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Monographie Kein Zugriff

Rechtsprinzipien als Handlungsgründe

Studien zur Normativität des Rechts
Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Der normative Charakter des Rechts steht heutzutage außer Zweifel. Wie ist aber die Normativität des Rechts zu verstehen? Nach herrschender Auffassung bietet sich hierfür das hierarchische Verhältnis zwischen den gesetzgebenden Instanzen und den Adressaten ihrer Anordnungen als geeignete Ausgangsbasis an. Das Buch wendet sich gegen dieses tief eingewurzelte Verständnis und entwirft ein Gegenmodell, das vom Verhältnis zwischen gleichrangigen Rechtssubjekten ausgeht.

Neuesten metaethischen Lehren folgend, erfasst es die Normativität anhand der Gründe zum Handeln und betrachtet die gegenseitige Begründbarkeit als tragendes Element des Rechts. Rechtliche Normativität beruht danach auf denjenigen Handlungsgründen, die keiner von uns in seinem Verhältnis zu den anderen vernünftigerweise zurückweisen kann, und die so wichtig sind, dass die Befolgung der daraus entspringenden Pflichten erzwungen werden darf.

Auf dieser Basis werden wichtige Folgerungen für zentrale Themen der Rechtsphilosophie, der Rechtstheorie und der juristischen Methodenlehre gezogen. Das Buch plädiert für die enge Verbindung von Recht und Moral, den argumentativen Charakter rechtlicher Begründungen, die Ubiquität der Rechtsprinzipien und den Holismus rechtlicher Gründe, der jedoch nicht als Einzelfallintuitionismus missdeutet werden darf.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2011
Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-6658-4
ISBN-Online
978-3-8452-3197-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie
Band
58
Sprache
Deutsch
Seiten
209
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
    Autor:innen:
    1. Zur Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 18
      Autor:innen:
    2. Grundlagen der Normativität Kein Zugriff Seiten 18 - 36
      Autor:innen:
    3. Rechtliche und moralische Handlungsgründe Kein Zugriff Seiten 36 - 52
      Autor:innen:
    1. Regelungseinheiten Kein Zugriff Seiten 53 - 59
      Autor:innen:
    2. Formalismus Kein Zugriff Seiten 59 - 70
      Autor:innen:
    3. Struktur Kein Zugriff Seiten 70 - 78
      Autor:innen:
    4. Logik und Argumentation Kein Zugriff Seiten 78 - 88
      Autor:innen:
    5. Normativität im Tatbestand Kein Zugriff Seiten 88 - 97
      Autor:innen:
      1. Essers unvollendete Innovation Kein Zugriff Seiten 98 - 104
        Autor:innen:
      2. Die Lehre Dworkins – ein Überblick Kein Zugriff Seiten 104 - 106
        Autor:innen:
    1. Zur logischen Unterscheidung von Regeln und Prinzipien Kein Zugriff Seiten 106 - 118
      Autor:innen:
    2. Die Rechtfertigungsfunktion der Prinzipien Kein Zugriff Seiten 118 - 130
      Autor:innen:
      1. Rechtsprinzipien und politische Ziele Kein Zugriff Seiten 130 - 137
        Autor:innen:
      2. Subjektives Recht und Rechtssubjekt Kein Zugriff Seiten 137 - 154
        Autor:innen:
    1. Einleitendes Kein Zugriff Seiten 155 - 158
      Autor:innen:
    2. Partikularistische Ansätze in der Rechtstheorie Kein Zugriff Seiten 158 - 162
      Autor:innen:
      1. Anti-Absolutismus Kein Zugriff Seiten 162 - 171
        Autor:innen:
      2. Anti-Inferenzialismus Kein Zugriff Seiten 171 - 178
        Autor:innen:
      3. Offenheit Kein Zugriff Seiten 178 - 181
        Autor:innen:
      1. Überblick Kein Zugriff Seiten 181 - 184
        Autor:innen:
      2. Holismus Kein Zugriff Seiten 184 - 192
        Autor:innen:
      3. Auslegung und Anwendung Kein Zugriff Seiten 192 - 196
        Autor:innen:
  2. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 197 - 204
    Autor:innen:
  3. Sachverzeichnis Kein Zugriff Seiten 205 - 209
    Autor:innen:

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