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Sammelband Kein Zugriff

Christlich-theologischer Pazifismus im 20. Jahrhundert

Herausgeber:innen:
Verlag:
 2016

Zusammenfassung

Der Band nimmt die Protagonisten und Protagonistinnen eines „christlichen Pazifismus“ im 20. Jahrhundert in den Blick und unterzieht ihre Konzeptionen einer kritischen Würdigung. Die Konzeptionen der Autorinnen und Autoren werden in ihrer Einbettung in das praktische Zeugnis ihrer Biographie dargestellt. In einzelnen Porträts wird das Profil der konzeptionellen Theoriebildung im Zusammenhang der jeweiligen Vita ermittelt. Es geht darum, die wechselseitige Bezogenheit von Leben und Denken, Theologie und Biographie transparent zu machen.

Das Phänomen „christlich-theologischer Pazifismus im 20. Jahrhundert“ ist durch ein hohes Maß an Heterogenität gekennzeichnet. Das Spektrum reicht von Leo N. Tolstoi, Martin Rade, Leonhard Ragaz, Eberhard Arnold, Friedrich Siegmund-Schultze, Dorothy Day Martin Luther King, Karl Barth, Otto A. Piper, Dietrich Bonhoeffer, Helmut Gollwitzer und John Howard Yoder bis hin zu Dorothee Sölle. Das Bemühen, die Ächtung des Krieges christlich-theologisch zu begründen, eint die verschiedenen Positionen. Hinsichtlich der Frage, wie diese Ächtung institutionell zu verwirklichen ist, gehen die Meinungen weit auseinander.

Der Band dokumentiert eine im Sommersemester 2015 an der Leibniz Universität in Hannover abgehaltene Ringvorlesung.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2016
Copyrightjahr
2016
ISBN-Print
978-3-8487-3317-0
ISBN-Online
978-3-8452-7658-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zur Friedensethik
Band
56
Sprache
Deutsch
Seiten
296
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
  3. Einleitung. Christlich-theologischer Pazifismus im 20. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 9 - 18
    Autor:innen:
  4. Lev Nikolaevič Tolstoj (1828–1910) Kein Zugriff Seiten 19 - 46
    Autor:innen:
  5. Leonhard Ragaz (1868–1945) Kein Zugriff Seiten 47 - 68
    Autor:innen:
  6. „Franziskus in Kniebundhosen“. Der christliche Pazifismus Eberhard Arnolds als Tatzeugnis gemeinsamen Lebens (1883–1935) Kein Zugriff Seiten 69 - 94
    Autor:innen:
  7. Vielfältiger Netzwerker des Friedens. Friedrich Siegmund-Schultze und die Überwindung des Hasses (1885–1965) Kein Zugriff Seiten 95 - 112
    Autor:innen:
  8. Christlicher Pazifismus. Zum Beispiel Karl Barth (1886–1968) Kein Zugriff Seiten 113 - 140
    Autor:innen:
  9. „Krieg ist unter allen Umständen Sünde“. Der pazifistische Einspruch in Theologie und Biographie des lutherischen „Neurealisten“ Otto A. Piper (1891–1981) Kein Zugriff Seiten 141 - 168
    Autor:innen:
  10. Dorothy Day. Eine Journalistin predigt Frieden (1897–1980) Kein Zugriff Seiten 169 - 192
    Autor:innen:
  11. Dietrich Bonhoeffer. Frieden schaffen im Einsatz für Gerechtigkeit und Wahrheit (1906–1945) Kein Zugriff Seiten 193 - 212
    Autor:innen:
  12. Helmut Gollwitzers Friedensethik und ihre Aktualität (1908–1993) Kein Zugriff Seiten 213 - 230
    Autor:innen:
  13. Die „Politik Jesu“. John Howard Yoders christologisch begründeter Pazifismus und seine friedenskirchlichen Implikationen (1927–1997) Kein Zugriff Seiten 231 - 252
    Autor:innen:
  14. Das „Große Welthaus“. Martin Luther Kings Bedeutung für die Friedensdiskussion (1929–1968) Kein Zugriff Seiten 253 - 276
    Autor:innen:
  15. Dorothee Sölle. Das Nein zu einer Welt der Gewalt (1929–2003) Kein Zugriff Seiten 277 - 290
    Autor:innen:
  16. Autoren Kein Zugriff Seiten 291 - 296

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