Der Körper auf Tauchstation
Zu einer Wissensgeschichte der Immersion- Autor:innen:
- Reihe:
- Wissenschafts- und Technikforschung, Band 19
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Wie lässt sich der menschliche Körper in einen technischen Regelkreis integrieren? Reicht es, ihn hierfür zu vermessen? Wo hört der messbare Körper auf und wo beginnt der subjektive Bereich eines empfindenden Leibes? Das Buch belässt solche Grenzziehungen nicht bei Begriffspaaren wie Körper und Leib. Es beschreibt stattdessen Prozesse, in denen solche Unterschiede selbst das Konstrukt medienintensiver Wissenspraktiken werden. Im Zentrum dieser Praktiken steht das Konzept der Immersion – das Eintauchen von Körpern in technisierte Umwelten. Anhand von Fallbeispielen aus der Zugfahrt, dem Cockpit-Design oder der Virtual Reality wird dargestellt, wie die Wechselwirkung von Körper, Leib und technisierter Umwelt selbst ein neues Wissen um den Menschen als einem „Körper auf Tauchstation“ hervorbrachten. Das Buch stellt damit ein wissenschafts- und technikhistorisches wie medientheoretisches Wissen in den Vordergrund, das für die Frage nach dem Subjekt in der digitalisierten Umwelt zentral bleibt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8487-5703-9
- ISBN-Online
- 978-3-8452-9868-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Wissenschafts- und Technikforschung
- Band
- 19
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 399
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- 1.1.1. Virtual Reality Kein Zugriff
- 1.1.2. Bildgeschichte Kein Zugriff
- 1.1.3. Kino Kein Zugriff
- 1.1.4. Game Studies Kein Zugriff
- 1.2.1. Vom Organismus-Milieu- zum Körper-Umwelt-Verhältnis: Operative Medien und systeminhärente Grenzerfahrungen Kein Zugriff
- 1.2.2. Entgrenzung des Körpers und Negation der Moderne: Situative Medien und affektive Verkettungen Kein Zugriff
- 1.3. Zum medientheoretischen Verhältnis von Körper, Leib und Computer Kein Zugriff
- Von Prothesen über User zum Embodiment: Das implizite (Nicht-)Verhältnis von Computer und Körper Kein Zugriff
- Der Leib als Phänomen digitaler Medien Kein Zugriff
- Der Körper als wissenschafts-, medien- und wissensgeschichtlicher Gegenstand Kein Zugriff
- Exkurs: Der Rod-and-Frame-Test als Beispiel einer Wissensgeschichte der Immersion Kein Zugriff
- Der Körper als historiographisches Medium und der „Rest“ der Erfahrung Kein Zugriff
- Die Quellen einer Wissensgeschichte der Immersion und der Aufbau des Buches Kein Zugriff
- Anatomie à la Euklid Kein Zugriff
- Schiefe Bäume und geschlossene Strömungen: Endolymphe als Episteme der Bewegung Kein Zugriff
- Strömungs- und Täuschungsversuche Kein Zugriff
- Kopf- und Körperkoordination Kein Zugriff
- Probleme der Gleichzeitigkeit: Der statische Sinn und die gefühlte Gravitation Kein Zugriff
- Blindflug und das „Fliegerische Gefühl“ Kein Zugriff
- Die Materialisierung des Orientierungssinnes Kein Zugriff
- Umstimmungsvermögen trainieren Kein Zugriff
- Körperschema und Körperbild Kein Zugriff
- Vorstufe Körperbild – Vor dem Fahrstuhl Kein Zugriff
- Von Stockwerken zu Traumintervallen – Körper-Ich und Orthriogenese Kein Zugriff
- Drei Destabilisierungen von Körper-Umwelt-Grenzen – Resümee der Strömungsphänomene Kein Zugriff
- Vertraute/unvertraute Passivität Kein Zugriff
