Staat und Ordnung im konservativen Denken
- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 53
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
Konservatives Denken kreist um Begriffe wie Skeptizismus, historische Kontinuität, organischer Wandel, maßvolle Reform, Bekenntnis zu Macht und Autorität, Religion und Moral, die Bedeutung von Dezentralität und Eigentum, das Bekenntnis zu Pflichten und zu Eliten, die Betonung von Ordnung und Macht, Freiheit, Sicherheit und Stabilität. Seit dem 19. Jahrhundert nahm der Konservatismus freilich höchst unterschiedliche Frontstellungen für und gegen Liberalismus, für und gegen Demokratie, für und gegen Sozialismus bis hin zu einem Schwanken zwischen ökologischer Bewahrung und technizistischer Moderne ein. Meist stand er für einen Kurs des moderaten Reformierens, aber als politische Bewegung konnte er durchaus auch reaktionäre oder revolutionäre Züge entwickeln und war selbst vor autoritären und totalitären Versuchungen nicht gefeit. In der Reihe „Staatsverständnisse“ erfasst der geplante Band unterschiedliche Verständnisse von Staat und Ordnung bei Konservativen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-8329-7881-5
- ISBN-Online
- 978-3-8452-4358-0
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 53
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 381
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 15 Michael Großheim, Hans Jörg Hennecke
- Korporative Libertät und staatliche Ordnung. Zum konservativen Ordnungsdenken im Zeitalter der Revolution 1789-1850 Kein Zugriff Seiten 16 - 40 Hans-Christof Kraus
- „Als Poesie gut.“ Utopien von Staat und Gemeinschaft in der politischen Romantik Kein Zugriff Seiten 41 - 75 Richard Pohle
- Die Masse – ein konservativer Topos der Zeitdiagnose? Kein Zugriff Seiten 76 - 91 Christian Thies
- Der Staat als die wahre Volksgemeinschaft. Zur neuhegelianischen Staatsphilosophie bei Julius Binder und Karl Larenz Kein Zugriff Seiten 92 - 131 Steffen Kluck
- „Totaler Staat“ oder „Eigenständiges Volk“? Konservativ-revolutionäre Debatten über die Bedeutung des Staates Kein Zugriff Seiten 132 - 188 Michael Großheim
- Anpassung und Lernprozesse. Wiederaufstieg und Erneuerung des deutschen Konservatismus nach 1945 Kein Zugriff Seiten 189 - 209 Axel Schildt
- Wie liberal ist der britische Konservatismus? Staat, Gesellschaft und Individuum in der Programmatik der Tory-Party im 19. und 20. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 210 - 229 Dominik Geppert
- Michael Oakeshott und das Staatsverständnis des englischen Konservatismus Kein Zugriff Seiten 230 - 251 Till Kinzel
- Internationale Ordnung als Projekt des aufgeklärten Konservatismus Kein Zugriff Seiten 252 - 285 Joachim Krause
- Machtanbetung oder Klugheit? Die realistische Schule der internationalen Beziehungen Kein Zugriff Seiten 286 - 306 Matthias Oppermann
- Religion als Argument. Über Ratio und Ambivalenz des Zusammenhanges von Konservatismus und Religion Kein Zugriff Seiten 307 - 335 Michael Henkel
- Rechts – Links – Mitte. Der Patriotismus-Diskurs in der Berliner Republik Kein Zugriff Seiten 336 - 354 Volker Kronenberg
- Der vernunftgemäße Gebrauch der Vernunft. Die konservative Philosophie als Kritik des neuzeitlichen Rationalismus Kein Zugriff Seiten 355 - 380 Hans Jörg Hennecke
- Die Autoren Kein Zugriff Seiten 381 - 381





