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Macht, Recht, Demokratie

Zum Staatsverständnis Hans J. Morgenthaus
Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 81
Verlag:
 2015

Zusammenfassung

Hans J. Morgenthau (1904-1980) gilt als einer der Gründerväter einer theoretisch-systematischen Analyse der Internationalen Politik. Sein machtzentrierter, aber auch machtskeptischer Ansatz wurde in Deutschland lange vernachlässigt oder einseitig interpretiert. Dieser Band ist der erste politikwissenschaftlich umfassende Sammelband im deutschen Sprachraum, der das vielseitige und komplexe Denken Morgenthaus abbildet und dabei auch sein Verständnis innerstaatlicher politischer Prozesse inkorporiert. Im Dialog mit den Disziplinen der Jurisprudenz, der Geschichte und Politik hat Morgenthau ein Gedankengebäude errichtet, das Machtskepsis einerseits und einen hohen normativen Anspruch an politische Herrschaft andererseits miteinander verbindet. In diesem Band werden die staatsrechtlichen Aspekte im Denken Morgenthaus, seine Kritik am Akteur Staat sowie seine Überlegungen zur Überwindung einer staatszentrierten internationalen Ordnung dargestellt.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2015
ISBN-Print
978-3-8487-1100-0
ISBN-Online
978-3-8452-5204-9
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
81
Sprache
Deutsch
Seiten
247
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Teilzugriff Seiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 18 Christoph Rohde, Jodok Troy
  3. Interview zur Rolle Hans Morgenthaus in der Fachdisziplin Internationale Politik Kein Zugriff Seiten 19 - 26 Gottfried-Karl Kindermann, Christoph Rohde
    1. Die Krise der deutschen Staatslehre im Schatten des Rechtspositivismus: Hans J. Morgenthau und die Kelsensche Normenlehre Kein Zugriff Seiten 27 - 44 Oliver Jütersonke
    2. Das Völkerrechtsverständnis im Werk von Hans Morgenthau – Wiederentdeckung eines Völkerrechtlers und seiner Lehrer Kein Zugriff Seiten 45 - 70 Heiko Meiertöns
    1. Der Staat als Mythos und Religion: Hans Morgenthaus Kritik am nationalistischen Universalismus und Imperialismus Kein Zugriff Seiten 71 - 94 Christoph Rohde
    2. Morgenthau, Vietnam und die Sorge um Amerika: Zum Staats- und Demokratieverständnis eines „ziemlich deutschen“ liberalen Realisten Kein Zugriff Seiten 95 - 140 Alexander Reichwein
    3. Morgenthaus Blick auf den Staat Kein Zugriff Seiten 141 - 160 Christoph Frei
    1. Morgenthau als Kritiker des Nationalstaates und Nationalismus Kein Zugriff Seiten 161 - 174 Hartmut Behr
    2. Die staatskritischen Potenziale des klassischen Realismus in Politics among Nations Kein Zugriff Seiten 175 - 192 Felix Rösch
    3. Die Figur des Staatsmannes als Konstante Kein Zugriff Seiten 193 - 218 Christoph Rohde
    4. „Wedding of Paradoxes“ John H. Herz’ liberaler Realismus zwischen Utopie und Realität Kein Zugriff Seiten 219 - 236 Jana Puglierin
    5. Morgenthau, der Funktionalismus und die Fundamente der Europäischen Union Kein Zugriff Seiten 237 - 247 Jodok Troy

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