht auf Linderung und Selbstrettung Kein Zugriff
      1. 5.1 Der narrative Zusammenhang von V. 33–39 Kein Zugriff
      2. 5.2 Die dreistündige Finsternis als Vorbotin des Todesgerichts (V. 33) Kein Zugriff
      3. 5.3 Der Ruf des um der Vielen willen von Gott Gerichteten (V. 34–36) Kein Zugriff
      4. 5.4 Das Sterben Jesu als bewusste Selbstdahingabe (V. 37) Kein Zugriff
      5. 5.5 Der zerrissene Tempelvorhang als Osterprolepse (V. 38) Kein Zugriff
      6. 5.6 Die Christuserkenntnis des römischen Zenturio (V. 39) Kein Zugriff
    2. 6 Epilog: die Grablegung (15,42–47) Kein Zugriff
    3. 7 Der für die Sünder gekreuzigte Sündlose unter der Sündenmacht Kein Zugriff
    1. 1 Die markinische Bestätigung des urchristlichen Theologumenons von Jesu Sündlosigkeit Kein Zugriff
    2. 2 Jesu Sündlosigkeit als impeccantia de facto Kein Zugriff
    3. 3 Jesu Sündlosigkeit als impeccabilitas de necessitate Kein Zugriff
    4. 4 Jesu irdisches Dasein als Geschichte des verborgen epiphanen Gottessohns Kein Zugriff
    5. 5 Das Fehlgehen historisierender Jesus-Deutungen Kein Zugriff
    6. 6 Der theologische Ort der Rede von der Sündlosigkeit Jesu Kein Zugriff
    7. 7 Die Wirklichkeit des Menschseins Jesu Kein Zugriff
  2. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 495 - 542
  3. Stellenregister Kein Zugriff Seiten 543 - 563

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