- Von der passiven Synthesis zu einer Epistemologie des Bewegten Kein Zugriff
- Der Mensch und die Ingenieure Kein Zugriff
- Drei Fallstudien über Endosphären – Ein Übersetzungsproblem Kein Zugriff
- Körper an der Maschine: Arbeit und Entropie Kein Zugriff
- Post-tayloristisches Design: Die Maschine als non-fixed entity Kein Zugriff
- Nicht Kausalität sondern Spiel: Die Gestaltkreistheorie als Integration des biologischen Faktors Kein Zugriff
- Das Ende des Experimentes und die Komplexität der Performance Kein Zugriff
- Von Blutgasgemischen im Körper zum kommunizierenden Bewusstsein Kein Zugriff
- Gestresste Organismen – Immersieren, Adaptieren und Kollabieren Kein Zugriff
- Der Break-Off als Form der kapsularen Selbstbegegnung Kein Zugriff
- Biomechanik und Kinematik vor 1836 – Gehen als Praxis des Nicht-Fallens Kein Zugriff
- Biomechanik und Kinematik um 1836 – Bewegungen schreiben, zeichnen und rechnen Kein Zugriff
- Mathematische Modellierung und maschinelle Prädiktion – Biomechanik und Kinematik ab 1957 Kein Zugriff
- Fluidität als Modellierungskonzept Kein Zugriff
- Computersimulation und Körperhaltung: Das mathematische Modell Ernest P. Hanavans Kein Zugriff
- Fortran und computer graphics: Modellierung und Animation digitaler Menschen Kein Zugriff
- Surface-Free-Behavior: Übersetzungen zwischen Computern, Körpern und Katzen Kein Zugriff
- Der Ingenieur als Beobachter des Leibes Kein Zugriff
- Hypodynamic Environment: Verfallskurven zwischen Körper und Kognition Kein Zugriff
- Haptotropismus oder die körpertechnische Differenzierung von Ich und Nicht-Ich Kein Zugriff
- Cockpit, Habitat, Kapsel: Raumarchäologie des Endosphärischen Kein Zugriff
- Medienanthropologie aus dem Raumschiff Kein Zugriff
- Die Suchbewegung der Postmoderne Kein Zugriff
- Sitzen, Stehen und Simulieren: Arretierte Körper Kein Zugriff
- 5.1.1. Simulationskulturen als Beobachtungskulturen: Immersierte Körper zwischen Situated Knowledge und Endophysik Kein Zugriff
- Cybernauten, BUGS und Situated Knowledge Kein Zugriff
- Natur als Weltkonstruktion: Virtual Reality und Endophysik Kein Zugriff
- 5.1.2. Parmenidische Schwebe: Präsenz als Kommunikationsgegenstand Kein Zugriff
- Immersion als Bildtechnik: Medien ohne Dazwischen Kein Zugriff
- Sinnes-Wandel: Die Haptik aus den Untiefen der Telepräsenz-Forschung Kein Zugriff
- Das Dasein im Fragebogen: Die Presence-Forschung als Wissensanwendung der Virtual Reality Kein Zugriff
- Körpergrenzen im New Materialism Kein Zugriff
- 5.2.1. Raumkulturen der körperlichen Prädiktion: Virtuelle Ergonomie und Digitale Menschmodelle Kein Zugriff
- Von 2D Somatotypen zu 3D Animationen Kein Zugriff
- Digitalisierte Körper als Kommunikation unterschiedlicher Operationszeiten Kein Zugriff
- 5.2.2. Die multiple Egozentrik des Körpers: Von Body-Ownership-Illusions zur Normalität des Virtuellen Kein Zugriff
- Body-Ownership-Illusions: Als die Simulation zur Norm wurde Kein Zugriff
- Body-Swapping als computersimuliertes Körperbewusstsein Kein Zugriff
- Die Addition der Medien und die Norm des Virtuellen Kein Zugriff
- Die Materialität einer Körper-Leib-Grenze Kein Zugriff
- Die Delegation von Körper-Leib-Grenzen – Zu einer Medientheorie der Immersion Kein Zugriff
- 7. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 359 - 398
- Dank Kein Zugriff Seiten 399 - 399





