
Rechtsvergleichung als Erkenntnismethode
Historische Perspektiven vom Spätmittelalter bis ins 19. Jahrhundert- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, Band 328
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Das Vergleichen ist eine Erkenntnistechnik mit langer Tradition. Als »Komparatistik« betrifft sie heute fast alle wissenschaftlichen Disziplinen, und in der Rechtswissenschaft hat die »Rechtsvergleichung« eine besondere Bedeutung erlangt. Das Aufeinandertreffen verschiedener Rechtsordnungen verlangt von Praxis und Wissenschaft, die Anwendbarkeit konkurrierender Entscheidungsgrundlagen und die Möglichkeiten ihrer Vereinheitlichung zu klären. Rechtsvergleichung hat für Staat, Verfassung und Gesellschaft immer eine große Rolle gespielt, wenn es darum ging, bestmögliche Lösungen im Wettbewerb rechtlicher Angebote zu finden. Die hier versammelten Aufsätze gehen den verschütteten historischen Dimensionen dieser – oft selbst diachron orientierten – Erkenntnismethode nach. Sie untersuchen Strategien historischer Vergleichspraxis vom Spätmittelalter über die Frühe Neuzeit bis ins 19. Jahrhundert zugleich als kulturelles Phänomen des Wissenserwerbs.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-465-14536-3
- ISBN-Online
- 978-3-465-14536-3
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Studien zur europäischen Rechtsgeschichte
- Band
- 328
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 248
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - VI
- Vorwort Kein Zugriff Seiten VII - X
- 1. Die Differentienliteratur als Ausdruck eines methodischen Prinzips früher Rechtsvergleichung Kein Zugriff Seiten 1 - 20
- 2. Vergleichung in Zeiten des Naturrechts der Aufklärung als Erkenntnismethode Kein Zugriff Seiten 21 - 40
- 3. Historische Vergleichung als Erkenntnismethode. Die vergleichende Beobachtung on Recht und Staat im 18. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 41 - 66
- 4. Vergleichende Beobachtung von Staat, Gesellschaft und Recht im 18. Jahrhundert als Vorform der modernen Rechtsvergleichung Kein Zugriff Seiten 67 - 88
- 5. Reisen, vergleichen, erkennen. Zu Praktiken juristischer Erkenntnis durch Komparatistik Kein Zugriff Seiten 89 - 106
- 6. Historische Vergleichung im Bereich von Staat und Recht vom späten 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Beobachtungen zur deutschen Bezugnahme auf Italien Kein Zugriff Seiten 107 - 140
- 7. Universalrechtsgeschichte und Vergleichung bei Eduard Gans Kein Zugriff Seiten 141 - 166
- 8. Universalgeschichte, Universal-Jurisprudenz und rechtsvergleichende Methode zwischen Philosophie und Empirie im Werk P. J.A. Feuerbachs Kein Zugriff Seiten 167 - 198
- 9. Rechtsvergleichung in Mittermaiers »Kritische Zeitschrift für Rechtswissenschaft und Gesetzgebung des Auslandes« (1829–1856) Kein Zugriff Seiten 199 - 222
- 10. Historische und aktuelle Dimensionen der Rechtsvergleichung: Vergleichende Geographie und Anthropologie Kein Zugriff Seiten 223 - 246
- Textnachweise Kein Zugriff Seiten 247 - 248




