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Strafrecht und Krise

10. Symposium des Jungen Strafrechts. Berlin 2024
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

Friedenskrise, Corona-Krise, Klimakrise, die so bezeichnete „Migrationskrise“. Die letzten Jahrzehnte waren und sind von Krisenerfahrungen geprägt. Diese Krisen haben auch im Strafrecht (neue) Rechtsprobleme geschaffen und grundsätzliche Fragen (neu) aufgeworfen. Der vorliegende Tagungsband des 10. Symposiums des Jungen Strafrechts greift diese Fragen auf. Vier Themenbereiche werden dabei vertieft: Grundfragen des Verhältnisses von Strafrecht und Krise, Klima- und Nahrungsmittelkrise sowie die damit verbundenen Protestformen, die Rolle des Strafrechts in der Pandemie und im Verhältnis zur so bezeichneten Migrationskrise sowie Krise und Strafrechtskritik. Mit Beiträgen vonLinda Bläsi | Felix Butz | Pascale Fett | Jennifer Grafe | Franziska Gruber | Laura Midey | Hannah Ofterdinger | Florian Rebmann | Simon Schlicksupp | Nina Schrott | Tjarda Tiedeken

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-7560-1451-4
ISBN-Online
978-3-7489-1988-9
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Symposium junger Strafrechtlerinnen und Strafrechtler
Sprache
Deutsch
Seiten
242
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
  2. Strafrecht und Krise – Zur EinführungSeiten 9 - 12 Anneke Petzsche, Inga Schuchmann, Leonie Steinl, Andreas Werkmeister Download Kapitel (PDF)
    1. Hannah Ofterdinger Download Kapitel (PDF)
      1. I. Einleitung
      2. II. Krise
        1. 1. Bestehen einer Krisensituation
        2. 2. Kurzer Zeitrahmen zur Bewältigung eines spezifischen Krisenproblems
        1. 1. §§ 277 und 279 StGB
        2. 2. § 184j StGB
        1. 1. Klassifikation als Krisenstrafrecht
        2. 2. Krisenstrafrecht versus symbolisches Strafrecht
      3. VI. Fazit
    2. Florian Rebmann, Simon Schlicksupp Download Kapitel (PDF)
      1. I. Einleitung
        1. 1. Präventive Strafzwecklehre und ihre Krise
        2. 2. Die Lehre der positiven Generalprävention
        3. 3. Sozialnormreproduzierendes Paradigma in BVerfGE Schwangerschaftsabbruch I
        4. 4. Sozialnormtransformative positive Generalprävention?
        1. 1. Die ätiologische Kriminologie bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs
        2. 2. Die „alte“ kritische Kriminologie
        3. 3. Scheerer-Bender-Debatte
        4. 4. Die „neue“ Kritische Kriminologie: Sozialnormtransformation und unterlassene Zuschreibungen
      2. IV. Sozialnormtransformative Kriminalpolitik
      3. V. Schluss
    1. Nina Schrott Download Kapitel (PDF)
      1. I. Das Strafrecht und die Klimakrise
      2. II. Wo stehst du, Klimakrisenstrafrecht? – Zum gesetzlichen status quo
          1. a) Anknüpfungspunkte
          2. b) Möglichkeiten, Grenzen und Gefahren
          1. a) Verfassungskonforme Auslegung (i.w.S.) als methodischer Ausweg aus der strafrechtlichen Klimakrise?
          2. b) Art. 20a GG als „Wunderwaffe“ eines Klimakrisenstrafrechts?
            1. aa) Nötigung durch „Klimakleber“ (§ 240 StGB)
            2. bb) Diebstahl durch „Containern“ (§ 242 StGB)
      3. IV. Fazit und Ausblick
    2. Jennifer Grafe Download Kapitel (PDF)
      1. I. Problemaufriss
      2. II. Der Umgang mit Lebensmittelverschwendung im Strafrecht de lege abrogata
        1. 1. Zur Rechtsprechung
        2. 2. Kritik
        1. 1. Gesetzesentwurf zur Regelung des Containerns
          1. a) Verbot des Wegwerfens verzehrbarer Lebensmittel im Lebensmitteleinzelhandel
          2. b) Schaffung steuerlicher Anreize dafür, verzehrbare Lebensmittel zu spenden
            1. aa) Begriffliche Ausgestaltung
            2. bb) Systematische Verortung
            3. cc) Kritische Würdigung
      3. V. Prognose und Fazit
    3. Tjarda Tiedeken Download Kapitel (PDF)
      1. I. Einleitung
        1. 1. Begriff des zivilen Ungehorsams
        2. 2. Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu klimaaktivistischen Sitzblockaden
