Rechtsprinzipien als Handlungsgründe
Studien zur Normativität des Rechts- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie, Band 58
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Der normative Charakter des Rechts steht heutzutage außer Zweifel. Wie ist aber die Normativität des Rechts zu verstehen? Nach herrschender Auffassung bietet sich hierfür das hierarchische Verhältnis zwischen den gesetzgebenden Instanzen und den Adressaten ihrer Anordnungen als geeignete Ausgangsbasis an. Das Buch wendet sich gegen dieses tief eingewurzelte Verständnis und entwirft ein Gegenmodell, das vom Verhältnis zwischen gleichrangigen Rechtssubjekten ausgeht.
Neuesten metaethischen Lehren folgend, erfasst es die Normativität anhand der Gründe zum Handeln und betrachtet die gegenseitige Begründbarkeit als tragendes Element des Rechts. Rechtliche Normativität beruht danach auf denjenigen Handlungsgründen, die keiner von uns in seinem Verhältnis zu den anderen vernünftigerweise zurückweisen kann, und die so wichtig sind, dass die Befolgung der daraus entspringenden Pflichten erzwungen werden darf.
Auf dieser Basis werden wichtige Folgerungen für zentrale Themen der Rechtsphilosophie, der Rechtstheorie und der juristischen Methodenlehre gezogen. Das Buch plädiert für die enge Verbindung von Recht und Moral, den argumentativen Charakter rechtlicher Begründungen, die Ubiquität der Rechtsprinzipien und den Holismus rechtlicher Gründe, der jedoch nicht als Einzelfallintuitionismus missdeutet werden darf.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6658-4
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3197-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie
- Band
- 58
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 209
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12 Paul Sourlas
- Zur Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 18 Paul Sourlas
- Grundlagen der Normativität Kein Zugriff Seiten 18 - 36 Paul Sourlas
- Rechtliche und moralische Handlungsgründe Kein Zugriff Seiten 36 - 52 Paul Sourlas
- Regelungseinheiten Kein Zugriff Seiten 53 - 59 Paul Sourlas
- Formalismus Kein Zugriff Seiten 59 - 70 Paul Sourlas
- Struktur Kein Zugriff Seiten 70 - 78 Paul Sourlas
- Logik und Argumentation Kein Zugriff Seiten 78 - 88 Paul Sourlas
- Normativität im Tatbestand Kein Zugriff Seiten 88 - 97 Paul Sourlas
- Essers unvollendete Innovation Kein Zugriff Seiten 98 - 104 Paul Sourlas
- Die Lehre Dworkins – ein Überblick Kein Zugriff Seiten 104 - 106 Paul Sourlas
- Zur logischen Unterscheidung von Regeln und Prinzipien Kein Zugriff Seiten 106 - 118 Paul Sourlas
- Die Rechtfertigungsfunktion der Prinzipien Kein Zugriff Seiten 118 - 130 Paul Sourlas
- Rechtsprinzipien und politische Ziele Kein Zugriff Seiten 130 - 137 Paul Sourlas
- Subjektives Recht und Rechtssubjekt Kein Zugriff Seiten 137 - 154 Paul Sourlas
- Einleitendes Kein Zugriff Seiten 155 - 158 Paul Sourlas
- Partikularistische Ansätze in der Rechtstheorie Kein Zugriff Seiten 158 - 162 Paul Sourlas
- Anti-Absolutismus Kein Zugriff Seiten 162 - 171 Paul Sourlas
- Anti-Inferenzialismus Kein Zugriff Seiten 171 - 178 Paul Sourlas
- Offenheit Kein Zugriff Seiten 178 - 181 Paul Sourlas
- Überblick Kein Zugriff Seiten 181 - 184 Paul Sourlas
- Holismus Kein Zugriff Seiten 184 - 192 Paul Sourlas
- Auslegung und Anwendung Kein Zugriff Seiten 192 - 196 Paul Sourlas
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 197 - 204 Paul Sourlas
- Sachverzeichnis Kein Zugriff Seiten 205 - 209 Paul Sourlas





