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Monographie Kein Zugriff

Blinde Anschauung

Die Rolle von Begriffen in Kants Theorie sinnlicher Synthesis
Autor:innen:
Verlag:
 2009

Zusammenfassung

Können wir Dinge wahrnehmen, von denen wir keine Begriffe haben? Kants berühmte These, dass Anschauungen ohne Begriffe blind seien, scheint zu besagen, dass dies nicht möglich ist. Tatsächlich hat Kant eine ausführliche Theorie darüber entwickelt, wie wir zur Anschauung von Gegenständen gelangen, die Begriffen bei der Genese solcher Anschauungen eine zentrale Rolle zuweist. Auf der anderen Seite finden sich in Kants Werk viele Aussagen, die der These, dass wir keine Anschauungen ohne die entsprechenden Begriffe haben können, offensichtlich widersprechen. So behauptet Kant zum Beispiel, dass wir gar keine Begriffe bilden können, ohne zuvor Anschauungen gehabt zu haben. Die Autorin unternimmt den Versuch, das geschilderte exegetische Dilemma zu lösen. Als Grundlage dafür liefert sie neben einer ausführlichen Darstellung und Kritik der bislang vorgeschlagenen Interpretationen von Kants Aussagen über das Verhältnis von Anschauungen und Begriffen eine detaillierte Interpretation von Kants Ausführungen zur Rolle von Begriffen für das, was er in der Kritik der reinen Vernunft als 'Synthesis' sinnlicher Empfindungen zur Anschauung von Gegenständen bezeichnet. Die Abhandlung kommt zu dem Ergebnis, dass man das exegetische Dilemma nur dann befriedigend lösen kann, wenn man eine Kantische Unterscheidung berücksichtigt, die man weitgehend aus seinen nicht veröffentlichten Reflexionen und den Nachschriften seiner Logikvorlesungen rekonstruieren muss, nämlich die zwischen deutlichen, klaren und dunklen Begriffen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2009
ISBN-Print
978-3-465-03634-0
ISBN-Online
978-3-465-13634-7
Verlag
Klostermann, Frankfurt am Main
Reihe
Philosophische Abhandlungen
Band
96
Sprache
Deutsch
Seiten
260
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 34
      1. 1.1.1 Bewusste Vorstellungen mit Gegenstandsbezug Kein Zugriff
      2. 1.1.2 Einzelnheit und Allgemeinheit Kein Zugriff
      3. 1.1.3 Unmittelbarer und mittelbarer Gegenstandsbezug Kein Zugriff
      1. 1.2.1 Merkmale als Inhalte von Vorstellungen Kein Zugriff
      2. 1.2.2 Merkmale als Inhalte von Begriffen und Merkmale als Inhalte von Anschauungen Kein Zugriff
      3. 1.2.3 Intuitive Merkmale als Inhalte von Anschauungen Kein Zugriff
      1. 1.3.1 Dunkle und klare, undeutliche und deutliche Vorstellungen allgemein Kein Zugriff
      2. 1.3.2 Dunkle und klare, undeutliche und deutliche Anschauungen Kein Zugriff
        1. 1.3.3.1 Deutliche und undeutliche Begriffe Kein Zugriff
        2. 1.3.3.2 Klare Begriffe Kein Zugriff
        3. 1.3.3.3 Dunkle Begriffe Kein Zugriff
    1. 2.1 Synthesis Kein Zugriff
      1. 2.2.1 Sinnliche Synthesis und Urteil Kein Zugriff
      2. 2.2.2 Urteilstheoretiker über Begriffsbildung Kein Zugriff
    2. 2.3 Konzeptualisten Kein Zugriff
    3. 2.4 Nonkonzeptualisten Kein Zugriff
      1. 3.1.1 Das Material der Apprehension Kein Zugriff
      2. 3.1.2 Was heißt Apprehension? Kein Zugriff
    1. 3.2 Synthesis der Reproduktion Kein Zugriff
      1. 3.3.1 Was ist Rekognition? Kein Zugriff
      2. 3.3.2 Warum Rekognition? Kein Zugriff
      3. 3.3.3 Rekognition und Begriff Kein Zugriff
      4. 3.3.4 Das Verhältnis von Apprehension, Reproduktion und Rekognition Kein Zugriff
      5. 3.3.5 Was macht Anschauungen zu Vorstellungen von Gegenständen? Kein Zugriff
      1. 4.1.1 Bewusstsein von der Einheit der Synthesisaktivität oder von der Einheit von Vorstellungsinhalten Kein Zugriff
      2. 4.1.2 Begriffe als Synthesisregeln sind dunkle Begriffe Kein Zugriff
      3. 4.1.3 Einwände Kein Zugriff
      1. 4.2.1 Funktion der Kategorien als Regeln sinnlicher Synthesis Kein Zugriff
      2. 4.2.2 Kategorien als Synthesisregeln sind dunkle Begriffe Kein Zugriff
      1. 4.3.1 Gemeinsamkeiten zwischen empirischen Begriffen als Synthesisregeln und Assoziationsmechanismen Kein Zugriff
      2. 4.3.2 Unterschiede zwischen empirischen Begriffen als Synthesisregeln und Assoziationsmechanismen Kein Zugriff
    1. 4.4 Sinnliche Synthesis und Regeln Kein Zugriff
  4. 5. Schluss Kein Zugriff Seiten 251 - 254
  5. Literatur Kein Zugriff Seiten 255 - 258
  6. Personenregister Kein Zugriff Seiten 259 - 260

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