        1. 1. Sprachlicher Widerspruch
        2. 2. Bruch der Mehrheitsregel
        3. 3. Überwindung des staatlichen Gewaltmonopols
        4. 4. Zwischenfazit
      2. IV. Negativ-Prognose für die Strafzweckerreichung
      3. V. Fazit
    1. Franziska Gruber Download Kapitel (PDF)
      1. I. Einleitung
        1. 1. Verrechtlichung
        2. 2. Verstrafrechtlichung
        3. 3. Probleme der Ver(straf)rechtlichung
      2. III. Strafzumessung
      3. IV. Außerrechtliche Räume im Recht
      4. V. Verstrafrechtlichung durch Strafverfahren
      5. VI. Gesamteuropäische Tendenzen
      6. VII. Verstrafrechtlichung zum Schutze von Geflüchteten
      7. VIII. Fazit
    2. Linda Bläsi Download Kapitel (PDF)
      1. I. Einleitung
        1. 1. Bundesrätliche Notverordnungen
        2. 2. Zum Grundsatz „nulla poena sine lege“
          1. a) Rechtsprechung des Bundesgerichts
          2. b) Kritik an der Rechtsprechung des Bundesgerichts
            1. aa) Kolly
            2. bb) Burrichter/Vischer
            3. cc) Trümpler/Uhlmann
            4. dd) Niggli
            5. ee) Wohlers
          3. d) Fazit
          1. a) Derogation des Gesetzmäßigkeitsprinzips
          2. b) Zur Notwendigkeit von Freiheitsstrafen zwecks Durchsetzung von bundesrätlichen Maßnahmen
          3. c) Das Prinzip der Gesetzmäßigkeit in der EMRK
          4. d) Die zeitliche Befristung von Notverordnungen
          5. e) Fazit
        1. 1. Zu den Zulässigkeitsvoraussetzungen von bundesrätlichen Notverordnungen und deren Strafbestimmungen
        2. 2. Mögliche Probleme mit Blick auf das Bestimmtheitsgebot
      2. V. Schlussfolgerung
    1. Laura Midey Download Kapitel (PDF)
      1. I. Einleitung
        1. 1. Häusliche Gewalt als Krise
        2. 2. Das Strafrecht als Maßgabe für legitime Formen privater Gewaltausübung
      2. III. Die „Haustyrannen“-Rechtsprechung
          1. a) Mangelnde Unrechtsanerkennung
          2. b) Ausblendung denkbarer Verteidigungsstrategien
          3. c) Zwischenergebnis
        1. 2. Umgekehrte Verantwortungsverteilung im Notstand
      3. V. Legitimierung privater Gewaltausübung gem. § 32 StGB
      4. VI. Häusliche Gewalt als dauerhafter Angriffszustand i.S.d. § 238 StGB
        1. 1. Möglichkeiten: Wiedererlangung und Aufrechterhaltung der Autonomie im strafrechtlich geschützten Ausmaß
          1. a) Bewertung anhand der „konkreten Kampflage“
          2. b) Einsatz gefährlicher Waffen
          3. c) Geeignetheit der Verteidigungsstrategie
          4. d) Inanspruchnahme fremder Hilfe
          5. e) Das Ende des Angriffs
      5. VIII. Fazit
    2. Pascale Fett Download Kapitel (PDF)
      1. I. Jugendkriminalität im Lichte der Öffentlichkeit
      2. II. Die Krise der Jugend
          1. a) (Statistisch relevante) Einflussfaktoren
          2. b) Situativ geprägte und jugendtypische Delikte
          3. c) Protest und Rebellion
        1. 2. Jugendgewalt
      3. IV. Der Umgang mit delinquenten Kindern
      4. V. Besonderheiten der Corona-Pandemie
        1. 1. Strafschärfungen
        2. 2. Statistische Zerrbilder
        3. 3. Herabsenkung der Strafmündigkeitsgrenze
      5. VII. Zurückhaltung statt Repression
      6. VIII. Fazit und Ausblick
    3. Felix Butz Download Kapitel (PDF)
      1. I. Einleitung
        1. 1. Transhumanismus als ideologische Strömung
        2. 2. Kritik am Transhumanismus
        3. 3. Transhumanismus und Strafrecht
        1. 1. Technologischer Posthumanismus als ideologische Strömung
        2. 2. Kritik am technologischen Posthumanismus
        3. 3. Technologischer Posthumanismus und (Straf-)Recht
        1. 1. Kritischer Posthumanismus als ideologische Strömung
        2. 2. Kritik am kritischen Posthumanismus
          1. a) Ist das Strafrecht bereits posthuman?
          2. b) Posthumane Rechtspersönlichkeit und Strafrecht
          3. c) Brauchen wir ein posthumane(re)s Strafrecht?
      2. V. Perspektiven

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